Discussion:
Platine von Viessmann Eurola reparieren
(zu alt für eine Antwort)
Stephan Bumberger
2017-04-09 13:32:26 UTC
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Raw Message
Ich habe eine Viessmann Eurola Heizung von 1999. Diese zickt seit
gestern rum und liefert die Fehlermeldung 9, was laut Anleitung
<https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fwww.viessmann-community.com%2Fviessmann%2Fattachments%2Fviessmann%2Fqanda_anlagenbetreiber%2F11963%2F1%2FServiceanleitung.pdf>
bedeutet

"interner Fehler vor Ausgang Zündeinheit" auf der Platine LGM 18.

Versucht man, die Heizung neu zu starten, dann klappt das manchmal,
manchmal auch nicht, im Startprogramm bleibt sie oft bei Status 2
hängen. (Status 2: Eigentest vor Brennerstart und Gebläsehochlauf). Nach
einigen Versuchen läuft sie dann aber wieder, mal für 5 Minuten, mal für
12 Stunden.

Das Problem ist also irgendwo auf der Platine LGM 18 zu suchen, aber die
gibt es seit 2005 nicht mehr als Ersatzteil und es gibt auch keine
Schaltpläne davon. Bei ebay findet man 1-2 Stück gebrauchte, aber die
sind alle mindestens auch 10 Jahre alt.

Wahrscheinlich ist ein Bauteil für 1 € kaputt, aber wenn man das nicht
findet, dann lautet die offizielle Viessmann Empfehlung: Einbau einer
neuen Heizung, wir machen ihnen ein attraktives Angebot.

Hat einer eine Idee, wer das kaputte Bauteil finden und austauschen
könnte? Ein Heizungsmonteur schon mal nicht, der sagt, die Platine ist
kaputt, kann man nicht reparieren, gibt es auch nicht als Ersatzteil,
müssen wir neue Heizung einbauen.

https://www.viessmann-community.com/t5/Experten-fragen/Eurola-24kW-LGM18-PlatinenreparaturEurola-OC-Platinenrep-LGM18/qaq-p/7477/comment-id/40088#M40088
.............
Hallo

ich habe beim Kessel immer die Fehlermeldung "Fehler Brenner" bekommen.
Sobald die Zündung erfolgte kam sofort die Fehlermeldung.

Ich habe die beiden Platinen LGM18.35C2510 ausgebaut und folgende Teile
gewechselt.

- alle Elkos von der linken Platine
- den Optokoppler SFH601
- die Diode 1N4007
- den Widerstand unter der Diode kontrolliert. Sollte ca. 16 kOhm haben.
Ausserdem habe ich festgestellt dass einige der 29 Verbindungsleitungen
von der linken zur rechten Platine abgebrochen waren. Ich habe alle 29
Verbindungsleitungen mit einem Flachbandkabel erneuert.
(Arbeit von ca. 1 Stunde).

Beim Einbau habe ich noch alle Kontakte mit einem Kontaktspray besprüht.

Nach dem Einschalten und dem Fehlerreset lief der Brennen wieder
einwandfrei.
.............

Super, würde ich auch so machen, wenn ich das könnte, kann ich aber
nicht. Wer kann sowas gegen Entgelt?
--
Stephan
Heinz Tauer
2017-04-09 13:55:19 UTC
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Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Ich habe eine Viessmann Eurola Heizung von 1999. Diese zickt seit
gestern rum und liefert die Fehlermeldung 9, was laut Anleitung
<https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fwww.viessmann-community.com%2Fviessmann%2Fattachments%2Fviessmann%2Fqanda_anlagenbetreiber%2F11963%2F1%2FServiceanleitung.pdf>
bedeutet
"interner Fehler vor Ausgang Zündeinheit" auf der Platine LGM 18.
Super, würde ich auch so machen, wenn ich das könnte, kann ich aber
nicht. Wer kann sowas gegen Entgelt?
Dein Heizungsbauer!
--
freundliche Grüße
Heinz
Stephan Bumberger
2017-04-09 13:58:09 UTC
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Raw Message
Post by Heinz Tauer
Post by Stephan Bumberger
Ich habe eine Viessmann Eurola Heizung von 1999. Diese zickt seit
gestern rum und liefert die Fehlermeldung 9, was laut Anleitung
<https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fwww.viessmann-community.com%2Fviessmann%2Fattachments%2Fviessmann%2Fqanda_anlagenbetreiber%2F11963%2F1%2FServiceanleitung.pdf>
bedeutet
"interner Fehler vor Ausgang Zündeinheit" auf der Platine LGM 18.
Super, würde ich auch so machen, wenn ich das könnte, kann ich aber
nicht. Wer kann sowas gegen Entgelt?
Dein Heizungsbauer!
Der kann es ja gerade eben nicht. Der weiß nur, dass man eine neue
Heizung braucht, weil die Platine nicht mehr lieferbar ist.
--
Stephan
noebbes
2017-04-09 14:25:42 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Post by Heinz Tauer
Post by Stephan Bumberger
Ich habe eine Viessmann Eurola Heizung von 1999. Diese zickt seit
gestern rum und liefert die Fehlermeldung 9, was laut Anleitung
<https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fwww.viessmann-community.com%2Fviessmann%2Fattachments%2Fviessmann%2Fqanda_anlagenbetreiber%2F11963%2F1%2FServiceanleitung.pdf>
bedeutet
"interner Fehler vor Ausgang Zündeinheit" auf der Platine LGM 18.
Super, würde ich auch so machen, wenn ich das könnte, kann ich aber
nicht. Wer kann sowas gegen Entgelt?
Dein Heizungsbauer!
Der kann es ja gerade eben nicht. Der weiß nur, dass man eine neue
Heizung braucht, weil die Platine nicht mehr lieferbar ist.
Hast keinen Elektroniker im weiteren Bekanntenkreis?
Stephan Bumberger
2017-04-09 14:36:21 UTC
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Post by noebbes
Post by Stephan Bumberger
Post by Heinz Tauer
Post by Stephan Bumberger
Ich habe eine Viessmann Eurola Heizung von 1999. Diese zickt seit
gestern rum und liefert die Fehlermeldung 9, was laut Anleitung
<https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fwww.viessmann-community.com%2Fviessmann%2Fattachments%2Fviessmann%2Fqanda_anlagenbetreiber%2F11963%2F1%2FServiceanleitung.pdf>
bedeutet
"interner Fehler vor Ausgang Zündeinheit" auf der Platine LGM 18.
Super, würde ich auch so machen, wenn ich das könnte, kann ich aber
nicht. Wer kann sowas gegen Entgelt?
Dein Heizungsbauer!
Der kann es ja gerade eben nicht. Der weiß nur, dass man eine neue
Heizung braucht, weil die Platine nicht mehr lieferbar ist.
Hast keinen Elektroniker im weiteren Bekanntenkreis?
Mein Vater ist Elekroingenieur und mein Sohn hat gerade den Bachelor in
Elektrotechnik gemacht. Meinst Du, ich sollte die mal fragen? Die habe
ich schon gefragt. Der eine hat sein Diplom 1977 gemacht und will von
dem Kram nichts mehr wissen und der andere hat es 2017 gemacht und er
hat da so komische Ausreden. Ohne Schaltplan ginge das nicht, nun gibt
es aber diesen Schaltplan eben nicht, weil Viessmann das bei einer
externen Firma eingekauft hatte, diese pleite ist und die Trottel sich
genau den nicht haben geben lassen.

Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?

BTW: Im Moment läuft die Heizung, mal sehen wie lange, ich gebe ihr 1 h,
bis sie wieder auf Fehler 9 läuft.
--
Stephan
noebbes
2017-04-09 14:48:46 UTC
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Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Post by noebbes
Post by Stephan Bumberger
Post by Heinz Tauer
Post by Stephan Bumberger
Ich habe eine Viessmann Eurola Heizung von 1999. Diese zickt seit
gestern rum und liefert die Fehlermeldung 9, was laut Anleitung
<https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fwww.viessmann-community.com%2Fviessmann%2Fattachments%2Fviessmann%2Fqanda_anlagenbetreiber%2F11963%2F1%2FServiceanleitung.pdf>
bedeutet
"interner Fehler vor Ausgang Zündeinheit" auf der Platine LGM 18.
Super, würde ich auch so machen, wenn ich das könnte, kann ich aber
nicht. Wer kann sowas gegen Entgelt?
Dein Heizungsbauer!
Der kann es ja gerade eben nicht. Der weiß nur, dass man eine neue
Heizung braucht, weil die Platine nicht mehr lieferbar ist.
Hast keinen Elektroniker im weiteren Bekanntenkreis?
Mein Vater ist Elekroingenieur und mein Sohn hat gerade den Bachelor in
Elektrotechnik gemacht. Meinst Du, ich sollte die mal fragen? Die habe
ich schon gefragt. Der eine hat sein Diplom 1977 gemacht und will von
dem Kram nichts mehr wissen und der andere hat es 2017 gemacht und er
hat da so komische Ausreden. Ohne Schaltplan ginge das nicht, nun gibt
es aber diesen Schaltplan eben nicht, weil Viessmann das bei einer
externen Firma eingekauft hatte, diese pleite ist und die Trottel sich
genau den nicht haben geben lassen.
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
BTW: Im Moment läuft die Heizung, mal sehen wie lange, ich gebe ihr 1 h,
bis sie wieder auf Fehler 9 läuft.
Naja, es geht schon ohne Schaltplan aber es ist eben auch verdammt viel
Arbeit das Ganze aufzudröseln. Vielleicht, wenn Du Deinem Filius einen
Tritt in den Allerwertesten gibst? :-) Als Auftragsarbeit könnte es
(zu) teuer werden.
Andreas Bockelmann
2017-04-09 14:46:32 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
Kannst Du mal je ein Bild von beiden Platinenseiten einstellen? Ich könnte
mir vorstellen, dass nur eine Lötstelle aufgibt.

Für meine Heizung versagte mir der Hersteller der Steuerung (EBV Elektronik)
auch jegliche Unterstützung. Ich solle mich an meinen Heizungsbauer wenden.
Danke, die ganze Heizung habe ich mal von einem Groß- und Einzelhändler per
ebay gekauft. Ein Heizungsbauer hat sie mechanisch ins Haus geschleppt und
die Hydraulik angeschlossen, den Rest habe ich selbst gemacht.

Ich war kurz davor, mir eine eigene Steuerung auf Arduinobasis zu bauen.
Dann habe ich das Dingen mal zerlegt (Horror, vier Platinen im Stapel. Fest
eingelötete Lthiumbatterie mitten im Platinenstapel. Die war es dann auch.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Stephan Bumberger
2017-04-09 15:04:22 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
Kannst Du mal je ein Bild von beiden Platinenseiten einstellen? Ich könnte
mir vorstellen, dass nur eine Lötstelle aufgibt.
Ich habe jetzt mal auf die Schnelle die 3 Fotos gemacht, die sind aber
doof ausgeleuchtet, vielleicht hilft es aber trotzdem.

https://goo.gl/photos/YRQSu3SDmGCTehJD7
--
Stephan
noebbes
2017-04-09 15:47:05 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Post by Andreas Bockelmann
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
Kannst Du mal je ein Bild von beiden Platinenseiten einstellen? Ich könnte
mir vorstellen, dass nur eine Lötstelle aufgibt.
Ich habe jetzt mal auf die Schnelle die 3 Fotos gemacht, die sind aber
doof ausgeleuchtet, vielleicht hilft es aber trotzdem.
https://goo.gl/photos/YRQSu3SDmGCTehJD7
Hmm, schau Dir mal die Elkos an, der mittlere von den Dreien oben auf
der linken Platine sieht verdächtig aus. Das kann aber auf dem Foto
täuschen. Wenn der "Deckel" nach oben gewölbt ist dann ist so ein Teil
defekt. Schau Dir aber auch die Anderen an.
Horst Scholz
2017-04-09 16:14:17 UTC
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Raw Message
Post by noebbes
Post by Stephan Bumberger
Post by Andreas Bockelmann
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
Kannst Du mal je ein Bild von beiden Platinenseiten einstellen? Ich könnte
mir vorstellen, dass nur eine Lötstelle aufgibt.
Ich habe jetzt mal auf die Schnelle die 3 Fotos gemacht, die sind aber
doof ausgeleuchtet, vielleicht hilft es aber trotzdem.
https://goo.gl/photos/YRQSu3SDmGCTehJD7
Hmm, schau Dir mal die Elkos an, der mittlere von den Dreien oben auf
der linken Platine sieht verdächtig aus. Das kann aber auf dem Foto
täuschen. Wenn der "Deckel" nach oben gewölbt ist dann ist so ein Teil
defekt. Schau Dir aber auch die Anderen an.
Ich glaube stark, das er sich als erstes die Elkos angesehen hat, denn
das lernen die Kinder schon in der dritten Klasse.

