Discussion:
Fernwaerme vs Oel
(zu alt für eine Antwort)
Christian Müller
2014-12-03 18:40:59 UTC
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Raw Message
Hallo Group,

gegeben ist eine alte Ölheizung von 1985, welche 2000l auf 1 Jahr verbraucht.
Da absehbar ist, dass irgendwann die Anlage ausfallen wird, will ich
vergleichen, was mich die dem unserem Ölverbrauch entsprechende
Energiemenge beim Bezug von ferner Wärme kosten würde.

Wie gehe ich vor, um zu klären, ob ich

#1 die Heizung weiter betreibe
#2 die Heizung durch ein aktuelles Modell ersetze
#3 auf Fernwärme umstelle?

Pro1: Die Kosten (Verbrauch, Wartung, MTK) halten sich im gemütlichem Rahmen
Pro2: Wahrscheinlich sinkt der Verbrauch
Pro3: Die Rohre dafür liegen bereits im Heizungsraum,
es entfällt das Öl-Bestellen, die Wartung und die MTK


Gruß Christian
Robert Pflüger
2014-12-03 20:54:25 UTC
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Raw Message
Post by Christian Müller
Hallo Group,
gegeben ist eine alte Ölheizung von 1985, welche 2000l auf 1 Jahr verbraucht.
vermutlich eine Niedertemperaturheizung?

welcher Kessel und welcher Brenner. Heizkörper, Fußbodenheizung oder
beides, WW-Speicher nebenstehend oder wird WW-anderweitig bereitgestellt?
Post by Christian Müller
Da absehbar ist, dass irgendwann die Anlage ausfallen wird, will ich
vergleichen, was mich die dem unserem Ölverbrauch entsprechende
Energiemenge beim Bezug von ferner Wärme kosten würde.
Wie gehe ich vor, um zu klären, ob ich
#1 die Heizung weiter betreibe
#2 die Heizung durch ein aktuelles Modell ersetze
#3 auf Fernwärme umstelle?
Pro1: Die Kosten (Verbrauch, Wartung, MTK) halten sich im gemütlichem Rahmen
Pro2: Wahrscheinlich sinkt der Verbrauch
Pro3: Die Rohre dafür liegen bereits im Heizungsraum,
es entfällt das Öl-Bestellen, die Wartung und die MTK
was erledigt der Lieferant der Fernwärme an Installationen? Was muss
"von deiner Seite" noch erledigt werden. Wo sind die Eigentumsgrenzen
bezüglich Betrieb und Instandhaltung?
einmalige und laufende Kosten? welche Preisanpassung
(Wertsicherungsklausel) und mindest-Vertragslaufzeit?

zumeist ist Fernwärme teurer als einen eigenen Wärmeerzeuger zu
betreiben und nur für diejenigen Interessant, die geringe
Investitionskosten wollen und denen die Betriebskosten überwiegend egal
sind.

Verwunderlich ist jedoch, dass bei in einem Gebäude mit derart kleinem
Ölverbrauch ein Fernwärmeanschluss bereits (ohne Vertrag) gelegt wurde.
Was ist das für ein Fernwärmelieferant?

Robert
Christian Müller
2014-12-04 05:19:07 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pflüger
vermutlich eine Niedertemperaturheizung?
Ich weiß nicht.
Am Kessel kann ich eine Temperatur von 40°C bis 90°C einstellen.
Der Kessel läuft autak, bekommt also nicht mit, wenn im Sommer
eine kleinere Bereitstellungstemperatur notwendig ist.

Der Mischer wird in Abhängigkeit von einem Innen- und einem
Außenfühler gesteuert.
Post by Robert Pflüger
welcher Kessel und welcher Brenner. Heizkörper, Fußbodenheizung oder beides, WW-Speicher nebenstehend oder wird WW-anderweitig
bereitgestellt?
Die genauen Daten der Anlage muss ich heraussuchen.
Wir haben Heizkörper. Warmwasser wird elektrisch erzeugt.
Post by Robert Pflüger
was erledigt der Lieferant der Fernwärme an Installationen? Was muss "von deiner Seite" noch erledigt werden. Wo sind die
Eigentumsgrenzen bezüglich Betrieb und Instandhaltung?
Das werde ich beim Installateur und dem Anbieter der Fernwärme
erfragen müssen.
Bei meiner Überlegung geht es mir aber erstmal um die Betriebskosten.
Wenn da schon eine negative Amortisierung ist, dann nehme ich Abstand
von der Umstellung.
Post by Robert Pflüger
zumeist ist Fernwärme teurer als einen eigenen Wärmeerzeuger zu betreiben und nur für diejenigen Interessant, die geringe
Investitionskosten wollen und denen die Betriebskosten überwiegend
egal sind.
Dann stirbt wohl die Idee.
Post by Robert Pflüger
Verwunderlich ist jedoch, dass bei in einem Gebäude mit derart kleinem Ölverbrauch ein Fernwärmeanschluss bereits (ohne Vertrag)
gelegt wurde.
Das war ein Deal:
Der Anbieter wollte durch unser Grundstück zum Nachbargrundstück.
Damit das erlaubt wurde, musste der Anbieter den Anschluss ins Haus
legen. Es fehlt aber noch der Wärmetauscher.


