Discussion:
Shuntwiderstand
(zu alt für eine Antwort)
Horst Scholz
2017-06-28 09:58:00 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.

Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.

Ich finde bei Conrad viele Shunts, aber nicht für ein Voltmeter

Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.

Horst
Joerg Dorchain
2017-06-28 10:09:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.
Ich finde bei Conrad viele Shunts, aber nicht für ein Voltmeter
Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.
Mir faellt dazu spontan LER ein

Light Emitting Resistor

SCNR,

Joerg
Horst Scholz
2017-06-28 10:16:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Dorchain
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.
Ich finde bei Conrad viele Shunts, aber nicht für ein Voltmeter
Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.
Mir faellt dazu spontan LER ein
Light Emitting Resistor
Das hilft mir leider nicht weiter.
Ich hätte den Voltmeter nicht im Internet bestellen sollen, ich werde
wohl zu Conrad fahren.

Horst
Kai-Martin
2017-07-23 12:03:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Post by Joerg Dorchain
Light Emitting Resistor
Das hilft mir leider nicht weiter.
Das soll wohl nicht ganz ernst gemeint eine Glühbirne umschreiben.

Das geht im Prinzip. Wobei man bedenken sollte, dass der Draht der
Glühbirne mit steigender Temperatur seinen Widerstand erhöht. Außerdem
werden Glühbirnen nicht nach Widerstand, sondern Leistung bei
Nennspannung spezifiziert. Der sich daraus ergebende Widerstandswert
wird also "krumm" sein. Also kann man an der Anzeige nicht direkt die
Ampere, oder Milliampere ablesen, sondern mit mit einem entsprechend
krummen Faktor multiplizieren.

---<)kaimartin(>---

Jürgen Exner
2017-06-28 10:37:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.
In weitem Rahmen ziemlich beliebig solange
a: der Spannungsabfall im Messbereich des Voltmeters liegt und
b: der Spannungsabfall die Funktion des Geraets nicht beeintraechtigt

jue
Peter Heitzer
2017-06-28 10:39:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.
Ich finde bei Conrad viele Shunts, aber nicht für ein Voltmeter
Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.
Eigentlich recht einfach, sofern man das Ohmsche Gesetz beherrscht.
R=U/I

Das Voltmeter hat 200 mV Bereich, also brauchst du für 200mA 1 Ohm und für 2A 0.1 Ohm.
Der Shunt "verbrät" P=U*I Leistung, also 40 mW bzw. 400 mW. Bei ausreichender
Belüftung sollten es also 1W Typen tun.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Horst Scholz
2017-06-28 11:03:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Heitzer
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.
Ich finde bei Conrad viele Shunts, aber nicht für ein Voltmeter
Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.
Eigentlich recht einfach, sofern man das Ohmsche Gesetz beherrscht.
R=U/I
Das Voltmeter hat 200 mV Bereich, also brauchst du für 200mA 1 Ohm und für 2A 0.1 Ohm.
Der Shunt "verbrät" P=U*I Leistung, also 40 mW bzw. 400 mW. Bei ausreichender
Belüftung sollten es also 1W Typen tun.
Danke, jetzt habe ich wenigstens schon die Ohm.
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse, ich kannte
die nur mit 2 Anschlüsse und der Shunt war auch blau.


Horst
Peter Heitzer
2017-06-28 12:00:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Post by Peter Heitzer
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.
Ich finde bei Conrad viele Shunts, aber nicht für ein Voltmeter
Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.
Eigentlich recht einfach, sofern man das Ohmsche Gesetz beherrscht.
R=U/I
Das Voltmeter hat 200 mV Bereich, also brauchst du für 200mA 1 Ohm und für 2A 0.1 Ohm.
Der Shunt "verbrät" P=U*I Leistung, also 40 mW bzw. 400 mW. Bei ausreichender
Belüftung sollten es also 1W Typen tun.
Danke, jetzt habe ich wenigstens schon die Ohm.
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse, ich kannte
die nur mit 2 Anschlüsse und der Shunt war auch blau.
Als Shunt tut es prinzipiell jeder Widerstand, solange Belastbarkeit, max.
Abweichung und Widerstandswert passen. Die Farbe spielt keine Rolle.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Martin Τrautmann
2017-06-28 12:22:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Heitzer
Post by Horst Scholz
Post by Peter Heitzer
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210 gekauft
und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände.
Einmal 200mA und
einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die Shunts
haben müssen.
Ich finde bei Conrad viele Shunts, aber nicht für ein Voltmeter
Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.
Eigentlich recht einfach, sofern man das Ohmsche Gesetz beherrscht.
R=U/I
Das Voltmeter hat 200 mV Bereich, also brauchst du für 200mA 1 Ohm und für 2A 0.1 Ohm.
Der Shunt "verbrät" P=U*I Leistung, also 40 mW bzw. 400 mW. Bei ausreichender
Belüftung sollten es also 1W Typen tun.
Danke, jetzt habe ich wenigstens schon die Ohm.
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse, ich kannte
die nur mit 2 Anschlüsse und der Shunt war auch blau.
Als Shunt tut es prinzipiell jeder Widerstand, solange Belastbarkeit, max.
Abweichung und Widerstandswert passen. Die Farbe spielt keine Rolle.
Gerade die Belastbarkeit ist genau zu prüfen und hängt von der Einbauart
ab. Von daher ist die Montage mit guter Luftzufuhr zu empfehlen - ggf.
aber berührungssicher abgedeckt. Ob man hier im 200 mV-Bereich oder im
230 V-Bereich arbeitet macht schon einen deutlichen Unterschied.