Horst
noebbes
2017-04-09 16:36:45 UTC
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Raw Message
Post by Horst Scholz
Ich glaube stark, das er sich als erstes die Elkos angesehen hat, denn
das lernen die Kinder schon in der dritten Klasse.
Möglich. Schadet es dir das ich es noch mal erwähnte? Dann lies doch
einfach nicht mit.
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-09 15:52:56 UTC
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Raw Message
Die Zündeinheit ist ja das, was mit höherer Spannung einen Funken bildet, der das Gas zündet.
Als erstes würde ich mal die Kabel zur Zündelektrode und die Zündelektrode selbst überprüfen.
Dann die Spannung messen, die beim Start an der Elektrode ist.
Eventuell ist ja nur die Zündelektrode kaputt oder die Elektroden berühren sich oder das Kabel
zu den Elektroden ist kaputt und der Funke schlägt schon im Kabel über.

Die linke Platinenhälfte ist fürs grobe und für die höheren Spannungen, die rechte Hälfte
ist wahrscheinlich nur Logik für die Steuerung. Wenn etwas an der Platine defekt ist, dann
nur links. Da sehe ich 2 Triacs oder sowas, die wären so Kandidaten, aber wenn die Heizung manchmal
anspringt, kann eigentlich kein Halbleiter kaputt sein.

Probiere es doch mal bei http://mila.com oder bei de.sci.electronics.
Olaf Schultz
2017-04-09 16:49:01 UTC
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Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Post by Andreas Bockelmann
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
Kannst Du mal je ein Bild von beiden Platinenseiten einstellen? Ich könnte
mir vorstellen, dass nur eine Lötstelle aufgibt.
Ich habe jetzt mal auf die Schnelle die 3 Fotos gemacht, die sind aber
doof ausgeleuchtet, vielleicht hilft es aber trotzdem.
https://goo.gl/photos/YRQSu3SDmGCTehJD7
Elkos schrieb ja schon jemand.... aber schau Dir mal auf der linken
Platine unten den Leistungswiderstand (2W?) an... dessen Schmauchfahne
sieht reichlich verdächtig aus. Dadrüber das kleine Teil... Foto gibt
nicht viel her... Freilaufdiode?

Platine ausbauen, Rückseite angucken... wenn der Widerstand so geheizt
hat und noch seinen Nennwert... wie sehen überhaupt die Lötstellen auf
der Rückseite aus?

Dann die ganzen Sicherungen testen... sind ja alleine schon drei...

Viel Erfolg,

Olaf
Werner Schmidt
2017-04-09 19:36:48 UTC
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Raw Message
Post by Olaf Schultz
Elkos schrieb ja schon jemand.... aber schau Dir mal auf der linken
Platine unten den Leistungswiderstand (2W?) an... dessen Schmauchfahne
sieht reichlich verdächtig aus. Dadrüber das kleine Teil... Foto gibt
nicht viel her... Freilaufdiode?
Ich habe denselben Heizungstyp und vor 3 Jahren auch erratische Ausfälle
gehabt. Zwar immer dieselbe Fehlermeldung (eine, die in der Anleitung so
nicht dokumentiert war), aber auch dieses "geht ... geht nicht ...
[Reset] => geht ... geht nicht ...

Vom Heizungsbauer der gleiche lakonische Kommentar: gibt keine
Ersatzplatinen mehr, Therme muss neu".

Einiges an Google-Suche hat dann einen Hinweis auf eben diesen
Leistungswiderstand und seine Wärmeentwicklung gebracht. Und dass der
kleine Elko etwa 2 cm weiter oben (auf dem Bild der, der ein bisschen
nach rechts gebogen ist) oft durch die Wärme "austrocknet". Ausgelötet,
durchgemessen => hatte nicht mal mehr 10% der Nennkapazität.
Ausgetauscht, seitdem läuft sie wieder "wie neu".
Post by Olaf Schultz
Platine ausbauen, Rückseite angucken... wenn der Widerstand so geheizt
hat und noch seinen Nennwert... wie sehen überhaupt die Lötstellen auf
der Rückseite aus?
Die sahen bei mir alle noch gut aus. Nachsehen schadet aber nicht.

Ich würde auf Verdacht als erstes diesen einen Elko tauschen. Kost' fast
nix und der Aufwand ist überschaubar. Denke, die Chancen stehen gut.

Gruß
Werner
Stephan Bumberger
2017-04-09 21:10:27 UTC
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Raw Message
Post by Werner Schmidt
Post by Olaf Schultz
Elkos schrieb ja schon jemand.... aber schau Dir mal auf der linken
Platine unten den Leistungswiderstand (2W?) an... dessen Schmauchfahne
sieht reichlich verdächtig aus. Dadrüber das kleine Teil... Foto gibt
nicht viel her... Freilaufdiode?
Ich habe denselben Heizungstyp und vor 3 Jahren auch erratische Ausfälle
gehabt. Zwar immer dieselbe Fehlermeldung (eine, die in der Anleitung so
nicht dokumentiert war), aber auch dieses "geht ... geht nicht ...
[Reset] => geht ... geht nicht ...
Vom Heizungsbauer der gleiche lakonische Kommentar: gibt keine
Ersatzplatinen mehr, Therme muss neu".
Hihi, wir verstehen uns.
Post by Werner Schmidt
Einiges an Google-Suche hat dann einen Hinweis auf eben diesen
Leistungswiderstand und seine Wärmeentwicklung gebracht. Und dass der
kleine Elko etwa 2 cm weiter oben (auf dem Bild der, der ein bisschen
nach rechts gebogen ist) oft durch die Wärme "austrocknet". Ausgelötet,
durchgemessen => hatte nicht mal mehr 10% der Nennkapazität.
Ausgetauscht, seitdem läuft sie wieder "wie neu".
Hab vielen herzlichen Dank. Ich werde das in der kommenden Woche mal so
machen, wenn es das war schulde ich Dir mindestens ein Bier.

(Seit 10 Minuten ist sie wieder ausgefallen, für heute Nacht lasse ich
das aber so, morgen wird sie spätestens im zehnten Versuch schon wieder
anspringen. Ist ja nicht mehr sonderlich kalt draußen, ich brauche nur
Warmwasser)
Post by Werner Schmidt
Post by Olaf Schultz
Platine ausbauen, Rückseite angucken... wenn der Widerstand so geheizt
hat und noch seinen Nennwert... wie sehen überhaupt die Lötstellen auf
der Rückseite aus?
Die sahen bei mir alle noch gut aus. Nachsehen schadet aber nicht.
Ich würde auf Verdacht als erstes diesen einen Elko tauschen. Kost' fast
nix und der Aufwand ist überschaubar. Denke, die Chancen stehen gut.
Das werde ich auch tun, allerdings muss ich mir erst mal genau ansehen,
welche Typbezeichnungen da draufstehen. (Und mir dann jemanden suchen,
der besser löten als ich, aber das ist das kleinere Problem)
--
Stephan
Werner Schmidt
2017-04-09 23:01:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Das werde ich auch tun, allerdings muss ich mir erst mal genau ansehen,
welche Typbezeichnungen da draufstehen. (Und mir dann jemanden suchen,
der besser löten als ich, aber das ist das kleinere Problem)
Da steht vor allem eine Spannungsfestigkeit drauf (aus der Erinnerung:
10 V) und eine Kapazität (ebenfalls aus der Erinnerung; 220 µF). Der
Elko, den ich als Ersatz eingebaut habe, ist etwas spannungsfester
(AFAIR: 16 V, alle Werte aber wirklich nur aus dem Gedächtnis - ich mag
die Haube jetzt nicht abnehmen, die Familie schläft ... ) bei gleicher
Kapazität. Über dem Heizwiderstand wird er allerdings irgendwann auch
wieder ausgetrocknet sein ... na ja, bis dahin ist dann vielleicht
/wirklich/ ein Austausch der Therme sinnvoll. Der originale hat
schließlich immerhin auch seine 12-13 Jahre durchgehalten. Und andere
Bauteile unterliegen ja auch Verschleiß sowie Alterung.

Elkos austauschen ist übrigens nicht so eine große Arbeit, wenn man
halbwegs löten kann. Insofern vielleicht auf Verdacht einfach alle
austauschen. Die Dinger altern eh. Hier gibt's eine Liste:

<https://www.elko-verkauf.de/forum-201/haushalt/1008-viessmann-eurola-heizung.html>

Der beschriebene Fehler "4" ist zwar ein anderer als bei Dir, aber bei
mir war's noch ein anderer Fehlercode und der Elko-Tausch hat's
gebracht. Ich würde es auf jeden Fall probieren.

Gruß
Werner
Stephan Bumberger
2017-04-11 14:09:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Schmidt
Post by Stephan Bumberger
Das werde ich auch tun, allerdings muss ich mir erst mal genau ansehen,
welche Typbezeichnungen da draufstehen. (Und mir dann jemanden suchen,
der besser löten als ich, aber das ist das kleinere Problem)
10 V) und eine Kapazität (ebenfalls aus der Erinnerung; 220 µF). Der
Elko, den ich als Ersatz eingebaut habe, ist etwas spannungsfester
(AFAIR: 16 V, alle Werte aber wirklich nur aus dem Gedächtnis - ich mag
die Haube jetzt nicht abnehmen, die Familie schläft ... ) bei gleicher
Kapazität. Über dem Heizwiderstand wird er allerdings irgendwann auch
wieder ausgetrocknet sein ... na ja, bis dahin ist dann vielleicht
/wirklich/ ein Austausch der Therme sinnvoll. Der originale hat
schließlich immerhin auch seine 12-13 Jahre durchgehalten. Und andere
Bauteile unterliegen ja auch Verschleiß sowie Alterung.
Elkos austauschen ist übrigens nicht so eine große Arbeit, wenn man
halbwegs löten kann. Insofern vielleicht auf Verdacht einfach alle
<https://www.elko-verkauf.de/forum-201/haushalt/1008-viessmann-eurola-heizung.html>
Der beschriebene Fehler "4" ist zwar ein anderer als bei Dir, aber bei
mir war's noch ein anderer Fehlercode und der Elko-Tausch hat's
gebracht. Ich würde es auf jeden Fall probieren.
Ich habe jetzt einfach mal die Elkos von der Liste bestellt, immer eines
mehr als angegeben, 12,50 € inkl. Versand bei Conrad. Die werden jetzt
wahrscheinlich vor Ostern nicht mehr kommen, aber das macht nichts,
solange quäle ich mich halt durch mit 20 Startvorgängen am Tag.

Dann werde ich die einmal durchtauschen und hoffen, dass ich dann wieder
Ruhe habe.