Gruß Christian
Robert Pflüger
2014-12-04 10:07:56 UTC
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Raw Message
Post by Christian Müller
Post by Robert Pflüger
vermutlich eine Niedertemperaturheizung?
Ich weiß nicht.
Am Kessel kann ich eine Temperatur von 40°C bis 90°C einstellen.
Der Kessel läuft autak, bekommt also nicht mit, wenn im Sommer
eine kleinere Bereitstellungstemperatur notwendig ist.
am der Regelung wird der Außentemperaturfühler angeschlossen sein. die
Sommerabschaltung des Heizbetriebes ist vermutlich nur Einstellungssache.
Post by Christian Müller
Der Mischer wird in Abhängigkeit von einem Innen- und einem
Außenfühler gesteuert.
Post by Robert Pflüger
welcher Kessel und welcher Brenner. Heizkörper, Fußbodenheizung oder
beides, WW-Speicher nebenstehend oder wird WW-anderweitig bereitgestellt?
Die genauen Daten der Anlage muss ich heraussuchen.
das steht auch auf dem Typenschild.
Post by Christian Müller
...
Das werde ich beim Installateur und dem Anbieter der Fernwärme
erfragen müssen.
...
Der Anbieter wollte durch unser Grundstück zum Nachbargrundstück.
Damit das erlaubt wurde, musste der Anbieter den Anschluss ins Haus
legen. Es fehlt aber noch der Wärmetauscher.
also eine eingetragene Grunddienstbarkeit für das Leitungsrecht.
- erst mal den Text der Grunddienstbarkeit lesen. Eventuell ist ja
bezüglich des Wärmepreises ein Nachlass vereinbart.
- dann ein Angebot des Fernwärmebetreibers anfordern.
- ...

Robert
Jochen Kriegerowski
2014-12-04 05:40:43 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pflüger
zumeist ist Fernwärme teurer als einen eigenen Wärmeerzeuger zu
betreiben und nur für diejenigen Interessant, die geringe
Investitionskosten wollen und denen die Betriebskosten überwiegend egal
sind.
Bedenkt man die vermutlich zunehmende Unsicherheit der
Versorgung mit fossilen Energieträgern (Peak Oil, Gas
von Herrn Putin) hat man den Schwarzen Peter der Wahl
des Energieträgers bzw. dessen Wechsel schon mal aus der
Hand. Unbezahlbar?

Je nach Art der Wärmeerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung)
ist Fernwärme *deutlich* umweltfreundlicher als ein
eigener Wärmeerzeuger im Keller. Unbezahlbar?

"Euro pro kWh" ist nicht alles.

Zumindest würde ich heute *auch* (also zusätzlich zu
Öl oder Gas) einen Feststoffkessel installieren damit
ich notfalls Brennholz aus dem Wald holen kann.

Gruß
Jochen
HC Ahlmann
2014-12-04 08:48:52 UTC
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Raw Message
Post by Jochen Kriegerowski
Zumindest würde ich heute *auch* (also zusätzlich zu
Öl oder Gas) einen Feststoffkessel installieren damit
ich notfalls Brennholz aus dem Wald holen kann.
Über Feststofffeuerungen schwebt das Damoklesschwert "Verschärfung der
Feinstaubgrenzwerte", die nicht so leicht wie die Energiepreissteigerung
abzuschätzen ist.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Wolfgang Kynast
2014-12-03 21:30:00 UTC
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Raw Message
Post by Christian Müller
Hallo Group,
gegeben ist eine alte Ölheizung von 1985, welche 2000l auf 1 Jahr verbraucht.
Da absehbar ist, dass irgendwann die Anlage ausfallen wird, will ich
vergleichen, was mich die dem unserem Ölverbrauch entsprechende
Energiemenge beim Bezug von ferner Wärme kosten würde.
Wie gehe ich vor, um zu klären, ob ich
#1 die Heizung weiter betreibe
#2 die Heizung durch ein aktuelles Modell ersetze
#3 auf Fernwärme umstelle?
bei #2 und #3 wäre zu prüfen, ob das eine Pflicht zur Dämmung Deines
Hauses nach sich zieht.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Christian Müller
2014-12-04 05:20:46 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
bei #2 und #3 wäre zu prüfen, ob das eine Pflicht zur Dämmung Deines
Hauses nach sich zieht.
Das ist ein wichtiger Hinweis.
Das Haus wurde "auf den neuesten Stand" gebracht.
Allerdings ist das schon 35 Jahre her.