Shunts mit vier Anschlüssen sind die genau richtigen:
+-(Stromquelle)+
| |
v v
o---o-/\/\/\/\/\/\-o---o
^ ^
| |
+--(Spannungsmessung)--+

Innen wird die Stromquelle angeschlossen, das ist der definierte und
abgeglichene Messberich.

Aussen wird hochohmig die Spannung abgegriffen. Die zusätzliche
Leitungslänge der Anschlüsse ist dort vernachlässigbar.

Schönen Gruß
Martin
Reinhard Zwirner
2017-06-28 16:21:01 UTC
Permalink
Raw Message
Martin Τrautmann schrieb:

[...]
Post by Martin Τrautmann
+-(Stromquelle)+
| |
v v
o---o-/\/\/\/\/\/\-o---o
^ ^
| |
+--(Spannungsmessung)--+
Innen wird die Stromquelle angeschlossen, das ist der definierte und
abgeglichene Messberich.
Aussen wird hochohmig die Spannung abgegriffen. Die zusätzliche
Leitungslänge der Anschlüsse ist dort vernachlässigbar.
Die Firma Isabellenhütte, die solche Widerstände herstellt, sieht es
- wie Dietrich Lotze - genau andersherum:

<Loading Image...>

HTH

Reinhard
Martin Τrautmann
2017-06-28 16:34:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Martin Τrautmann
+-(Stromquelle)+
| |
v v
o---o-/\/\/\/\/\/\-o---o
^ ^
| |
+--(Spannungsmessung)--+
Innen wird die Stromquelle angeschlossen, das ist der definierte und
abgeglichene Messberich.
Aussen wird hochohmig die Spannung abgegriffen. Die zusätzliche
Leitungslänge der Anschlüsse ist dort vernachlässigbar.
Die Firma Isabellenhütte, die solche Widerstände herstellt, sieht es
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-ke-d519.jpg>
HTH
Danke - anscheinend lag ich falsch.

Schönen Gruß
Martin
Dietrich Lotze
2017-06-28 12:32:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse
Das ist gut für 4-Draht-Messung: über die beiden äußeren Anschlüsse
fließt der Strom, und an den beiden inneren wird das Messgerät
angeschlossen.
Der Vorteil dieser Schaltung: die Übergangswiderstände der
Stromanschlüsse gehen in die Messung nicht ein, daher ist das
Messergebniss deutlich genauer.
--
Dietrich Lotze
***@NOSPAM.online.de
(remove NOSPAM. if replying)
Horst Scholz
2017-06-28 13:52:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Dietrich Lotze
Post by Horst Scholz
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse
Das ist gut für 4-Draht-Messung: über die beiden äußeren Anschlüsse
fließt der Strom, und an den beiden inneren wird das Messgerät
angeschlossen.
Der Vorteil dieser Schaltung: die Übergangswiderstände der
Stromanschlüsse gehen in die Messung nicht ein, daher ist das
Messergebniss deutlich genauer.
Danke, ich schau noch mal bei Conrad, vielleicht finde ich die richtigen.

Horst
Horst Scholz
2017-06-28 14:30:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Post by Dietrich Lotze
Post by Horst Scholz
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse
Das ist gut für 4-Draht-Messung: über die beiden äußeren Anschlüsse
fließt der Strom, und an den beiden inneren wird das Messgerät
angeschlossen.
Der Vorteil dieser Schaltung: die Übergangswiderstände der
Stromanschlüsse gehen in die Messung nicht ein, daher ist das
Messergebniss deutlich genauer.
Danke, ich schau noch mal bei Conrad, vielleicht finde ich die richtigen.
Ich finde bei Conrad keinen Messwiderstand mit 1.0 Ohm.

0.1
0.01
0.5
0.05
0.005 Gibt es alle, aber keinen mit 1.0 Ohm.

Warum finde ich keinen?

Horst
Jürgen Exner
2017-06-28 14:48:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Post by Horst Scholz
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse
Ich finde bei Conrad keinen Messwiderstand mit 1.0 Ohm.
Warum finde ich keinen?
Haengt natuerlich von der Gesamtschaltung ab, aber vermutlich weil 1 Ohm
bereits so gross ist, dass dieser Widerstand rechnerisch beruecksichtigt
werden muesste.
Die Muehe will man gerne vermeiden, vor allem wenn man mit einem
deutlich kleineren Widerstand den Einfluss auf die Schaltung leicht
soweit reduzieren kann, dass er vernachlaessigbar wird.

jue
Peter Heitzer
2017-06-28 15:17:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jürgen Exner
Post by Horst Scholz
Post by Horst Scholz
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse
Ich finde bei Conrad keinen Messwiderstand mit 1.0 Ohm.
Warum finde ich keinen?
Haengt natuerlich von der Gesamtschaltung ab, aber vermutlich weil 1 Ohm
bereits so gross ist, dass dieser Widerstand rechnerisch beruecksichtigt
werden muesste.
Die Muehe will man gerne vermeiden, vor allem wenn man mit einem
deutlich kleineren Widerstand den Einfluss auf die Schaltung leicht
soweit reduzieren kann, dass er vernachlaessigbar wird.
Wenn dem OP ein Auflösung von 1 mA reicht (viele Labornetzgeräte haben eine
Auflösung von 10 mA), dann reicht der 0.1 Ohm Widerstand.
Das hat auch den Vorteil, daß der Shunt nicht umgeschaltet werden braucht, was
weitere Fehler durch Übergangswiderstände an den Schaltkontakten nach sich zöge.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Reinhard Zwirner
2017-06-28 16:50:54 UTC
Permalink
Raw Message
Horst Scholz schrieb:
[...]
Post by Horst Scholz
Ich finde bei Conrad keinen Messwiderstand mit 1.0 Ohm.
0.1
0.01
0.5
0.05
0.005 Gibt es alle, aber keinen mit 1.0 Ohm.
Warum finde ich keinen?
Vielleicht darum, weil Du nur nach "Meßwiderstand" gesucht hast.