Vielen Dank nochmal.
--
Stephan
Stephan Bumberger
2017-04-14 16:47:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Post by Werner Schmidt
Post by Stephan Bumberger
Das werde ich auch tun, allerdings muss ich mir erst mal genau ansehen,
welche Typbezeichnungen da draufstehen. (Und mir dann jemanden suchen,
der besser löten als ich, aber das ist das kleinere Problem)
10 V) und eine Kapazität (ebenfalls aus der Erinnerung; 220 µF). Der
Elko, den ich als Ersatz eingebaut habe, ist etwas spannungsfester
(AFAIR: 16 V, alle Werte aber wirklich nur aus dem Gedächtnis - ich mag
die Haube jetzt nicht abnehmen, die Familie schläft ... ) bei gleicher
Kapazität. Über dem Heizwiderstand wird er allerdings irgendwann auch
wieder ausgetrocknet sein ... na ja, bis dahin ist dann vielleicht
/wirklich/ ein Austausch der Therme sinnvoll. Der originale hat
schließlich immerhin auch seine 12-13 Jahre durchgehalten. Und andere
Bauteile unterliegen ja auch Verschleiß sowie Alterung.
Elkos austauschen ist übrigens nicht so eine große Arbeit, wenn man
halbwegs löten kann. Insofern vielleicht auf Verdacht einfach alle
<https://www.elko-verkauf.de/forum-201/haushalt/1008-viessmann-eurola-heizung.html>
Der beschriebene Fehler "4" ist zwar ein anderer als bei Dir, aber bei
mir war's noch ein anderer Fehlercode und der Elko-Tausch hat's
gebracht. Ich würde es auf jeden Fall probieren.
Ich habe jetzt einfach mal die Elkos von der Liste bestellt, immer eines
mehr als angegeben, 12,50 € inkl. Versand bei Conrad. Die werden jetzt
wahrscheinlich vor Ostern nicht mehr kommen, aber das macht nichts,
solange quäle ich mich halt durch mit 20 Startvorgängen am Tag.
Dann werde ich die einmal durchtauschen und hoffen, dass ich dann wieder
Ruhe habe.
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.

Materialwert ohne Versandkosten: 4,80 €.
--
Stephan
Wolfgang Kynast
2017-04-14 16:53:55 UTC
Permalink
Raw Message
On Fri, 14 Apr 2017 18:47:53 +0200, "Stephan Bumberger" posted:

...
Post by Stephan Bumberger
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.
Materialwert ohne Versandkosten: 4,80 €.
Arbeitszeit 2 Stunden, schätze ich mal? Hätte also für ~150€ repariert
werden können. Traurige Entwicklung.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Stephan Bumberger
2017-04-14 17:28:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Stephan Bumberger
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.
Materialwert ohne Versandkosten: 4,80 €.
Arbeitszeit 2 Stunden, schätze ich mal? Hätte also für ~150€ repariert
werden können. Traurige Entwicklung.
Das kommt hin, ja. Das Ein- und Ausbauen der Platine hat fast am meisten
Zeit gekostet. Mit den 7 Elkos waren wir in 40 Minuten durch.

Viessmann hätte mir eine neue Heizung verkaufen wollen...
--
Stephan
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-14 17:41:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Mit den 7 Elkos waren wir in 40 Minuten durch.
Ein geübter Löter in 10 min.
Werner Schmidt
2017-04-14 18:46:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Post by Wolfgang Kynast
Arbeitszeit 2 Stunden, schätze ich mal? Hätte also für ~150€ repariert
werden können. Traurige Entwicklung.
Das kommt hin, ja. Das Ein- und Ausbauen der Platine hat fast am meisten
Zeit gekostet. Mit den 7 Elkos waren wir in 40 Minuten durch.
Und der Profi hätte das auch deutlich schneller geschafft, Aus-/ Einbau
vielleicht je 15-20 Min., Löten noch mal, insgesamt vielleicht eine Stunde.
Post by Stephan Bumberger
Viessmann hätte mir eine neue Heizung verkaufen wollen...
Eh. Komponenten werden nicht repariert, sondern getauscht. Punkt. Und
wenn's die Komponenten nicht mehr als Ersatzteil gibt => Neukauf.
Fertig, Ende und aus.

Gut, wenn man selber noch was kann und gut, dass man über's Netz auch an
Informationen kommt, die der Hersteller nicht freiwillig 'rausrückt.

An sich ist das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
statt das so zu bauen, dass er die Kondensatoren kocht ... für sowas
gehört der Hersteller auch nach 20 Jahren noch haftbar gemacht.

Gruß
Werner
Olaf Schultz
2017-04-15 06:59:22 UTC
Permalink
Raw Message
..t das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
statt das so zu bauen, dass er die Kondensatoren kocht ... für sowas
gehört der Hersteller auch nach 20 Jahren noch haftbar gemacht.
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt..
für solch grottenschlechte Designs...

Olaf
Werner Schmidt
2017-04-15 07:11:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Olaf Schultz
Post by Werner Schmidt
statt das so zu bauen, dass er die Kondensatoren kocht ... für sowas
gehört der Hersteller auch nach 20 Jahren noch haftbar gemacht.
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt..
für solch grottenschlechte Designs...
:-D


Gruß
Werner
Dieter Wiedmann
2017-04-15 10:17:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Olaf Schultz
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt..
Nur bei wenigen.
Andreas Bockelmann
2017-04-16 09:33:23 UTC
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Post by Olaf Schultz
..t das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
statt das so zu bauen, dass er die Kondensatoren kocht ... für sowas
gehört der Hersteller auch nach 20 Jahren noch haftbar gemacht.
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt..
für solch grottenschlechte Designs...
Wieso das denn. Das Design hat doch exakt die Vorgaben von Management und QM
im Sinne der ISO 9000 erfüllt. "Qualität kostet Geld, zuviel Qualität kostet
zuviel Geld" und der Kunde soll regelmäßig komplette Anlagen neu kaufen.

Die Zeiten, in denen Ingenieure sich noch an Qualität und Haltbarkeit
gemessen haben/messen durften, waren schon zu Zeiten meines Studiums Geschichte.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Martin Gerdes
2017-04-16 21:53:46 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Werner Schmidt
An sich ist das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
statt das so zu bauen, dass er die Kondensatoren kocht ... für sowas
gehört der Hersteller auch nach 20 Jahren noch haftbar gemacht.
Wieso das denn.
Ist das eine Frage.
Post by Andreas Bockelmann
Das Design hat doch exakt die Vorgaben von Management und QM
im Sinne der ISO 9000 erfüllt.
Stimmt.
Post by Andreas Bockelmann
"Qualität kostet Geld, zuviel Qualität kostet zuviel Geld"
und der Kunde soll regelmäßig komplette Anlagen neu kaufen.
Kommt jetzt endlich mal wieder ein Thread über "geplante Obsoleszenz"?
Post by Andreas Bockelmann
Die Zeiten, in denen Ingenieure sich noch an Qualität und Haltbarkeit
gemessen haben/messen durften, waren schon zu Zeiten meines Studiums Geschichte.
Die Thränen fließen!

Konstruktionsfehler hat es immer gegeben, früher <tm> allerdings hat man
insgesamt einfacher konstruiert und dimensioniert (auch vom
theoretischen Hintergrund), heute führt man im Rahmen der Konstruktion
umfangreiche Untersuchungen zur Haltbarkeit durch. Zumindest meine
technischen Geräte halten heute länger als früher, allerdings sind sie
dann, wenn sie kaputt sind, in aller Regel final kaputt, also
unreparierbar (was auch mit der Konstruktion zu tun hat).

Es ist aber beispielsweise schlichtweg sicherer, wenn der Hersteller das
Gehäuse eines Schaltnetzteils verklebt, so daß Unbefugte es nicht
aufschrauben können. Wenn so ein Netzteil einen Fünfer kostet, ist die
Wahrscheinlichkeit, daß ein Befugter mit einer Reparatur beauftragt
wird, recht gering.

Die Therme ist 18 Jahre alt, das ist kein geringe Lebensdauer. Sie ist
immerhin schon eine Brennwerttherme, könnte (was den Gasverbrauch
anlangt) somit schon einigermaßen auf der Höhe der Zeit sein. Bezüglich
des Hilfsenergieverbrauchs (Pumpenleistung) und der Steuerbarkeit
(Modulationsbereich) ist sie es vermutlich nicht. Eine zu dick
dimensionierete Heizungspumpe beispielsweise kann etliches mehr an Strom
verbraten, als die Hocheffizienzpumpe schlucken würde, die im neuen
Kessel verbaut wäre.

Ich hätte (wie der OP) versucht, die Steuerung zu reparieren und würde
vermutlich das Gerät nach erfolgreicher Reparatur weiterbetreiben (hätte
aber nicht nur den Gas- sondern auch den Stromverbrauch im Blick und
würde rechnen).

Ob der Elkotausch wirklich nachhaltig Erfolg hatte, wird sich erweisen.
Elkos sind Standardteile, die bekommt man noch auf unabsehbare Zeit
nach. Wenn ein Elkotausch den Ersatz der neuen Therme einige Jahre
hinausschiebt, hat er sich finanziell möglicherweise gelohnt.

Wenn aber ein anderes Bauteil der Therme kaputtgeht, mag es schwieriger
sein, Ersatz aufzutreiben.

Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Lars Wilhelm
2017-04-17 07:08:57 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Andreas Bockelmann
Post by Werner Schmidt
An sich ist das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
statt das so zu bauen, dass er die Kondensatoren kocht ... für sowas
gehört der Hersteller auch nach 20 Jahren noch haftbar gemacht.
Wieso das denn.
Ist das eine Frage.
Post by Andreas Bockelmann
Das Design hat doch exakt die Vorgaben von Management und QM
im Sinne der ISO 9000 erfüllt.
Stimmt.
Post by Andreas Bockelmann
"Qualität kostet Geld, zuviel Qualität kostet zuviel Geld"
und der Kunde soll regelmäßig komplette Anlagen neu kaufen.
Ich frage mich immmer bei solch markigen Aussagen, worauf die
unsägliche Arroganz beruht. Auf Wissen jedenfalls nicht
Die 9000 ist lediglich eine Grundlage, eine Definition von Begriffen-
zertifiziert wird nach 9001.
Martin Gerdes
2017-04-17 12:10:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Andreas Bockelmann
"Qualität kostet Geld, zuviel Qualität kostet zuviel Geld"
und der Kunde soll regelmäßig komplette Anlagen neu kaufen.
Ich frage mich immmer bei solch markigen Aussagen, worauf die
unsägliche Arroganz beruht. Auf Wissen jedenfalls nicht
Die 9000 ist lediglich eine Grundlage, eine Definition von Begriffen-
zertifiziert wird nach 9001.
Die Antwort auf Deine Frage lautet: Du hast einfach fehlerhaft zitiert.
Der Text, auf den Du Dich beziehst, stammt nicht von mir, das erkennt
der Könner an der Zahl der Zitatzeichen.