Gruß Christian
Uwe St?ckel
2014-12-04 08:01:19 UTC
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Raw Message
Post by Christian Müller
Das Haus wurde "auf den neuesten Stand" gebracht.
Allerdings ist das schon 35 Jahre her.
Das erklärt die 2 m³ Öl im Jahr...
--
keine Sig...
HC Ahlmann
2014-12-04 09:20:32 UTC
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Raw Message
Post by Christian Müller
Das Haus wurde "auf den neuesten Stand" gebracht.
Allerdings ist das schon 35 Jahre her.
Das erklärt die 2 m" Öl im Jahr...
Nein, Stand der Wärmedämmung ist nur ein Parameter von vielen, der den
Energiebedarf bestimmt.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Volker Neurath
2014-12-04 06:09:04 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Christian Müller
#1 die Heizung weiter betreibe
#2 die Heizung durch ein aktuelles Modell ersetze
#3 auf Fernwärme umstelle?
bei #2 und #3 wäre zu prüfen, ob das eine Pflicht zur Dämmung Deines
Hauses nach sich zieht.
Woher sollte diese Pflicht kommen? Aus der Bundesgesetzgebung
jedenfalls nicht, zumindest ist mir Derartiges nicht bekannt.


--
Lutz Schulze
2014-12-04 10:50:00 UTC
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Raw Message
Post by Volker Neurath
Post by Wolfgang Kynast
Post by Christian Müller
#1 die Heizung weiter betreibe
#2 die Heizung durch ein aktuelles Modell ersetze
#3 auf Fernwärme umstelle?
bei #2 und #3 wäre zu prüfen, ob das eine Pflicht zur Dämmung Deines
Hauses nach sich zieht.
Woher sollte diese Pflicht kommen? Aus der Bundesgesetzgebung
jedenfalls nicht, zumindest ist mir Derartiges nicht bekannt.
http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/heizkosten/die-grosse-sanierungs-luege-wie-die-deutschen-durchs-daemmen-bares-geld-verlieren_id_4317946.html

'Tatsächlich sind energetische Sanierungen zum Großteil freiwillig - doch
das Korsett der Vorschriften wird immer enger. So drohen Hausbesitzern sogar
Strafen, wenn die staatlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung nicht
eingehalten werden. Dies umfasst auch Fassaden: Umfassen die
Sanierungs-Arbeiten mindestens zehn Prozent der Hausfläche, muss der
Besitzer auch die Wand dämmen. Ansonsten drohen ihm 50.000 Euro Strafe.'

Es gibt aber Möglichkeiten darum herumzukommen, wenn die Wirtschaftlichkeit
der Massnahme nicht gegeben ist.

Und wird es überhaupt kontrolliert?

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
HC Ahlmann
2014-12-03 22:18:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christian Müller
gegeben ist eine alte Ölheizung von 1985, welche 2000l auf 1 Jahr verbraucht.
Da absehbar ist, dass irgendwann die Anlage ausfallen wird, will ich
vergleichen, was mich die dem unserem Ölverbrauch entsprechende
Energiemenge beim Bezug von ferner Wärme kosten würde.
Wie gehe ich vor, um zu klären, ob ich
#1 die Heizung weiter betreibe
#2 die Heizung durch ein aktuelles Modell ersetze
#3 auf Fernwärme umstelle?
Sammle Informationen, um _alle_ Kosten für Umrüstung und Betrieb zu
erhalten und berechne, wie lange es dauert, bis Fernwärme günstiger als
eine erneuerte Ölheizung ist.
Post by Christian Müller
Pro1: Die Kosten (Verbrauch, Wartung, MTK) halten sich im gemütlichem Rahmen
Pro2: Wahrscheinlich sinkt der Verbrauch
Pro3: Die Rohre dafür liegen bereits im Heizungsraum,
es entfällt das Öl-Bestellen, die Wartung und die MTK
Zu den Umrüstkosten gehört je nach Bundesland auch Abbau und Entsorgung
der Öltanks, was in meinem Elternhaus zu einer neuen Ölheizung statt
Umstellung auf Gasheizung führte, weil es den BEP zu weit verschob.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Christian Müller
2014-12-04 05:24:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Sammle Informationen, um _alle_ Kosten für Umrüstung und Betrieb zu
erhalten und berechne, wie lange es dauert, bis Fernwärme günstiger als
eine erneuerte Ölheizung ist.
Damit beginne ich ja jetzt:-)
Zunächst will ich sehen, was mich der Betrieb kostet.
Im Sinne der Bequemlichkeit bin ich bereit, die Kosten für die
Umstellung einfach zu zahlen.
Post by HC Ahlmann
Zu den Umrüstkosten gehört je nach Bundesland auch Abbau und Entsorgung
der Öltanks
Ah, wieder ein Punkt auf meiner Liste.
Das wird nicht einfach. Wahrscheinlich müssen die Tanks zersägt werden.