Für Deine Zwecke sollte ein hinreichend genauer
Metallschichtwiderstand vollkommen ausreichen, z. B. dieser
Widerstand 1 Ohm/1 %/1Watt:

<https://www.conrad.de/de/metallschicht-widerstand-1-axial-bedrahtet-0414-1-w-mfr1145-1-st-419206.html>

Du läßt also den zu messenden Strom durch diesen Widerstand fließen
und mißt mit Deinem Voltmeter (Meßbereich: 200 mV) den
Spannungsabfall: jedes mV entspricht einem mA.

Ach ja: Shunt bezeichnet eigentlich nur eine spezielle Funktion, in
der ein Widerstand eingesetzt wird. Der o. g. 1-Ohm-Widerstand kann
in allen möglichen Funktionen eingesetzt werden; in der beschriebenen
Konfiguration hat er halt die Shunt-Funktion.

HTH

Reinhard
Horst Scholz
2017-06-28 17:14:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Horst Scholz
Ich finde bei Conrad keinen Messwiderstand mit 1.0 Ohm.
0.1
0.01
0.5
0.05
0.005 Gibt es alle, aber keinen mit 1.0 Ohm.
Warum finde ich keinen?
Vielleicht darum, weil Du nur nach "Meßwiderstand" gesucht hast.
Für Deine Zwecke sollte ein hinreichend genauer
Metallschichtwiderstand vollkommen ausreichen, z. B. dieser
<https://www.conrad.de/de/metallschicht-widerstand-1-axial-bedrahtet-0414-1-w-mfr1145-1-st-419206.html>
Du läßt also den zu messenden Strom durch diesen Widerstand fließen
und mißt mit Deinem Voltmeter (Meßbereich: 200 mV) den
Spannungsabfall: jedes mV entspricht einem mA.
Ach ja: Shunt bezeichnet eigentlich nur eine spezielle Funktion, in
der ein Widerstand eingesetzt wird. Der o. g. 1-Ohm-Widerstand kann
in allen möglichen Funktionen eingesetzt werden; in der beschriebenen
Konfiguration hat er halt die Shunt-Funktion.
Aber das ist doch ein riesen Unterschied, ein Metallwiderstand kostet
018€ und ein Messwiderstand (Shunt) kostet 8.55€

Horst
Reinhard Zwirner
2017-06-28 17:51:33 UTC
Permalink
Raw Message
Horst Scholz schrieb:

[...]
Post by Horst Scholz
Aber das ist doch ein riesen Unterschied, ein Metallwiderstand kostet
018€ und ein Messwiderstand (Shunt) kostet 8.55€
Es kommt immer auf den Zweck an.

Wer ein hochwertiges, hochpräzises Meßgerät benötigt, wird sicher
einen genaueren Meßwiderstand mit möglichst niedrigem
Temperaturkoeffizienten und geringer Induktivität einsetzen wollen -
der kostet natürlich etwas mehr ...

Für die Alltagsmessungen eines Hobbybastlers reicht der von mir
genannte Widerstand allemal!

Ach ja - ein Meßwiderstand ist nicht immer auch ein Shunt:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Shunt_%28Elektrotechnik%29>

(Die beiden am dortigen Schaltzeichen senkrecht abgehenden Leitungen
entsprechen den Tastspitzen Deiner beiden Meßleitungen.)

HTH

Reinhard
Horst Scholz
2017-06-28 19:12:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Horst Scholz
Aber das ist doch ein riesen Unterschied, ein Metallwiderstand kostet
018€ und ein Messwiderstand (Shunt) kostet 8.55€
Es kommt immer auf den Zweck an.
Wer ein hochwertiges, hochpräzises Meßgerät benötigt, wird sicher
einen genaueren Meßwiderstand mit möglichst niedrigem
Temperaturkoeffizienten und geringer Induktivität einsetzen wollen -
der kostet natürlich etwas mehr ...
Für die Alltagsmessungen eines Hobbybastlers reicht der von mir
genannte Widerstand allemal!
<https://de.wikipedia.org/wiki/Shunt_%28Elektrotechnik%29>
(Die beiden am dortigen Schaltzeichen senkrecht abgehenden Leitungen
entsprechen den Tastspitzen Deiner beiden Meßleitungen.)
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche und
dafür brauche ich die 2 Voltmeter, eins für die Volt und das andere für
200mA und 2A.
Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie groß der Widerstand für 200mA und
wie groß der Widerstand für die 2A sein müssen.

Am liebsten wäre mir ein Shunt, auch wenn er 4 Pins hat, aber dann
müsste ich nur noch wissen, für was die die Pins sind.

Der Voltmeter ist ok, da brauche ich nur 2 Messwiederstände, einmal 990k
und eins mit 10k.

Horst
Reinhard Zwirner
2017-06-28 21:10:00 UTC
Permalink
Raw Message
Horst Scholz schrieb:

[...]
Post by Horst Scholz
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche
Warum soll dann der Einstellbereich bis 30 V gehen?
Post by Horst Scholz
und dafür brauche ich die 2 Voltmeter, eins für die Volt und das
andere für 200mA und 2A.
Okay. Du hast also 2 Voltmeter. Was haben die beiden für Meßbereiche?