Häng einfach Deine Antwort an das Posting dran, auf das Du antwortest,
dann klappt es auch mit dem Nachbarn.
Andreas Bockelmann
2017-04-17 08:27:26 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Eine zu dick
dimensionierete Heizungspumpe beispielsweise kann etliches mehr an Strom
verbraten, als die Hocheffizienzpumpe schlucken würde, die im neuen
Kessel verbaut wäre.
Ich habe 2007 eine Ölheizung in nahezu Eigenregie gewechselt. Eine
Hocheffinzienzpumpe von LAING habe ich Jahre später nachgerüstet als die
WILO mit Klopfgeräuschen nervte. Dafür muss ich nicht den kompletten Kessel
austauschen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Martin Gerdes
2017-04-17 12:10:30 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Eine zu dick dimensionierete Heizungspumpe beispielsweise kann etliches
mehr an Strom verbraten, als die Hocheffizienzpumpe schlucken würde,
die im neuen Kessel verbaut wäre.
Ich habe 2007 eine Ölheizung in nahezu Eigenregie gewechselt. Eine
Hocheffinzienzpumpe von LAING habe ich Jahre später nachgerüstet, als die
WILO mit Klopfgeräuschen nervte.
Das nennt man "Reparatur", und ist anders zu bewerten, als wenn man ein
Bauteil aus prinzipiellen Gründen austauscht, nicht etwa deshalb, weil
der Vorgänger kaputt ist (oder vermutlich bald kaputtgehen wird).
Post by Andreas Bockelmann
Dafür muss ich nicht den kompletten Kessel austauschen.
Bei Gasheizungen in Einfamilienhäusern (und um eine solche geht es in
diesem Thread), ist die Heizungspumpe heutzutage in der überwiegenden
Zahl der Fälle im Kessel eingebaut. Außerdem ging es hier um einen
fraglich auszutauschenden Kessel (aufgrund eines Defekts der
Steuerelektronik) und nicht um den Austausch der Pumpe. Der wäre
allerdings vermutlich automatisch Folge, wenn man den Kessel erneuerte.
Andreas Bockelmann
2017-04-17 13:29:52 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Bei Gasheizungen in Einfamilienhäusern (und um eine solche geht es in
diesem Thread), ist die Heizungspumpe heutzutage in der überwiegenden
Zahl der Fälle im Kessel eingebaut. Außerdem ging es hier um einen
fraglich auszutauschenden Kessel (aufgrund eines Defekts der
Steuerelektronik) und nicht um den Austausch der Pumpe. Der wäre
allerdings vermutlich automatisch Folge, wenn man den Kessel erneuerte.
Wenn Du Dir diesen Thread durchliest, wirst Du auch meinen Beitrag finden,
in dem ich von der Instandsetzung meiner Kesselsteuerung schrieb. Auch hier
wollten mich weder Kesselhersteller noch Steuerungshersteler (EBV
Elektronik) unterstützen.
Ich schrieb aber auch, dass ich dass ich mir notfalls eine Steuerung auf
Basis AT-Mega oder Arduino selbst gestrickt hätte. Ein paar Sensoren
abfragen und einen Ölbrenner sinnvoll ein- und ausschalten ist ja keine
Raketentechnologie (auch wenn der Ölbrenner ein "Raketenbrenner" ist :-))

So ganz nebenbei: Ich habe ein kleines Problem mit Deinem Diskussionsstil...
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Martin Gerdes
2017-04-17 19:57:40 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Wenn Du Dir diesen Thread durchliest, wirst Du auch meinen Beitrag finden,
in dem ich von der Instandsetzung meiner Kesselsteuerung schrieb. Auch hier
wollten mich weder Kesselhersteller noch Steuerungshersteler (EBV
Elektronik) unterstützen.
... und die Lithium-Knopfzelle wars.
Post by Andreas Bockelmann
Ich schrieb aber auch, dass ich dass ich mir notfalls eine Steuerung auf
Basis AT-Mega oder Arduino selbst gestrickt hätte.
Ein paar Sensoren abfragen und einen Ölbrenner sinnvoll ein- und ausschalten
ist ja keine Raketentechnologie (auch wenn der Ölbrenner ein "Raketenbrenner" ist :-))
Man muß halt die Zeit dafür haben. Das kann man im Sommer erwägen. In
der Heizsaison mag es schwierig sein, die Heizung solange außer Betrieb
zu setzen, bis die Steuerung fertig ist.

Und im Falle Gas bin ich persönlich (sonst unerschrockener Heimwerker)
zurückhaltend.
Post by Andreas Bockelmann
So ganz nebenbei: Ich habe ein kleines Problem mit Deinem Diskussionsstil ...
Wenn Du das schon ansprichst: Welches?

Sollte ich Dir unabsichtlich auf die Füße getreten sein, bitte ich dafür
(ohne den Grund zu kennen) vorsorglich mal um Entschuldigung. Ich bin
mir allerdings keiner Schuld bewußt (vielleicht ist das ja das Problem).

Aber das sollten wir vielleicht per E-Mail klären.
Werner Schmidt
2017-04-17 10:09:22 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Kommt jetzt endlich mal wieder ein Thread über "geplante
Obsoleszenz"?
:-)
Post by Martin Gerdes
Zumindest meine technischen Geräte halten heute länger als früher,
Da sehe ich große Unterschiede. Kleinelektronik geht oft sehr rasch
(final) kaputt. Ein LCD-Fernseher hält aber im Schnitt wohl eher länger
ohne Reparatur durch als ein altes Röhrengerät. Ist bei Defekt dann aber
1) veraltet und 2) wird es schwierig jemanden zu finden der es a)
reparieren könnte, wenn er b) Ersatzteile bekäme.
Post by Martin Gerdes
Die Therme ist 18 Jahre alt, das ist kein geringe Lebensdauer.
Für eine Heizung?
Post by Martin Gerdes
Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Also bei 30 Jahren würde /ich/ nicht meckern. Alles unter 20 finde ich
zu wenig. YMMV.

Gruß
Werner
Lutz Schulze
2017-04-17 10:57:02 UTC
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Raw Message
Post by Werner Schmidt
Post by Martin Gerdes
Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Also bei 30 Jahren würde /ich/ nicht meckern. Alles unter 20 finde ich
zu wenig.
So sehe ich das auch.

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Martin Gerdes
2017-04-17 19:57:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Schmidt
Post by Martin Gerdes
Kommt jetzt endlich mal wieder ein Thread über "geplante
Obsoleszenz"?
:-)
Post by Martin Gerdes
Zumindest meine technischen Geräte halten heute länger als früher,
Da sehe ich große Unterschiede.
Statistisches Phänomen.
Post by Werner Schmidt
Kleinelektronik geht oft sehr rasch (final) kaputt.
... an dieser Stelle wären jetzt Zahlen hilfreich.
Post by Werner Schmidt
Ein LCD-Fernseher hält aber im Schnitt wohl eher länger
ohne Reparatur durch als ein altes Röhrengerät.
Auch hier wären Zahlen hilfreich. Mein Röhrenfernseher ist 25 Jahre alt.
Schon ein Jahr nach dem Kauf zeigte er ein leises "Motorboating"* in
einem Kanal, das ich tapfer ignoriert habe, wohlwissend, daß schon
damals realistisch keine Reparatur zu bekommen gewesen wäre. Immer noch
tut er, wenngleich die Fernbedienung mittlerweile ziemlich final
abgegrabbelt ist. Ich schaue so gut wie nie, und andere Fernsehzuschauer
sind offenbar der Bildqualität gegenüber indolent (die wohl unverändert
ist, aber heute schaut halt alles HD). Beim Fußball kann man
auflösungsbedingt die mitlaufende Uhr nicht mehr erkennen, aber wer
schaut schon Fußball?

Die meisten technischen Geräte werden hier ausgemustert, weil man etwas
Neues will oder weil sie aus anderen Gründen nicht mehr funktionieren
(DVB-T). Weil sie kaputtgehen, eigentlich nicht.

*Motorboating: Schwingungsphänomen im Tonteil. Blubbert leise, wie ein
Motorboot im Leerlauf, daher der Name.

Der LCD-Fernseher
Post by Werner Schmidt
Ist bei Defekt dann aber 1) veraltet und 2) wird es schwierig, jemanden
zu finden der es a) reparieren könnte, wenn er b) Ersatzteile bekäme.
Reparaturen von Comsumergeräten lohnen sich für keinen der Beteiligten.
Die Ersatzteilhaltung wäre teuer (und müßte in den Preis mit
einberechnet werden, was der Verbraucher nicht gern bezahlen möchte),
Ersatzteile von Kleingeräten werden quasi nicht nachgefragt, also gibt
es solche Ersatzteile auch nicht.

Kleingeräte sind billig, und viele Hersteller fragen bei Defekt nicht
groß, sondern tauschen innerhalb der ersten beiden Jahre aus. Das heißt:
Eine Reparatur braucht man frühestens 2 Jahre nach dem Kauf. Dann ist so
ein Gerät schon nicht mehr viel wert (wenn man mal eine steuerliche
Sichtweise anlegen wollte, was der Privatmann natürlich nicht tut).

Ein professioneller Handwerker kostet pro Stunde vielleicht 50 Euro.
Damit wäre (wenn es denn Ersatzteile gäbe) ein Kleingerät bis etwa 150
Euro Neupreis nicht wirtschaftlich zu reparieren. Ergo macht das auch
keiner mehr. Ein "Repaircafé" ist eine soziale Initiative, keine
wirtschaftliche.
Post by Werner Schmidt
Post by Martin Gerdes
Die Therme ist 18 Jahre alt, das ist kein geringe Lebensdauer.
Für eine Heizung?
Eine Gas-Brennwerttherme Viessmann Eurola -- siehe Betreff.
Post by Werner Schmidt
Post by Martin Gerdes
Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Also bei 30 Jahren würde /ich/ nicht meckern. Alles unter 20 finde ich
zu wenig. YMMV.
Ja. Wie immer.

Wir sprechen von einem Einzelexemplar -- die Statistik greift aber erst
bei vielen Fällen. Nach 20 Jahren fängt der Schornsteinfeger jährlich zu
maulen an, man solle sich doch mal eine "zeitgemäße" Heizung gönnen.
Hier im Haus war der Vorgänger des aktuellen Modells 22 Jahre im
Einsatz. Allerdings war das noch ein Niedertemperaturkessel, das
aktuelle Modell ist eine Brennwerttherme. Sprich: Der Technologiewechsel
versprach eine Verbrauchsminderung von 20%, die dann auch eingetreten
ist.

Ansonsten hätte ich es gemacht wie Stephan -- sprich eine Reparatur
versucht. Wenn eine Heizung sich dann aber nach 18 Jahren als
irreparabel erweist, mag man darob leise grummeln. Maulen darf man
darüber aber nicht. Das ist keine besonders lange Zeit, aber eine
angemessene.

Als mein Auto im letzten Jahr nicht mehr durch den TÜV gekommen ist, hat
es die Markenwerkstatt für einen wirtschaftlichen Totalschaden
bezeichnet. Dann habe ich eine andere Werkstatt gefragt, die es mir für
etwa 50% des Restwertes wieder zusammengeflickt hat. Das kann man jetzt
wirtschaftlich aus unterschiedlicher Sicht betrachten: Einerseits kann
man sagen, daß die Reparaturkosten im Verhältnis zum Restwert relativ
hoch sind, auf der anderen Seite erhält mir das für absolut wenig Geld
einen fahrbaren Untersatz.
Andreas Bockelmann
2017-04-18 04:32:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Werner Schmidt
Ein LCD-Fernseher hält aber im Schnitt wohl eher länger
ohne Reparatur durch als ein altes Röhrengerät.
Auch hier wären Zahlen hilfreich. Mein Röhrenfernseher ist 25 Jahre alt.
Schon ein Jahr nach dem Kauf zeigte er ein leises "Motorboating"* in
Hier ist es genauso. Die Röhrenfernseher mussten eigentlich fast jährlich
repariert werden. Ob es der erste Farbfernseher meiner Großeltern oder
meiner Eltern war oder die letzten Röhren, die hier (tm) im Einsatz waren.

Nokia-ITTT-Schaub-Lorenz hatten immer Probleme mit den Netzteilen. Der
Telefunken (der erste meiner Farb-TV meiner Eltern) schoss jedes Jahr eines
seiner (tauschbaren) Module.
Post by Martin Gerdes
Reparaturen von Comsumergeräten lohnen sich für keinen der Beteiligten.
Das ist die Kehrseite des Preisverfalls. Den ersten Farb-TV hat mein Vater
als niedergelasssener Arzt mit hohen Schulden (2-stellige Zinsen) für seine
eröffnete Praxis und noch höheren Schulden fürs Eigenheim als alleiniger
Ernähre von Frau und zwei Blagen sich mühsam zusammengespart, heute ist eine
durchschnittliche Farbglotze vom Verbraucherpreis her nahezu Schüttgut.

Das was wir als Steigerung des Lebensstandards ansehen ist nur ein
Preisverfall der Consumerware gemessen am durchschnittlichen Einkommen.
Sobald man zu viele lokale Arbeit in den Erhalt stecken muss, ist es
unwirtschaftlich. Das konnte man noch machen, als die Geräte auch lokal
produziert wurden, da war es nahezu egal ob ein Werker zu lolalen Lohnkosten
einen Fernseher baut oder ein Techniker zu lokalen Preisen einen Fernseher
repariert. Heute kommen die Baugruppen aus Automaten und werden zu
Billiglöhnen in Billiglohnländern montiert.

Das war es dann mit Blaupunkt, SABA, Metz, etc. Dafür bekommt man den
63cm-Farb-TV heute für knapp mehr als einen Tageslohn und muss ihn sich
nicht zusammensparen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Lutz Schulze
2017-04-18 06:31:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Hier ist es genauso. Die Röhrenfernseher mussten eigentlich fast jährlich
repariert werden. Ob es der erste Farbfernseher meiner Großeltern oder
meiner Eltern war oder die letzten Röhren, die hier (tm) im Einsatz waren.
Nokia-ITTT-Schaub-Lorenz hatten immer Probleme mit den Netzteilen. Der
Telefunken (der erste meiner Farb-TV meiner Eltern) schoss jedes Jahr eines
seiner (tauschbaren) Module.
So unterschiedlich kann das sein. Hier lief ein Nokia von 1991 ca. 11 Jahre,
bis ich dann funktionsfähig verschenkte.

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Peter Eggebrecht
2017-04-18 07:20:58 UTC
Permalink
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On Mon, 17 Apr 2017 21:57:38 +0200, Martin Gerdes
Post by Martin Gerdes
wirtschaftlich aus unterschiedlicher Sicht betrachten: Einerseits kann
man sagen, daß die Reparaturkosten im Verhältnis zum Restwert relativ
hoch sind, auf der anderen Seite erhält mir das für absolut wenig =
Geld
einen fahrbaren Untersatz.
Voraussetzung, es kommen in der nächsten Zeit keine weiteren
Reparaturen hinzu und der Nutzungsumfang ist überschaubar.
--
--Peter
Michael 'Mithi' Cordes
2017-04-18 13:41:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
*Motorboating: Schwingungsphänomen im Tonteil. Blubbert leise, wie ein
Motorboot im Leerlauf, daher der Name.
ROTFL ... Ich kannte nur die 3. Bedeutung:
https://en.wikipedia.org/wiki/Motorboating_(disambiguation)


cya
Mithi
Markus Müller
2017-04-22 16:00:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Wir sprechen von einem Einzelexemplar -- die Statistik greift aber erst
bei vielen Fällen. Nach 20 Jahren fängt der Schornsteinfeger jährlich zu
maulen an, man solle sich doch mal eine "zeitgemäße" Heizung gönnen.
Kann ich so nicht bestätigen (so viel zum Thema Statistik):
Meiner sagt, ich solle meine 20 Jahre alte Gasbrennerei pflegen und
hüten wie ein Schatz, sie habe die besten Zeiten noch vor sich. Neuere
Heizungen halten bei weitem nicht so lange, meint er.

Er kommt viel rum und sieht mehr Heizungen als ich je sehen werde. Daher
glaub ich ihm das mal...
Lutz Schulze
2017-04-22 17:16:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Markus Müller
Post by Martin Gerdes
Wir sprechen von einem Einzelexemplar -- die Statistik greift aber erst
bei vielen Fällen. Nach 20 Jahren fängt der Schornsteinfeger jährlich zu
maulen an, man solle sich doch mal eine "zeitgemäße" Heizung gönnen.
Meiner sagt, ich solle meine 20 Jahre alte Gasbrennerei pflegen und
hüten wie ein Schatz, sie habe die besten Zeiten noch vor sich. Neuere
Heizungen halten bei weitem nicht so lange, meint er.
Genau so hat sich der Schornsteinfeger hier auch geäussert.

Und die Grenzwerte erfüllt sie nach 23 Jahren auch noch mit reichlichen
Reserven, obwohl sie nun schon seit mehreren Jahren keine Wartung durch den
Fachbetrieb mehr gesehen hat (Gas, bei Öl eher nicht zu empfehlen).

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Markus Müller
2017-04-22 18:24:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lutz Schulze
Und die Grenzwerte erfüllt sie nach 23 Jahren auch noch mit reichlichen
Reserven, obwohl sie nun schon seit mehreren Jahren keine Wartung durch den
Fachbetrieb mehr gesehen hat (Gas, bei Öl eher nicht zu empfehlen).
same here... das einzige, was auf Verschleiß hindeutet, ist der
gestiegene CO-Anteil in der Abluft. Der ist in den letzten 5 Jahren von
10ppm auf 17ppm gestiegen. Aber damit kann ich gut leben :)
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-22 19:16:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Markus Müller
Post by Lutz Schulze
Und die Grenzwerte erfüllt sie nach 23 Jahren auch noch mit reichlichen
Reserven, obwohl sie nun schon seit mehreren Jahren keine Wartung durch den
Fachbetrieb mehr gesehen hat (Gas, bei Öl eher nicht zu empfehlen).
same here... das einzige, was auf Verschleiß hindeutet, ist der
gestiegene CO-Anteil in der Abluft. Der ist in den letzten 5 Jahren von
10ppm auf 17ppm gestiegen. Aber damit kann ich gut leben :)
Schon mal mit dem Staubsauger reingegangen?
Martin Gerdes
2017-04-23 09:15:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lutz Schulze
Post by Markus Müller
Post by Martin Gerdes
Wir sprechen von einem Einzelexemplar -- die Statistik greift aber erst
bei vielen Fällen. Nach 20 Jahren fängt der Schornsteinfeger jährlich zu
maulen an, man solle sich doch mal eine "zeitgemäße" Heizung gönnen.
Meiner sagt, ich solle meine 20 Jahre alte Gasbrennerei pflegen und
hüten wie ein Schatz, sie habe die besten Zeiten noch vor sich.
Mal zurück zum Thema: Wenn etwas an diesem Kessel kaputtgeht und nicht
oder schlecht zu ersetzen ist, dann die Elektronik. Sie mag bei einem 20
Jahre alten Kessel noch relativ rustikal angefertigt sein (und durch
einen Laien auf Bauteilebene reparierbar), bei neueren Exemplaren geht
das ggf. nicht mehr. Einen Mikrocontroller mit Ausleseschutz kriegt man
nicht mehr ersetzt (und die hier geäußerte Vorstellung, daß man eben mal
eine Kesselsteuerung mittels Arduino baut, dürfte letztlich aus
verschiedenen Gründen unrealistisch sein).
Post by Lutz Schulze
Post by Markus Müller
Neuere Heizungen halten bei weitem nicht so lange, meint er.
Woher weiß er das?
Post by Lutz Schulze
Genau so hat sich der Schornsteinfeger hier auch geäussert.
Und die Grenzwerte erfüllt sie nach 23 Jahren auch noch mit reichlichen
Reserven, obwohl sie nun schon seit mehreren Jahren keine Wartung durch den
Fachbetrieb mehr gesehen hat (Gas, bei Öl eher nicht zu empfehlen).
Ts, ts! An der Wartung sparen! Für den Handwerker ist das doch das
Wichtigste!

Bei mir hier sieht der (Alu-)Wärmetauscher der Brennwerttherme nach
nunmehr 5 1/2 Jahren schon recht gruselig verkrustet aus. Der stählerne
Wärmetauscher des alten Kessels war diesbezüglich sicher robuster. Mal
sehen, wie lang er es macht. Im Grunde kann man das Ding natürlich
austauschen (solange der Hersteller das Ersatzteil liefert).
Marte Schwarz
2017-04-23 19:36:17 UTC
Permalink
Raw Message
Hi Martin,
Post by Martin Gerdes
Bei mir hier sieht der (Alu-)Wärmetauscher der Brennwerttherme nach
nunmehr 5 1/2 Jahren schon recht gruselig verkrustet aus.
Die Verkrustungen sind nicht weiter problematisch. Du baust bei
Gelegenheit den Wärmetauscher aus, legst ihn in den Hof und gehst mit
dem Hochdruckreiniger dran. Dann sieht der schnell wieder schön aus und
tut einige Jahre wieder seinen Dienst.
Es soll auch schon Leute gegeben haben, die den WT nach dem Abstrahlen
noch mit einem Einbrennlack überzogen hatten. Sowas ähnliches ist wohl
im Neuzustand drauf, der die Verkrustungen die ersten paar Jahre
unterbindet.

Marte
Markus Müller
2017-04-23 19:57:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Mal zurück zum Thema: Wenn etwas an diesem Kessel kaputtgeht und nicht
oder schlecht zu ersetzen ist, dann die Elektronik. Sie mag bei einem 20
Jahre alten Kessel noch relativ rustikal angefertigt sein (und durch
einen Laien auf Bauteilebene reparierbar), bei neueren Exemplaren geht
das ggf. nicht mehr.
streiche das "ggf."
Post by Martin Gerdes
Einen Mikrocontroller mit Ausleseschutz kriegt man
nicht mehr ersetzt (und die hier geäußerte Vorstellung, daß man eben mal
eine Kesselsteuerung mittels Arduino baut, dürfte letztlich aus
verschiedenen Gründen unrealistisch sein).
Post by Markus Müller
Neuere Heizungen halten bei weitem nicht so lange, meint er.
Woher weiß er das?
vielleicht weil es sein Job ist, von Haus zu Haus zu gehen und die
Heizungen zu kontrollieren?
Lutz Schulze
2017-04-23 20:30:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Markus Müller
Post by Martin Gerdes
Post by Markus Müller
Neuere Heizungen halten bei weitem nicht so lange, meint er.
Woher weiß er das?
vielleicht weil es sein Job ist, von Haus zu Haus zu gehen und die
Heizungen zu kontrollieren?
So hat er sich hier sinngemäß geäussert, er weiss einfach von vielen
Problemen mit den neueren Geräten.

Die Elektronik der alten Steuerung ist trivial, die eigentliche
sicherheitskritische Arbeit macht ein 'Feuerungsautomat' den man auch heute
noch als neues Teil bestellen kann, der Rest ist eine Zeitsteuerung (die
notfalls entbehrlich ist) und eine Temperatursteuerung, die sich durch ganz
simple Technik ohne Probleme innerhalb 2-3 Tagen ersetzen lässt.

Die Originalsteuerung gibt es als Ersatzteil in einfacher Ausführung heute
noch für ca. 250 Euro, wobei man da aber nicht so genau weiss wie lange das
Teil schon abgehangen ist.

Insgesamt aber eigentlich kein grosser Grund zur Sorge.

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Martin Gerdes
2017-04-23 21:15:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Mal zurück zum Thema: Wenn etwas an diesem Kessel kaputtgeht und nicht
oder schlecht zu ersetzen ist, dann die Elektronik. Sie mag bei einem 20
Jahre alten Kessel noch relativ rustikal angefertigt sein (und durch
einen Laien auf Bauteilebene reparierbar), bei neueren Exemplaren geht
das ggf. nicht mehr.
Post by Markus Müller
Neuere Heizungen halten bei weitem nicht so lange, meint er.
Woher weiß er das?
Vielleicht weil es sein Job ist, von Haus zu Haus zu gehen und die
Heizungen zu kontrollieren?
Das schon. Und das nicht nur: Er führt von Berufs wegen eine Datenbank
mit den Heizkesseln jeder Wohnung (einschließlich Seriennummer).