Falls der jeweils 200 mV beträgt, ist die Beschaltung wie folgt:

<Loading Image...>
Post by Horst Scholz
Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie groß der Widerstand für 200mA
Wie ich geschrieben habe: 1 Ohm für 200 mA (bei DVM-Meßbereich 200
mV) und ...
Post by Horst Scholz
und wie groß der Widerstand für die 2A sein müssen.
0,1 Ohm für 2 A (bei DVM-Meßbereich 200 mV).
Post by Horst Scholz
Am liebsten wäre mir ein Shunt, auch wenn er 4 Pins hat, aber dann
müsste ich nur noch wissen, für was die die Pins sind.
Diese beiden Widerstände wirken als Shunt!
Post by Horst Scholz
Der Voltmeter ist ok, da brauche ich nur 2 Messwiederstände, einmal
990k und eins mit 10k.
Damit kannst Du max. eine Spannung von 19,99 V anzeigen (s. o.)

Denk bitte daran, daß die Voltmeter vermutlich nicht aus dem
Netzgerät gespeist werden dürfen - Du benötigst dann zwei zusätzliche
Stromversorgungen!

Viel Erfolg - und Vorsicht beim Umgang mit Netzspannung!

Ciao

Reinhard
Horst Scholz
2017-06-28 21:59:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Horst Scholz
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche
Warum soll dann der Einstellbereich bis 30 V gehen?
Ich habe das Bausatz-Netzgerät von Conrad, Nr. 198226 und der geht nur
bis 30V, was mir aber reicht.
Post by Reinhard Zwirner
Post by Horst Scholz
und dafür brauche ich die 2 Voltmeter, eins für die Volt und das
andere für 200mA und 2A.
Okay. Du hast also 2 Voltmeter. Was haben die beiden für Meßbereiche?
Volt bis 20V
Ja, ich glaube die Voltmeter haben alle 200 mV
Post by Reinhard Zwirner
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-kg-e518.jpg>
Genauso will ich das machen, Klasse Zeichnung, sogar mit dem Umschalter
Post by Reinhard Zwirner
Post by Horst Scholz
Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie groß der Widerstand für 200mA
Wie ich geschrieben habe: 1 Ohm für 200 mA (bei DVM-Meßbereich 200
mV) und ...
Post by Horst Scholz
und wie groß der Widerstand für die 2A sein müssen.
0,1 Ohm für 2 A (bei DVM-Meßbereich 200 mV).
Post by Horst Scholz
Am liebsten wäre mir ein Shunt, auch wenn er 4 Pins hat, aber dann
müsste ich nur noch wissen, für was die die Pins sind.
Diese beiden Widerstände wirken als Shunt!
Post by Horst Scholz
Der Voltmeter ist ok, da brauche ich nur 2 Messwiederstände, einmal
990k und eins mit 10k.
Damit kannst Du max. eine Spannung von 19,99 V anzeigen (s. o.)
Ich brauche auch nur 20v
Post by Reinhard Zwirner
Denk bitte daran, daß die Voltmeter vermutlich nicht aus dem
Netzgerät gespeist werden dürfen - Du benötigst dann zwei zusätzliche
Stromversorgungen!
Das weiß ich, ich habe dafür 2 9V Blöcke, vielleicht nehme ich auch 2 9V
Trafos

Das Netzgerät soll nur für 12V Gleichstrom sein und einen Ausgang von
15V Wechselstrom, direkt vom 15V Trafo.

Ich bin Modelleisenbahner.

Horst

Und noch einmal vielen Dank.
Horst Scholz
2017-06-28 22:18:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Horst Scholz
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche
Warum soll dann der Einstellbereich bis 30 V gehen?
Ich habe das Bausatz-Netzgerät von Conrad, Nr. 198226 und der geht nur
bis 30V, was mir aber reicht.
Post by Reinhard Zwirner
Post by Horst Scholz
und dafür brauche ich die 2 Voltmeter, eins für die Volt und das
andere für 200mA und 2A.
Okay. Du hast also 2 Voltmeter. Was haben die beiden für Meßbereiche?
Volt bis 20V
Ja, ich glaube die Voltmeter haben alle 200 mV
Post by Reinhard Zwirner
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-kg-e518.jpg>
Genauso will ich das machen, Klasse Zeichnung, sogar mit dem Umschalter
Post by Reinhard Zwirner
Post by Horst Scholz
Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie groß der Widerstand für 200mA
Wie ich geschrieben habe: 1 Ohm für 200 mA (bei DVM-Meßbereich 200
mV) und ...
Post by Horst Scholz
und wie groß der Widerstand für die 2A sein müssen.
0,1 Ohm für 2 A (bei DVM-Meßbereich 200 mV).
Post by Horst Scholz
Am liebsten wäre mir ein Shunt, auch wenn er 4 Pins hat, aber dann
müsste ich nur noch wissen, für was die die Pins sind.
Diese beiden Widerstände wirken als Shunt!
Post by Horst Scholz
Der Voltmeter ist ok, da brauche ich nur 2 Messwiederstände, einmal
990k und eins mit 10k.
Damit kannst Du max. eine Spannung von 19,99 V anzeigen (s. o.)
Ich brauche auch nur 20v
Post by Reinhard Zwirner
Denk bitte daran, daß die Voltmeter vermutlich nicht aus dem
Netzgerät gespeist werden dürfen - Du benötigst dann zwei zusätzliche
Stromversorgungen!
Das weiß ich, ich habe dafür 2 9V Blöcke, vielleicht nehme ich auch 2 9V
Trafos
Das Netzgerät soll nur für 12V Gleichstrom sein und einen Ausgang von
15V Wechselstrom, direkt vom 15V Trafo.
Ich bin Modelleisenbahner.
Horst
Und noch einmal vielen Dank.
Für den beiden 9V Trafos habe ich natürlich auch 2
Spannungsreglerplatine mit einen 9V Spannungsregler
Falk Dµebbert
2017-06-29 17:42:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Für den beiden 9V Trafos habe ich natürlich auch 2
Spannungsreglerplatine mit einen 9V Spannungsregler
Ein Gleichrichter wäre auch ganz nett, oder 4 Dioden und ein Kondensator
oder zwei.

Sicherungen oder Polyswitche geben solchen sachen auch immer das gewisse
Extra...

Falk D.
Horst Scholz
2017-06-29 18:54:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Falk Dµebbert
Post by Horst Scholz
Für den beiden 9V Trafos habe ich natürlich auch 2
Spannungsreglerplatine mit einen 9V Spannungsregler
Ein Gleichrichter wäre auch ganz nett, oder 4 Dioden und ein Kondensator
oder zwei.
Sicherungen oder Polyswitche geben solchen sachen auch immer das gewisse
Ich schrieb doch, Spannungsregler Platine und einen 9V Spannungsregler.

https://www.conrad.de/de/Search.html?searchType=REGULAR&search=115576&category=%1FAktive%2BBauelemente%1FHalbleiter

Horst
Jürgen Exner
2017-06-28 21:44:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie groß der Widerstand für 200mA und
wie groß der Widerstand für die 2A sein müssen.
Man nehme
U = maximaler Messbereich des Voltmeters
I = gewuenschter Messbereich fuer den Strom
Die bekannte Formel U=R*I
und loese sie nach R auf.
Post by Horst Scholz
Am liebsten wäre mir ein Shunt, auch wenn er 4 Pins hat, aber dann
müsste ich nur noch wissen, für was die die Pins sind.
Die inneren fuer das Messgeraet, die auesseren fuer die Schaltung.
Das haben Martin und Reinhard doch ausfuehrlich diskutiert.

jue
Reinhard Zwirner
2017-06-28 21:58:40 UTC
Permalink
Raw Message
[...]
Post by Jürgen Exner
Post by Horst Scholz
Am liebsten wäre mir ein Shunt, auch wenn er 4 Pins hat, aber dann
müsste ich nur noch wissen, für was die die Pins sind.
Die inneren fuer das Messgeraet, die auesseren fuer die Schaltung.
Das haben Martin und Reinhard doch ausfuehrlich diskutiert.
Ganz abgesehen von der Frage, warum Horst am liebsten einen Shunt
hätte, auch wenn der 4 Pins hat ;-), ist IMHO das "Problem" beim
Einsatz dieser speziellen Strommeßwiderstände, daß für die
Umschaltung zwischen den beiden Meßbereichen ein dreipoliger
Umschalter benötigt wird - aber vielleicht denke ich auch nur zu
kompliziert ...

Ciao

Reinhard
Wolfgang Martens
2017-06-28 23:13:25 UTC
Permalink
Raw Message
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V. Jetzt weiß ich
immer noch nicht, wie groß der Widerstand für 200mA und wie groß
der Widerstand für die 2A sein müssen.
Bausatz-Netzgerät von Conrad, Nr. 198226
Aha ein LM317. Wenn ich das auf die schnelle richtig sehe, liefert der
bei einem Kurzschluss 2,6A bis er thermisch abregelt:
(Seite 6 Bild 2 www.ti.com/lit/ds/symlink/lm317.pdf )

Im 200mA Bereich mit 1R Shunt wäre ein 10W Typ im falle eines
Kurzschlusses nicht verkehrt.
Aber muss es wirklich eine Auflösung von 100µA sein?
Ich empfehle nur einen einzigen Bereich 2A mit 0R1 Shunt, denn 1mA
Auflösung reichen sicher.
Ein 401650 5% kostet nur 0,53€, genauer sind 10 parallele 1417616 1R
1% TK50 Metallschichtwiderstände 0207.

mfG Wolfgang Martens
Horst Scholz
2017-06-29 08:54:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Martens
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V. Jetzt weiß ich
immer noch nicht, wie groß der Widerstand für 200mA und wie groß
der Widerstand für die 2A sein müssen.
Bausatz-Netzgerät von Conrad, Nr. 198226
Aha ein LM317. Wenn ich das auf die schnelle richtig sehe, liefert der
(Seite 6 Bild 2 www.ti.com/lit/ds/symlink/lm317.pdf )
Im 200mA Bereich mit 1R Shunt wäre ein 10W Typ im falle eines
Kurzschlusses nicht verkehrt.
Aber muss es wirklich eine Auflösung von 100µA sein?
Ich empfehle nur einen einzigen Bereich 2A mit 0R1 Shunt, denn 1mA
Auflösung reichen sicher.
Ein 401650 5% kostet nur 0,53€, genauer sind 10 parallele 1417616 1R 1%
TK50 Metallschichtwiderstände 0207.
Ich wollte einen Shunt haben, weil der ein Loch hat, wo ich einen
Kühlblech befestigen kann.

Loading Image....html


Loading Image....html

Horst
Jürgen Exner
2017-06-29 13:16:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Ich wollte einen Shunt haben, weil der ein Loch hat, wo ich einen
Kühlblech befestigen kann.
Jetzt redest du voellig wirr.
Ob ein Widerstand ein Loch hat oder nicht haengt einzig und allein von
seiner Bauform ab. Aber ganz bestimmt nicht davon, ob er als Shunt
verwendet wird.

jue
Horst Scholz
2017-06-29 14:01:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jürgen Exner
Post by Horst Scholz
Ich wollte einen Shunt haben, weil der ein Loch hat, wo ich einen
Kühlblech befestigen kann.
Jetzt redest du voellig wirr.
Ob ein Widerstand ein Loch hat oder nicht haengt einzig und allein von
seiner Bauform ab. Aber ganz bestimmt nicht davon, ob er als Shunt
verwendet wird.
Dann ist es eben ein Messwiderstand, der hat mit Kühlkörper 10 Watt und
ohne Kühlkörper nur 3 Watt.