Aber mal kurz nachgerechnet: Ein Heizkessel, der jetzt 20 Jahre alt ist,
ist 1997er Baujahr. Er gibt an zu wissen, daß ein Kessel mit diesem
Baujahr mit 20 Jahren seine Lebensdauer noch längst nicht erreicht habe.
Jüngere Kessel (also sagen wir mal: Die des Baujahres 1998 hielten "bei
weitem nicht so lange"). Woher weiß er das?

Ob er wirklich eine Ausfallstatistik (Kaplan-Meier) der von ihm
betreuten Heizkessel hat? Ich möchte es be2feln.

Wie alt/jung sind wohl die Heizkessel, die "bei weitem nicht so lange"
halten? Baujahr 1997? Wenn seine Aussage stimmt, mußten diese in ihrer
Mehrzahl schon gestorben sein.

Wenn er aber Kessel des Baujahrs 2007 (also 10 Jahre jünger) meint,
müßten auch die in ihrer Mehrzahl schon gestorben sein, obwohl sie erst
7 Jahre alt sind. Das ist unwahrscheinlich, davon hätte man in heutigen
Zeiten im Internet erfahren.
Helmut Barth
2017-04-24 11:47:45 UTC
Permalink
Raw Message
Salut!
Aber mal kurz nachgerechnet: [..]
Statistik ist Wissenschaft, Smalltalk beim Kaminkehren und
Emissionsmessen ist gefühlte Wirklichkeit, eine vollkommen andere Baustelle.

Nehmen wir an er kennt 20 Anlagen im Alter zwischen 40 und 20 Jahren
und hört, dass da ab und an 2-3 Kleinigkeiten auftreten. Dann ist das
schlicht normal, weil die halt älter werden. Und dann kennt er 20
Anlagen die jünger sind als 20 Jahre. Und da hört er, dass ab und an 2-3
Kleinigkeiten auftreten. Das ist gefühlt nicht das gleiche, sondern der
von den Herstellern absichtlich eingebaute direkte Übergang von
Kinderkrankheit zur Altersschwäche.

Besonders dann, wenn bei modernem Zeug eben nicht mehr auf
Bauteilebene repariert, sondern modular ausgetauscht, wird. Technisch
betrachtet spielt es zb. keine große Rolle ob man ein Relais einzeln
austauscht oder die ganze Baugruppe wo dieses kaputte Relais verbaut ist
(Eine kleine Rolle spielt das schon, weil beim Modultausch auch durch
elektrische und thermische Belastung gealterte Bauteile ersetzt werden).

Die Wahrnehumung des Unterschieds beim Kunden dürfte allerdings ganz
überwiegend auf der Rechnung des Heizungsbauers basieren, und das ist
gefühlt nochmal eine ganz andere Baustelle, gerade beim Smalltalk.
Schließlich will der geneigte Kunde dem Kaminkehrer auch zeigen, dass er
immense Kosten und Aufwände nicht scheut um die Anlage im tadellosen
Zustand zu halten, in der Hoffnung auf wohlwollende Beurteilung des
Krempels.

Das ist sowas wie das gewaschene und geputzte Auto wenn man zum TÜV
fährt. (Ich habe keine Statistik, kann aber episodisch berichten, dass
bei einem Fahrzeug in insgesamt gutem Zustand auch ein abgerostetes
Endrohr am Auspuff kein Plakettenhindernis darstellt, wenn das Fahrzeug
den Anschein von ständiger Pflege und Wartung erweckt und man
durchblicken lässt wie gut man sich an diesem speziellen Fahrzeug
auskennt ... )

Grüßle, Helmut
Martin Gerdes
2017-04-24 22:01:56 UTC
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Raw Message
Post by Helmut Barth
Aber mal kurz nachgerechnet: [..]
Statistik ist Wissenschaft, Smalltalk beim Kaminkehren und
Emissionsmessen ist gefühlte Wirklichkeit, eine vollkommen andere Baustelle.
Meinst Du vielleicht, mit meinem _Gefühl_ stimmt irgendetwas nicht?
Post by Helmut Barth
Nehmen wir an er kennt 20 Anlagen im Alter zwischen 40 und 20 Jahren
und hört, dass da ab und an 2-3 Kleinigkeiten auftreten. Dann ist das
schlicht normal, weil die halt älter werden. Und dann kennt er 20
Anlagen die jünger sind als 20 Jahre. Und da hört er, dass ab und an 2-3
Kleinigkeiten auftreten. Das ist gefühlt nicht das gleiche, sondern der
von den Herstellern absichtlich eingebaute direkte Übergang von
Kinderkrankheit zur Altersschwäche.
Besonders dann, wenn bei modernem Zeug eben nicht mehr auf
Bauteilebene repariert, sondern modular ausgetauscht, wird.
Bei meinem vorherigen Heizungskessel (Baujahr 1987 WIMRE) wurde auch
nichts auf Bauteilebene repariert, sondern auf Modulebene ausgetauscht.
Sebastian Suchanek
2017-04-25 04:08:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Helmut Barth
Aber mal kurz nachgerechnet: [..]
Statistik ist Wissenschaft, Smalltalk beim Kaminkehren und
Emissionsmessen ist gefühlte Wirklichkeit, eine vollkommen andere Baustelle.
Meinst Du vielleicht, mit meinem _Gefühl_ stimmt irgendetwas nicht?
[...]
Durchaus möglich. Du bist schließlich keine Hausfrau.


SCNR,

Sebastian

PS: Süe qvr Xhygheonanhfra - uggcf://jjj.lbhghor.pbz/jngpu?i=RdqtcScagmV
Volker Borchert
2017-04-25 18:18:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Markus Müller
Post by Martin Gerdes
Wir sprechen von einem Einzelexemplar -- die Statistik greift aber erst
bei vielen Fällen. Nach 20 Jahren fängt der Schornsteinfeger jährlich zu
maulen an, man solle sich doch mal eine "zeitgemäße" Heizung gönnen.
Meiner sagt, ich solle meine 20 Jahre alte Gasbrennerei pflegen und
höten wie ein Schatz, sie habe die besten Zeiten noch vor sich. Neuere
Heizungen halten bei weitem nicht so lange, meint er.
+1
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Volker Borchert
2017-04-25 18:14:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Allerdings war das noch ein Niedertemperaturkessel, das
aktuelle Modell ist eine Brennwerttherme. Sprich: Der Technologiewechsel
versprach eine Verbrauchsminderung von 20%, die dann auch eingetreten
ist.
Diese 20% sind wieviel Euro, und wieviel hat die Kiste gekostet?
Sprich, wie lange dauert es, bis du unter dem Strich gegenüber einer
Reparatur was sparst, und wird die neue Kiste so lange halten?
Post by Martin Gerdes
Als mein Auto im letzten Jahr nicht mehr durch den TÜV gekommen ist, hat
es die Markenwerkstatt für einen wirtschaftlichen Totalschaden
bezeichnet.
Wirtschaftlicher Totalschaden ist, wenn die Reparatur teuerer
kommt als der Listenpreis des gleich ausgestatteten Nachfolgemodells.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Martin Gerdes
2017-04-25 21:11:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Volker Borchert
Post by Martin Gerdes
Allerdings war das noch ein Niedertemperaturkessel, das
aktuelle Modell ist eine Brennwerttherme. Sprich: Der Technologiewechsel
versprach eine Verbrauchsminderung von 20%, die dann auch eingetreten
ist.
Diese 20% sind wieviel Euro,
Etwa 250 Euro pro Jahr.
Post by Volker Borchert
und wieviel hat die Kiste gekostet?
Mich 0.
Post by Volker Borchert
Sprich, wie lange dauert es, bis du unter dem Strich gegenüber einer
Reparatur was sparst, und wird die neue Kiste so lange halten?
Keine Ahnung, kann mir auch egal sein. Lieber wäre mir, daß der Kessel
endlich vernünftig liefe.
Post by Volker Borchert
Post by Martin Gerdes
Als mein Auto im letzten Jahr nicht mehr durch den TÜV gekommen ist, hat
es die Markenwerkstatt für einen wirtschaftlichen Totalschaden
bezeichnet.
Wirtschaftlicher Totalschaden ist, wenn die Reparatur teuerer
kommt als der Listenpreis des gleich ausgestatteten Nachfolgemodells.
So nun auch wieder nicht. Ein repariertes altes Auto bleibt ein altes
Auto. Von der Reparaturanfälligkeit ist es sicher nicht mit einem
Neuwagen vergleichbar (den ich ohnehin nicht kaufen würde).

Ich würde in ein altes Auto an Reparatur auch mehr als den Restwert
stecken, weil ich damit mein Auto behalte, das ich kenne und das mich
kennt. Der Wechsel eines Autos (z.B. gegen ein ähnlich altes, sonst
gleiches Auto) kostet immer Geld, das verschiebt die Relation. Kauft man
anderswo einen alten Gebrauchtwagen, ist gleich beim Kauf die eine oder
andere Reparatur oder Maßnahme fällig, die kostet auch Geld, das ich auf
der anderen Seite in mein Altauto stecken kann.
Volker Borchert
2017-04-25 18:09:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
*Motorboating: Schwingungsphänomen im Tonteil. Blubbert leise, wie ein
Motorboot im Leerlauf, daher der Name.
100 nF zwischen die Versorgungspins eines NF-(Leistungs-)Verstärkers
wirken manchmal Wunder.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Martin Gerdes
2017-04-25 21:11:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Volker Borchert
Post by Martin Gerdes
*Motorboating: Schwingungsphänomen im Tonteil. Blubbert leise, wie ein
Motorboot im Leerlauf, daher der Name.
100 nF zwischen die Versorgungspins eines NF-(Leistungs-)Verstärkers
wirken manchmal Wunder.
Kann schon sein, ich mache den Fernseher aber deswegen nicht auf und
suche die Stelle. Der Leidensdruck ist zu gering.
Volker Borchert
2017-04-25 18:02:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Mindestens mal bis sie abgeschrieben ist, also 30 Jahre.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Martin Gerdes
2017-04-25 21:11:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Volker Borchert
Post by Martin Gerdes
Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Mindestens mal bis sie abgeschrieben ist, also 30 Jahre.
Du rechnest 30 Jahre Abschreibung für einen Heizkessel? Das halte ich
für sportlich.
Joerg Walther
2017-04-26 16:34:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Volker Borchert
Post by Martin Gerdes
Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Mindestens mal bis sie abgeschrieben ist, also 30 Jahre.
30 Jahre sind bei Brennwertthermen, wenn ich den Worten meines
Heizungsbauers glauben darf, völlig illusorisch, man sollte von 15 bis
maximal 20 Jahren Lebensdauer ausgehen.

- j -
--
Mail address is valid for a limited time only.

And now for something completely different...
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-26 17:56:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Walther
30 Jahre sind bei Brennwertthermen, wenn ich den Worten meines
Heizungsbauers glauben darf, völlig illusorisch, man sollte von 15 bis
maximal 20 Jahren Lebensdauer ausgehen.
Und was geht dann kaputt, das man nicht mehr tauschen kann?
Andreas Bockelmann
2017-04-26 18:22:26 UTC
Permalink
Raw Message
Post by niemand und keiner hats gelesen
Und was geht dann kaputt, das man nicht mehr tauschen kann?
Ohne Fachmann zu sein: Ich tippe auf den Wärmetauscher, der vom
Abgaskondensat zerfressen wird.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-26 19:31:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by niemand und keiner hats gelesen
Und was geht dann kaputt, das man nicht mehr tauschen kann?
Ohne Fachmann zu sein: Ich tippe auf den Wärmetauscher, der vom Abgaskondensat zerfressen wird.
Meine Vaillant-Therme ist jetzt 15 Jahre alt und ich habe mal das Vorrangumschaltventil tauschen müssen.
Der Wärmetauscher ist tiptop.
Ansonsten kann ich nichts erkennen, was gealtert ist. Vielleicht muss ich in ein paar Jahren die Pumpe tauschen, mal sehen.
Volker Borchert
2017-04-26 19:18:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Walther
Post by Volker Borchert
Post by Martin Gerdes
Welche Lebensdauer sollte Deines Erachtens eine Heiztherme denn
aufweisen?
Mindestens mal bis sie abgeschrieben ist, also 30 Jahre.
30 Jahre sind bei Brennwertthermen, wenn ich den Worten meines
Heizungsbauers glauben darf, völlig illusorisch, man sollte von 15 bis
maximal 20 Jahren Lebensdauer ausgehen.
Geplante Obsoleszenz also. Es sollte wirklich ein Gesetz dagegen geben.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Martin Gerdes
2017-04-16 13:30:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Olaf Schultz
..t das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
statt das so zu bauen, dass er die Kondensatoren kocht ... für sowas
gehört der Hersteller auch nach 20 Jahren noch haftbar gemacht.
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt.
Nie gelesen. Hast Du mal eine Reihe von MIDs*, in denen dieser Begriff
vorkommt?

* Schließlich schreibst Du von "durchgesetzt". Da reicht ein einziges
Beispiel nicht.
Reinhard Zwirner
2017-04-16 14:57:14 UTC
Permalink
Raw Message
[...]
Post by Martin Gerdes
Post by Olaf Schultz
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt.
Nie gelesen. Hast Du mal eine Reihe von MIDs*, in denen dieser Begriff
vorkommt?
* Schließlich schreibst Du von "durchgesetzt". Da reicht ein einziges
Beispiel nicht.
Ich heiße weder Olaf noch hab' ich auf die Schnelle mehr als die
folgende MID gefunden: <***@dizum.com>

IIRC ist dieser Begriff irgendwann von Joerg (Analogconsultants, der
mit dem Kugelgrill ...) aufgebracht worden; sucht man bei Google nach
"Joerg" und "Burggrabentunken", gibt's etliche Treffer.

HTH

Reinhard
Martin Gerdes
2017-04-17 12:10:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Martin Gerdes
Post by Olaf Schultz
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt.
Nie gelesen. Hast Du mal eine Reihe von MIDs*, in denen dieser Begriff
vorkommt?
* Schließlich schreibst Du von "durchgesetzt". Da reicht ein einziges
Beispiel nicht.
Ich heiße weder Olaf noch hab' ich auf die Schnelle mehr als die
Und wo genau in diesem Posting unseres Netzsonderlings Tobias siehst Du
den Begriff "Burggrabentunken"?
Post by Reinhard Zwirner
IIRC ist dieser Begriff irgendwann von Joerg (Analogconsultants, der
mit dem Kugelgrill ...) aufgebracht worden; sucht man bei Google nach
"Joerg" und "Burggrabentunken", gibt's etliche Treffer.
Spärliche.
"Durchgesetzt" wäre dann (wie gesagt) schon noch etwas anderes.

Kein Heimwerkerthema.
Volker Borchert
2017-04-25 17:58:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Olaf Schultz
..t das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
Könnte problematisch sein wegen berührungsgefährlicher Spannung.
Post by Olaf Schultz
In d.s.e. hat sich dafür der Begriff ,,Burggrabentunken'' durchgesetzt..
für solch grottenschlechte Designs...
Kannste heute nicht mehr bringen, da haste sofort PETA am Hals
von wegen der Fische.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Werner Schmidt
2017-04-25 18:42:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Volker Borchert
..t das ja ein Konstruktionsfehler - der Lastwiderstand hätte
mit Kühlkörper thermisch aus dem Gehäuse ausgegliedert werden müssen
Könnte problematisch sein wegen berührungsgefährlicher Spannung.
Ich schrieb "*thermisch* aus dem Gehäuse ausgegliedert". Halt eine
eigene Luftführung dafür.

Gruß
Werner
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-14 17:41:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.
Materialwert ohne Versandkosten: 4,80 €.
Top!
Ludger Averborg
2017-04-14 17:52:20 UTC
Permalink
Raw Message
On Fri, 14 Apr 2017 18:47:53 +0200, Stephan Bumberger
Post by Stephan Bumberger
Post by Stephan Bumberger
Dann werde ich die einmal durchtauschen und hoffen, dass ich dann wieder
Ruhe habe.
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.
Glückwunsch!!!
(zum Mut und zum Erfolg)

l.
Dieter Wiedmann
2017-04-14 18:39:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.
Materialwert ohne Versandkosten: 4,80 €.
Freut mich für dich! Noch besser wärs die alten Elkos durchzumessen,
dann weiß man, dass sie wirklich ursächlich waren.


Gruß Dieter
Martin Gerdes
2017-04-15 10:08:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Dieter Wiedmann
Post by Stephan Bumberger
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.
Materialwert ohne Versandkosten: 4,80 €.
Freut mich für dich! Noch besser wärs die alten Elkos durchzumessen,
dann weiß man, dass sie wirklich ursächlich waren.
Das kann er noch nachträglich machen.

Wenn ich das richtig sehe, sitzen die Elkos alle im Netzteil. Wenn sie
taub waren, war die Versorgungsspannung nicht glatt, das kann alle
möglichen Fehler verursachen, das hätte man auch einfach messen können.

Aber nun, wozu, wenn alles wieder läuft!


Freut mich für Dich, Stephan. Hoffentlich hält die reparierte Platine
nun recht lang!
Werner Schmidt
2017-04-14 18:40:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Das Paket kam gestern an, heute habe ich die Platine ausgebaut, die
Elkos getauscht (offensichtlich kaputt sah keiner aus), Platine wieder
eingebaut. Läuft wie eine 1.
Materialwert ohne Versandkosten: 4,80 €.
meinen Glühstrumpf! :-D

Gruß
Werner
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-09 16:00:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Ohne Schaltplan ginge das nicht, nun gibt
es aber diesen Schaltplan eben nicht, weil Viessmann das bei einer
externen Firma eingekauft hatte, diese pleite ist und die Trottel sich
genau den nicht haben geben lassen
Landis & Gyr sind pleite?
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-09 16:01:37 UTC
Permalink
Raw Message
http://www.regelungstechnik-specht.de/l-g-landis-gyr-lgm1835c2510.html














xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Stephan Bumberger
2017-04-09 16:16:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by niemand und keiner hats gelesen
http://www.regelungstechnik-specht.de/l-g-landis-gyr-lgm1835c2510.html
Cool, wie hast Du denn das gefunden?

Allerdings steht die Verfügbarkeit auf rot (nicht vorrätig). Zumindest
weiß ich jetzt, wen ich morgen mal anrufen werde, vielen Dank!
--
Stephan
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-09 16:23:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Post by niemand und keiner hats gelesen
http://www.regelungstechnik-specht.de/l-g-landis-gyr-lgm1835c2510.html
Cool, wie hast Du denn das gefunden?
https://www.google.de/search?q=landis+gyr+lgm18
Martin Τrautmann
2017-04-09 16:06:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
genau so. Deswegen haben die auch keine Lust drauf.

Schönen Gruß
Martin
noebbes
2017-04-09 16:42:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
genau so. Deswegen haben die auch keine Lust drauf.
An einem langen, verregneten Winterabend könnte man es ja mal versuchen...
Bodo Mysliwietz
2017-04-10 17:03:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by noebbes
Post by Martin Τrautmann
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
genau so. Deswegen haben die auch keine Lust drauf.
An einem langen, verregneten Winterabend könnte man es ja mal versuchen...
... und gegen das zittern hilft dann eine Flasche Vodka.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
noebbes
2017-04-10 17:56:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by noebbes
Post by Martin Τrautmann
Post by Stephan Bumberger
Da müsste jemand Bauteil für Bauteil durchmessen und gucken, ob defekt
oder nicht. Beim "Bootvorgang" fehlt im Fehlerfall das typische klacken
eines Relais. Irgendeines von den Dingern muss defekt sein, nur welches?
genau so. Deswegen haben die auch keine Lust drauf.
An einem langen, verregneten Winterabend könnte man es ja mal versuchen...
... und gegen das zittern hilft dann eine Flasche Vodka.
Ach was, das Problem ist nur: man macht sowas weil man Spass daran hat
oder gar nicht. Ich habe auch schon "toten" Mainboards neues Leben
eingehaucht SMD mit dem Heißluftlöter. Bei nur 10 Euronen/Stunde hätte
ich locker 2-3 neue, hochwertige Mainboards haben können.
Jo Warner
2017-04-11 12:35:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stephan Bumberger
Post by Heinz Tauer
Dein Heizungsbauer!
Der kann es ja gerade eben nicht. Der weiß nur, dass man eine neue
Heizung braucht, weil die Platine nicht mehr lieferbar ist.
Und selbst wenn er könnte, würde er nicht wollen. Wir hatten ein
ähnliches Platinenproblem von 6 Jahren an einer Sieger-Gasheizung.
Angeblich verkauft Sieger die Platine nicht einzeln, das Komplettteil
sollte 800 Euro kosten. Ein elektronikkundiger Kumpel fand den Fehler -
ein Thyristor kaputt, Teilepreis einsfuffzig Euro.
Thomas Prufer
2017-04-12 06:50:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jo Warner
Und selbst wenn er könnte, würde er nicht wollen. Wir hatten ein
ähnliches Platinenproblem von 6 Jahren an einer Sieger-Gasheizung.
Angeblich verkauft Sieger die Platine nicht einzeln, das Komplettteil
sollte 800 Euro kosten. Ein elektronikkundiger Kumpel fand den Fehler -
ein Thyristor kaputt, Teilepreis einsfuffzig Euro.
Und wenn er wollte, würde er nicht dürfen, nicht einfach so, ohne weiteres...

Die hier www.cetltd.com arbeiten Platinen (und Lüfter) für Heizungen neu auf,
und der Besitzer hat erzählt, in einer andere Usenetgruppe: aus Haftungsgründen
nur derselbe Bauteilwert. Z.B. geht besserer Temperaturbereich bei C ja, aber
ein anderer Wert nein. Und irgendwelche Böcke, die die Hersteller beim Entwurf
verbaut haben, müssen drinbleiben. Also Schutzdioden nachrüsten, Snubber,
Varistoren, C erhöhen, usw. ist alles nicht. Und die Platine mit neuem C kommt
dann in ein Testbett, und auch alle anderen Funktionen werden geprüft.

Wahrscheinlich ist es nur so eine Reparatur, und sonst wäre er Hersteller -- und
seien Haftpflicht hätte eine andere Prämie, er wäre Rücknahmeverpflichtet, und
was da mehr auf einen zukommt.


Thomas Prufer
Uwe St?ckel
2017-04-12 06:56:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Prufer
Und wenn er wollte, würde er nicht dürfen, nicht einfach so, ohne weiteres...
na endlich kommt mal wieder einer um die Ecke - ich hole schon mal eine
schöne große Packung Popcorn.
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern
Lars Wilhelm
2017-04-12 11:59:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Uwe St?ckel
Post by Thomas Prufer
Und wenn er wollte, würde er nicht dürfen, nicht einfach so, ohne weiteres...
na endlich kommt mal wieder einer um die Ecke - ich hole schon mal eine
schöne große Packung Popcorn.
Warum? Thomas' Artikel ist doch keiner der Sorte "berufspessimist". sondern er schreibt klar und deutlich, warum er nur repariert und nicht verbessert. Es möchte einfach nicht als Hersteller klasifiziert werden.
Werner Schmidt
2017-04-12 12:00:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Prufer
Post by Jo Warner
Und selbst wenn er könnte, würde er nicht wollen. Wir hatten ein
ähnliches Platinenproblem von 6 Jahren an einer Sieger-Gasheizung.
Angeblich verkauft Sieger die Platine nicht einzeln, das Komplettteil
sollte 800 Euro kosten. Ein elektronikkundiger Kumpel fand den Fehler -
ein Thyristor kaputt, Teilepreis einsfuffzig Euro.
Und wenn er wollte, würde er nicht dürfen, nicht einfach so, ohne weiteres...
[Haftungs- und ähnlich rechtlich Problematisches]

genau deswegen macht man so etwas natürlich selber.