http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/425000-449999/447331-da-01-en-Praezisionswiderstand_PBV.pdf

Horst
Reinhard Zwirner
2017-06-29 14:11:35 UTC
Permalink
Raw Message
[...]
Post by Horst Scholz
Post by Jürgen Exner
Ob ein Widerstand ein Loch hat oder nicht haengt einzig und allein von
seiner Bauform ab. Aber ganz bestimmt nicht davon, ob er als Shunt
verwendet wird.
Stimmt ;-):

<http://www.ebay.de/itm/Hochleistungswiderstand-50-Ohm-50-Watt-mit-Montageteil-/371577538695>
Post by Horst Scholz
Dann ist es eben ein Messwiderstand, der hat mit Kühlkörper 10 Watt
und ohne Kühlkörper nur 3 Watt.
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/425000-449999/447331-da-01-en-Praezisionswiderstand_PBV.pdf
Wobei die 3 W in dem hier vorliegenden Fall (Pmax = 0,4 W) IMHO
Overkill wären.

Ciao

Reonhard
Hans Wein
2017-06-29 14:16:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Dann ist es eben ein Messwiderstand, der hat mit Kühlkörper 10 Watt und
ohne Kühlkörper nur 3 Watt.
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/425000-449999/447331-da-01-en-Praezisionswiderstand_PBV.pdf
Und zwar ist es, wie das Datenblatt verrät, ein ganz spezieller
Messwiderstand, der für den Einsatz in der Leistungselektronik, speziell
in Umrichtern.

Für deinen Einsatzzweck ist das Teil wohl etwas überdimensioniert, denn
ich nehme nicht an, dass du dir eine private E-Lok basteln willst :-)

Hans
Jürgen Exner
2017-06-29 22:56:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hans Wein
Für deinen Einsatzzweck ist das Teil wohl etwas überdimensioniert, denn
ich nehme nicht an, dass du dir eine private E-Lok basteln willst :-)
Doch, doch.
Horst schrieb doch "Ich bin Modelleisenbahner."

jue
Peter Heitzer
2017-06-29 07:56:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Horst Scholz
Aber das ist doch ein riesen Unterschied, ein Metallwiderstand kostet
018€ und ein Messwiderstand (Shunt) kostet 8.55€
Es kommt immer auf den Zweck an.
Wer ein hochwertiges, hochpräzises Meßgerät benötigt, wird sicher
einen genaueren Meßwiderstand mit möglichst niedrigem
Temperaturkoeffizienten und geringer Induktivität einsetzen wollen -
der kostet natürlich etwas mehr ...
Für die Alltagsmessungen eines Hobbybastlers reicht der von mir
genannte Widerstand allemal!
Zumal für das angesprochene Modul eine Toleranz von +/- 0.5% +10 Digits
angegeben ist.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Jürgen Exner
2017-06-28 18:32:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Aber das ist doch ein riesen Unterschied, ein Metallwiderstand kostet
018€ und ein Messwiderstand (Shunt) kostet 8.55€
Du schmeisst da drei Begriffe durcheinander, die erst einmal so direkt
nichts miteinander zu tun haben:
- Metallwiderstand bezieht sich auf die Bauart.
- Messwiderstand bezieht sich auf die Genauigkeit.
- Shunt bezieht sich auf den Einsatz.

Die drei Eigenschaften lassen sich in beliebiger Art und Weise
kombinieren.

jue
Horst Scholz
2017-06-28 19:17:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jürgen Exner
Post by Horst Scholz
Aber das ist doch ein riesen Unterschied, ein Metallwiderstand kostet
018€ und ein Messwiderstand (Shunt) kostet 8.55€
Du schmeisst da drei Begriffe durcheinander, die erst einmal so direkt
- Metallwiderstand bezieht sich auf die Bauart.
- Messwiderstand bezieht sich auf die Genauigkeit.
- Shunt bezieht sich auf den Einsatz.
Die drei Eigenschaften lassen sich in beliebiger Art und Weise
kombinieren.
Ich habe das gerade geschrieben, ich baue mir ein Netzgerät für Max 30V
und 2A.

Die Voltanzeige ist nicht so wichtig, ich meine um 1 bis 2 Volt.
Nur bei den mA muss es etwas genauer sein, weil ich da die mA
feststellen will, weil es sich um 1mm LED's handelt.

Horst
Martin Τrautmann
2017-06-28 15:31:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Dietrich Lotze
Post by Horst Scholz
Bei Conrad finde ich nur einen Messwiderstand mit 0.1 Ohm (447331), aber
da steht nichts von Shunt und außerdem hat der 4 Anschlüsse
Das ist gut für 4-Draht-Messung: über die beiden äußeren Anschlüsse
fließt der Strom, und an den beiden inneren wird das Messgerät
angeschlossen.
Hm, hatte ich anders erwartet, geht aber auch.

Ich würde eben annehmen, dass im Unterschied zum Shunt-Teil selbst der
Weg über die äusseren Zuleitungen weniger präzise einzuhalten ist. Aber
vielleicht ist das Gegenteil der Fall: Der Abgriffpunkt ist so präziser
festgelegt.
Post by Dietrich Lotze
Der Vorteil dieser Schaltung: die Übergangswiderstände der
Stromanschlüsse gehen in die Messung nicht ein, daher ist das
Messergebniss deutlich genauer.
Dafür ist aber der Gesamtwert des Shunts so falsch, richtig?

Ist aber sicher vernachlässigbar gegenüber dem Anteil der Zuleitungen.

Schönen Gruß
Martin
Wolfgang Martens
2017-06-28 22:24:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210
gekauft und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände. Einmal 200mA
und einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die
Shunts haben müssen.
Lesen bildet! Vor allem das der Anleitung:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/125000-149999/126596-an-01-ml-DVM_MODUL_210_de_en_fr_nl.pdf

Seite 3 Nr.3: dort stehen die Shuntdaten und das Verbot Minus
Versorgung mit Minus Messeingang zu verbinden
Seite 1 Nr 4: Bitte beachten Sie, dass die Spannungsversorgung des
Messmodules gegebenenfalls galvanisch von den Messeingängen getrennt
sein muss.

Anschlussbeispiel mit Batterieversorgung:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/125000-149999/126596-in-01-de-Strommessung_DVM_210_Modul_.pdf

Man braucht also noch zusätzlich zwei galvanisch getrennte 9V
Versorgungen!
Post by Horst Scholz
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche
und dafür brauche ich die 2 Voltmeter
Falls das Ziel nicht das basteln, sondern das Netzteil ist:
Die zwei Module zurückgeben und die 25€ in ein fertiges Netzteil
investieren, wie Pollin 351425 für 45€.

mfG Wolfgang Martens
Siegfrid Breuer
2017-06-29 00:05:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Martens
Seite 1 Nr 4: Bitte beachten Sie, dass die Spannungsversorgung des
Messmodules gegebenenfalls galvanisch von den Messeingängen getrennt
sein muss.
Man braucht also noch zusätzlich zwei galvanisch getrennte 9V
Versorgungen!
Ich verstehe das immer noch nicht, warum man Panelmeter, wo das nicht
so ist, meist mit Gold aufwiegen muss, waehrend die Chinesen sowas
fuern Appel und 'n Ei anbieten koennen:

https://www.amazon.de/gp/product/B00EZ525C2

...OK, konnten. Im April jedenfalls noch. Und das Ding tuts gut.
--
Post by Wolfgang Martens
Viel Glueck .... und ach ja, ich weiss die Antwort auch nicht...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <sexo2gdm4kep$.kgh871oavnmq$***@40tude.net>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Peter Heitzer
2017-06-29 08:10:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Siegfrid Breuer
Post by Wolfgang Martens
Seite 1 Nr 4: Bitte beachten Sie, dass die Spannungsversorgung des
Messmodules gegebenenfalls galvanisch von den Messeingängen getrennt
sein muss.
Man braucht also noch zusätzlich zwei galvanisch getrennte 9V
Versorgungen!
Ich verstehe das immer noch nicht, warum man Panelmeter, wo das nicht
so ist, meist mit Gold aufwiegen muss, waehrend die Chinesen sowas
Zumal das meist ICL7106/7 basierte Messgeräte sind, bei denen im Datenblatt
bereits eine billige Lösung für das Problem beschrieben wird.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Horst Scholz
2017-06-29 08:36:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Siegfrid Breuer
Post by Wolfgang Martens
Seite 1 Nr 4: Bitte beachten Sie, dass die Spannungsversorgung des
Messmodules gegebenenfalls galvanisch von den Messeingängen getrennt
sein muss.
Man braucht also noch zusätzlich zwei galvanisch getrennte 9V
Versorgungen!
Ich verstehe das immer noch nicht, warum man Panelmeter, wo das nicht
so ist, meist mit Gold aufwiegen muss, waehrend die Chinesen sowas
https://www.amazon.de/gp/product/B00EZ525C2
Ist aber leider nicht verfügbar
Post by Siegfrid Breuer
...OK, konnten. Im April jedenfalls noch. Und das Ding tuts gut.
Siegfrid Breuer
2017-06-29 12:04:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Post by Siegfrid Breuer
https://www.amazon.de/gp/product/B00EZ525C2
Ist aber leider nicht verfügbar
Post by Siegfrid Breuer
...OK, konnten. Im April jedenfalls noch. Und das Ding tuts gut.
Einfach mal die Suche bemuehen:

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dindustrial&field-keywords=DC+2%2C5%E2%80%9330+V+2-Draht-Mini+
--
Post by Horst Scholz
Dat habich zu spaet gepeilt...
[Ottmar Ohlemacher in <152z7jzv1ksjv.6cxcim3lylao$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Horst Scholz
2017-06-29 08:32:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Martens
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210
gekauft und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände. Einmal 200mA
und einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die
Shunts haben müssen.
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/125000-149999/126596-an-01-ml-DVM_MODUL_210_de_en_fr_nl.pdf
Seite 3 Nr.3: dort stehen die Shuntdaten und das Verbot Minus Versorgung
mit Minus Messeingang zu verbinden
Seite 1 Nr 4: Bitte beachten Sie, dass die Spannungsversorgung des
Messmodules gegebenenfalls galvanisch von den Messeingängen getrennt
sein muss.
Wo das am Modul angeschlossen weiß ich, ich wusste nur nicht die Größe.
Post by Wolfgang Martens
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/125000-149999/126596-in-01-de-Strommessung_DVM_210_Modul_.pdf
Man braucht also noch zusätzlich zwei galvanisch getrennte 9V Versorgungen!
Das habe ich gestern schon geschrieben, entweder 2 9V Batterien, oder
zwei Spannungsregler-Platinen mit zwei Festspannungsregler L7809ACV
Post by Wolfgang Martens
Post by Horst Scholz
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche
und dafür brauche ich die 2 Voltmeter
Die zwei Module zurückgeben und die 25€ in ein fertiges Netzteil
investieren, wie Pollin 351425 für 45€.
Ein fertiges Netzteil nutzt mir nicht, da ich vorn auch 15V Wechselstrom
brauche