Im tatsächlichen Schadensfall müsste dann noch der Nachweis geführt
werden, dass der Ersatz eines defekten Bauteils durch ein
funktionsfähiges ursächlich für den Schadenseintritt war. Dürfte
schwerfallen ... wenn überhaupt festgestellt wird, dass an der Platine
repariert wurde (danach muss man nämlich erst mal suchen, und dafür erst
mal auf die Idee kommen, dass man danach suchen sollte).

Gruß
Werner
Jo Warner
2017-04-12 13:44:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Prufer
Und wenn er wollte, würde er nicht dürfen, nicht einfach so, ohne weiteres...
Der Mensch mit Ausbildung "Heizung" wird es nicht dürfen, aber da
ziemlich jede moderne Heizung auch was Elektrisches hat, haben größere
Heizungsbetriebe einen Mitarbeiter mit Ausbildung "Elektrik". Und der
darf Elektrisches reparieren.

Aber Cheffe will gar nicht, dass er es versucht und vielleicht sogar für
50 Euro incl. Lohnanteil schafft, denn am neuen Ersatzteil verdient
Cheffe 400 Euro und an neuer Heizung noch mehr.
Martin Kienass
2017-04-13 06:54:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jo Warner
Post by Thomas Prufer
Und wenn er wollte, würde er nicht dürfen, nicht einfach so, ohne weiteres...
Der Mensch mit Ausbildung "Heizung" wird es nicht dürfen, aber da
ziemlich jede moderne Heizung auch was Elektrisches hat, haben größere
Heizungsbetriebe einen Mitarbeiter mit Ausbildung "Elektrik". Und der
darf Elektrisches reparieren.
Elektronik ist nicht gleich Elektrik.
Ein heutzutage (etwa seit 1990, iirc) ausgebildeter
Heizungsbau-Geselle oder -Meister erwirbt auch die
Qualifikation "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten".
Er darf dann zum Beispiel den elektrischen Durchlauferhitzer
oder eine Heizungsumwälzpumpe elektrisch anschließen.
Aber selbst wenn der Betrieb einen Elektromeister
beschäftigt, der auch komplette elektrische Anlagen
planen, errichten und beim EVU anmelden darf, kann der in der
Regel trotzdem keine elektronischen Platine reparieren.
Dafür braucht man einen Elektroniker.
Post by Jo Warner
Aber Cheffe will gar nicht, dass er es versucht und vielleicht sogar für
50 Euro incl. Lohnanteil schafft,
denn dann müsste Cheffe dem Kunden 2 Jahre Gewährleistung auf das
reparierte Bauteil einräumen. Geht nach einem halben Jahr
ein anderes Bauteil auf derselben Platine kaputt, macht
Cheffe ein sattes Minusgeschäft.
Dieses Risiko will Cheffe (ich hoffe) verständlicherweise
vermeiden und verkauft dem Kunden lieber ein
Original-Ersatzteil, auf das er seinerseits gegenüber
Großhandel bzw. Hersteller Gewährleistungsansprüche
hätte, sollte es frühzeitig abrauchen.
Post by Jo Warner
denn am neuen Ersatzteil verdient
Cheffe 400 Euro und an neuer Heizung noch mehr.
Du verwechselst Umsatz mit Gewinn.
Ersatzteilpreise sind bei elektronischen Bauteilen
meistens schon "ab Werk" so gestaltet, dass
der Endkunde regelmäßig vom Stuhl fällt, selbst wenn man
nur ein paar Euro Gewinn auf den Einkaufspreis
aufschlägt. Es verdient also vor allem der Hersteller
daran.
--
______________
/schüüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Jo Warner
2017-04-13 07:58:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Kienass
Ersatzteilpreise sind bei elektronischen Bauteilen
meistens schon "ab Werk" so gestaltet, dass
der Endkunde regelmäßig vom Stuhl fällt, selbst wenn man
nur ein paar Euro Gewinn auf den Einkaufspreis
aufschlägt. Es verdient also vor allem der Hersteller
daran.
Dazu mal neugierig nachgefragt: Ein Motorsteuergerät in beispielsweise
einem VW wird (von Bosch) 1 Million mal identisch hergestellt.
Was kostet pro Stück die Herstellung?
Wer verdientanteilig wie viel, wenn der VW-Händler das Steuergerät als
Ersatzteil für 1500 Euro in Rechnung stellt?
Dieter Wiedmann
2017-04-13 08:16:29 UTC
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Post by Jo Warner
Dazu mal neugierig nachgefragt: Ein Motorsteuergerät in beispielsweise
einem VW wird (von Bosch) 1 Million mal identisch hergestellt.
Was kostet pro Stück die Herstellung?
Keine 10% des Ersatzteilpreises.
Andreas Neumann
2017-04-13 08:22:27 UTC
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Raw Message
Post by Jo Warner
Dazu mal neugierig nachgefragt: Ein Motorsteuergerät in beispielsweise
einem VW wird (von Bosch) 1 Million mal identisch hergestellt.
Was kostet pro Stück die Herstellung?
Wer verdientanteilig wie viel, wenn der VW-Händler das Steuergerät als
Ersatzteil für 1500 Euro in Rechnung stellt?
Das arm(selig)e VW-Management muss doch Rücklagen bilden für die Strafen
bezüglich der Betrügereien, die sie ins Steuergerät einprogrammieren.
Soviel Verständnis muss sein.
Thomas Prufer
2017-04-13 08:47:50 UTC
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Post by Martin Kienass
denn dann müsste Cheffe dem Kunden 2 Jahre Gewährleistung auf das
reparierte Bauteil einräumen. Geht nach einem halben Jahr
ein anderes Bauteil auf derselben Platine kaputt, macht
Cheffe ein sattes Minusgeschäft.
Dieses Risiko will Cheffe (ich hoffe) verständlicherweise
vermeiden und verkauft dem Kunden lieber ein
Original-Ersatzteil, auf das er seinerseits gegenüber
Großhandel bzw. Hersteller Gewährleistungsansprüche
hätte, sollte es frühzeitig abrauchen.
Oder er kauft bei einer Firma ein, die ihm eine aufgearbeitete Ersatz-Platine
gibt. Solche Firmen gibt es halt nicht viele.

Das bin übrigens nicht ich, der das macht, wie einer upthread vermutet hat. Das
ist "geoff" von cetltd, der früher mal mehr im Usenet gepostet hat. Der hat eine
Firma, der Platinen und Lüfter aufarbeitet... gebrauchte Lüfter z.B. kommen in
ein Reingungsbad, neue Sinterlager rein, Test und wieder raus. Der war übrigens
sehr hilfreich, denn es gibt in den Fehlern auf den Platinen doch
Regelmäßigkeiten, und der hat sehr ausführlich erklärt, kaputtes Gasventil reißt
Thyristor X mit in den Tod, beides austauschen, usw.


Thomas Prufer
Martin Gerdes
2017-04-13 23:48:11 UTC
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Post by Thomas Prufer
Post by Martin Kienass
denn dann müsste Cheffe dem Kunden 2 Jahre Gewährleistung auf das
reparierte Bauteil einräumen. Geht nach einem halben Jahr
ein anderes Bauteil auf derselben Platine kaputt, macht
Cheffe ein sattes Minusgeschäft.
Dieses Risiko will Cheffe (ich hoffe) verständlicherweise
vermeiden und verkauft dem Kunden lieber ein
Original-Ersatzteil, auf das er seinerseits gegenüber
Großhandel bzw. Hersteller Gewährleistungsansprüche
hätte, sollte es frühzeitig abrauchen.
Oder er kauft bei einer Firma ein, die ihm eine aufgearbeitete Ersatz-Platine
gibt. Solche Firmen gibt es halt nicht viele.
... denn grundsätzlich muß der Reparateur Gewährleistung bieten etc. wie
Martin Kienaß das sauber dargestellt hat.

Sinngemäß das gleichen Problem gibts bei vielen Reparaturen, weswegen
sich Reparaturen (so ökologisch sinnvoll sie auch oftmals wären) sich
wirtschaftlich vielfach nicht darstellen lassen.

Aus ökologischer Sicht ist das eigentlich schade, aber der Dienstleister
hat diesbezüglich wenig Spielraum.
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-14 14:15:05 UTC
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Post by Martin Gerdes
.. denn grundsätzlich muß der Reparateur Gewährleistung bieten
Wo steht das?
Dieter Wiedmann
2017-04-14 14:31:53 UTC
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Post by niemand und keiner hats gelesen
Post by Martin Gerdes
.. denn grundsätzlich muß der Reparateur Gewährleistung bieten
Wo steht das?
§634 BGB, aber den liest ja keiner.
niemand und keiner hats gelesen
2017-04-14 15:04:02 UTC
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Post by Dieter Wiedmann
Post by niemand und keiner hats gelesen
Post by Martin Gerdes
.. denn grundsätzlich muß der Reparateur Gewährleistung bieten
Wo steht das?
§634 BGB, aber den liest ja keiner.
Wenn bei einem Werkvertrag das zu schuldende Werk nicht dem entspricht, was vereinbart wurde, muss nachgebessert werden, bis es verjährt ist (§634a).
Bei einer Reparatur ist das Werk aber nicht die Platine, sondern die Reparatur. D.h. die Werkstatt muss nicht für jeden Ausfall der Platine gradestehen.
Wenn sie einen Kondensator ersetzt und der fällt dann wieder aus, dann muss sie das nachbessern.
Und das soll ein Problem sein für Handwerksbetriebe?
Peter Eggebrecht
2017-04-15 13:25:48 UTC
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On Fri, 14 Apr 2017 17:04:02 +0200, niemand und keiner hats gelesen
Post by niemand und keiner hats gelesen
Wenn sie einen Kondensator ersetzt und der fällt dann wieder aus,
dann muss sie das nachbessern.
Post by niemand und keiner hats gelesen
Und das soll ein Problem sein für Handwerksbetriebe?
.... nö, sofern es dabei bleibt und der spitzfindige Kunde nicht
weitere Forderungen daraus ableitet.

Das Risiko rechnet nicht den möglichen Erlös. Ergo kommt eine Neue
rein, dann haftet der Hersteller und der Gewinn ist auch höher.
--
--Peter
Martin Gerdes
2017-04-16 13:30:33 UTC
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Post by niemand und keiner hats gelesen
Post by Dieter Wiedmann
Post by niemand und keiner hats gelesen
Post by Martin Gerdes
.. denn grundsätzlich muß der Reparateur Gewährleistung bieten
Wo steht das?
§634 BGB, aber den liest ja keiner.
Wenn bei einem Werkvertrag das zu schuldende Werk nicht dem entspricht,
was vereinbart wurde, muss nachgebessert werden,
Und das soll ein Problem sein für Handwerksbetriebe?
Ja. Ein entscheidendes, nämlich ein finanzielles. Und ein
Kontraktionszwang besteht hier ja nicht.

PS: Stell bitte gelegentlich mal Deinen Newsreader auf eine
sozialverträgliche Zeilenlänge ein.
Wolfgang Martens
2017-04-09 19:38:40 UTC
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defekte Elektronik von Viessmann Eurola Heizung von 1999... Hat
einer eine Idee, wer das kaputte Bauteil finden und austauschen
könnte?
Die reparieren Regelungen:

http://www.regelungstechnik-wenzel.de/
http://www.regelungstechnik-specht.de/
http://unger-technik.de/

mfG Wolfgang Martens
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