Horst
Peter Heitzer
2017-06-29 10:11:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Horst Scholz
Post by Wolfgang Martens
Post by Horst Scholz
Hallo, ich Habe mir ein Voltmeter bei Conrad (126596), DVM 210
gekauft und dafür brauche ich 2 Shunt-Widerstände. Einmal 200mA
und einmal 2A.
Nun weiß ich aber nicht die genaue Bezeichnung und wievil Ohm die
Shunts haben müssen.
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/125000-149999/126596-an-01-ml-DVM_MODUL_210_de_en_fr_nl.pdf
Seite 3 Nr.3: dort stehen die Shuntdaten und das Verbot Minus Versorgung
mit Minus Messeingang zu verbinden
Seite 1 Nr 4: Bitte beachten Sie, dass die Spannungsversorgung des
Messmodules gegebenenfalls galvanisch von den Messeingängen getrennt
sein muss.
Wo das am Modul angeschlossen weiß ich, ich wusste nur nicht die Größe.
Post by Wolfgang Martens
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/125000-149999/126596-in-01-de-Strommessung_DVM_210_Modul_.pdf
Man braucht also noch zusätzlich zwei galvanisch getrennte 9V Versorgungen!
Das habe ich gestern schon geschrieben, entweder 2 9V Batterien, oder
zwei Spannungsregler-Platinen mit zwei Festspannungsregler L7809ACV
Post by Wolfgang Martens
Post by Horst Scholz
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche
und dafür brauche ich die 2 Voltmeter
Die zwei Module zurückgeben und die 25€ in ein fertiges Netzteil
investieren, wie Pollin 351425 für 45€.
Ein fertiges Netzteil nutzt mir nicht, da ich vorn auch 15V Wechselstrom
brauche
Die Trafowicklung könnte man vor dem Gleichrichter abgreifen.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Horst Scholz
2017-06-29 10:16:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Heitzer
Post by Horst Scholz
Post by Wolfgang Martens
Post by Horst Scholz
Ich baue mir gerade ein Netzgerät von 1.2 bis 30V
Dafür verwende ich einen 15V Trafo, weil ich höchstens 13V brauche
und dafür brauche ich die 2 Voltmeter
Die zwei Module zurückgeben und die 25€ in ein fertiges Netzteil
investieren, wie Pollin 351425 für 45€.
Ein fertiges Netzteil nutzt mir nicht, da ich vorn auch 15V Wechselstrom
brauche
Die Trafowicklung könnte man vor dem Gleichrichter abgreifen.
Mir ging es nur um die Shunts und ich werde die mit den 4 Pins nehmen,
schon wegen der Kühlung.

Danke nochmal an alle.

Horst
Reinhard Zwirner
2017-06-29 11:38:09 UTC
Permalink
Raw Message
Horst Scholz schrieb:

[...]
Post by Horst Scholz
Mir ging es nur um die Shunts und ich werde die mit den 4 Pins
nehmen, schon wegen der Kühlung.
Wenn Du unbedingt Geld zum Fenster rauswerfen möchtest ...

P = U * I = 0,2 V * 2 A = 0,4 W: da braucht man keine zusätzliche
Kühlung, speziell in Deinem Fall. Die Änderung des Spannungsabfalls
wg. der Widerstandsänderung aufgrund der Erwärmung liegt deutlich
unter der Genauigkeit Deiner Panelmeter. Preislich günstiger wäre es
auf alle Fälle, vier "einfache" 0,1-Ohm-/1-Ohm-Widerstände zu kaufen
und jeweils zwei in Reihe und die jeweiligen Reihenschaltungen
parallel zu schalten: damit hast Du die vierfache Belastbarkeit.

Außerdem benötigst Du bei Einsatz der von Dir gewünschten 4-poligen
Shuntwiderstände keinen einfachen einpoligen Umschalter, sondern
mindestens einen 3-poligen; und wenn Du zusätzlich den Dezimalpunkt
umschalten willst, sogar einen 4-poligen ...

Ciao

Reinhard
Horst Scholz
2017-06-29 12:34:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Horst Scholz
Mir ging es nur um die Shunts und ich werde die mit den 4 Pins
nehmen, schon wegen der Kühlung.
Wenn Du unbedingt Geld zum Fenster rauswerfen möchtest ...
P = U * I = 0,2 V * 2 A = 0,4 W: da braucht man keine zusätzliche
Kühlung, speziell in Deinem Fall. Die Änderung des Spannungsabfalls
wg. der Widerstandsänderung aufgrund der Erwärmung liegt deutlich
unter der Genauigkeit Deiner Panelmeter. Preislich günstiger wäre es
auf alle Fälle, vier "einfache" 0,1-Ohm-/1-Ohm-Widerstände zu kaufen
und jeweils zwei in Reihe und die jeweiligen Reihenschaltungen
parallel zu schalten: damit hast Du die vierfache Belastbarkeit.
Außerdem benötigst Du bei Einsatz der von Dir gewünschten 4-poligen
Shuntwiderstände keinen einfachen einpoligen Umschalter, sondern
mindestens einen 3-poligen; und wenn Du zusätzlich den Dezimalpunkt
umschalten willst, sogar einen 4-poligen ...
Ja Danke, ich überlege es mir noch.

Horst
Reinhard Zwirner
2017-06-29 11:39:56 UTC
Permalink
Raw Message
[...]
Post by Peter Heitzer
Post by Horst Scholz
Ein fertiges Netzteil nutzt mir nicht, da ich vorn auch 15V Wechselstrom
brauche
Die Trafowicklung könnte man vor dem Gleichrichter abgreifen.
Aber nur, wenn kein gemeinsamer Bezugspunkt benötigt wird.

Ciao

Reinhard
Loading...