Gruß Christian
Harald Klotz
2014-12-03 23:25:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christian Müller
Pro1: Die Kosten (Verbrauch, Wartung, MTK) halten sich im
gemütlichem
Naja.
Als ich mich einmal vor einigen Jahren erkundigt habe sollte die
Anlage kaum weniger kosten, was auch ein neuer Kessel gekostet hätte.
Also kein Plus für Fernwärme.
Ausserdem stand eine Umstellung von Dampf Heisswasser an, die
notwendige Umstellung wollte der Fernwärmelieferant nicht übernehmen.

Rahmen Pro2: Wahrscheinlich sinkt der Verbrauch

Welcher Verbrauch?
Meinst du, du brauchst weniger Wärme, wenn sie aus Fernwärme kommt.

Du brauchst eine Menge x in kwh.

Rechne einfach aus wie viel kwh du derzeit verbraucht und stelle das
dem Preis des Fernwärmelieferanten gegenüber.
Post by Christian Müller
Pro3: Die Rohre dafür liegen bereits im Heizungsraum,
es entfällt das Öl-Bestellen, die Wartung und die MTK
Nun, eine Rechenaufgabe.
MTK?

Grüße Harald
Christian Müller
2014-12-04 05:28:44 UTC
Permalink
Raw Message
Harald Klotz schríeb:

CM> Wahrscheinlich sinkt der Verbrauch.
Post by Harald Klotz
Welcher Verbrauch?
Meinst du, du brauchst weniger Wärme, wenn sie aus Fernwärme kommt.
Ich meine den Verlust, der im Kessel durch dessen veraltete Dämmung
entsteht und den Verlust durch zu hohe Bereitstellungstemperatur.
Der Kessel regelt sich nicht runter, wenn ein Minderbedarf herrscht.

Dass sich die Abnahme nicht ändert, ist klar.
Post by Harald Klotz
Rechne einfach aus wie viel kwh du derzeit verbraucht und stelle das dem Preis des Fernwärmelieferanten gegenüber.
Genau das ist mein Hauptanliegen:-)
Wie rechne ich Öl in Energie um?
Post by Harald Klotz
MTK?
Messtechnische Kontrolle.
Quasi der TÜV für die Heizung.


Gruß Christian
Martin Kienass
2014-12-04 06:43:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christian Müller
CM> Wahrscheinlich sinkt der Verbrauch.
Post by Harald Klotz
Welcher Verbrauch?
Meinst du, du brauchst weniger Wärme, wenn sie aus Fernwärme kommt.
Ich meine den Verlust, der im Kessel durch dessen veraltete Dämmung
entsteht und den Verlust durch zu hohe Bereitstellungstemperatur.
Der Kessel regelt sich nicht runter, wenn ein Minderbedarf herrscht.
Der vorhandene nicht, der neue schon.
Außerdem sollte man prüfen, ob nicht auch die Umstellung auf
Öl-Brennwerttechnik in Frage kommt (eine Frage der größe der
Heizflächen). Vielleicht diesen Winter einmal ausprobieren, mit welchen
minimalen Vor- und Rücklauftemperaturen die Heizung auskommt, ohne dass
der Heizkomfort leidet.
Ich würde heutzutage auch immer eine Heizung mit regenerativen
Energieträgern mit in die Überlegungen einbeziehen. In Deinem Fall böte
sich eventuell eine Umstellung auf Holzpellets an.
Post by Christian Müller
Dass sich die Abnahme nicht ändert, ist klar.
Post by Harald Klotz
Rechne einfach aus wie viel kwh du derzeit verbraucht und stelle das dem Preis des Fernwärmelieferanten gegenüber.
Genau das ist mein Hauptanliegen:-)
Wie rechne ich Öl in Energie um?
Für den Hausgebrauch: 1 Liter Öl liefert 10kWh Wärme
--
______________
/schüüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Bernhard Wohlgemuth
2014-12-04 06:51:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christian Müller
Wie rechne ich Öl in Energie um?
Laut [Erich Hahne: Technische Thermodynamik: Einführung und Anwendung]
hat ein Liter Heizölk EL einen Heizwert von 11,8 kWh.

Gruß B.
Bernhard Wohlgemuth
2014-12-04 07:02:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernhard Wohlgemuth
Post by Christian Müller
Wie rechne ich Öl in Energie um?
Laut [Erich Hahne: Technische Thermodynamik: Einführung und Anwendung]
hat ein Liter Heizölk EL einen Heizwert von 11,8 kWh.
Gruß B.
Äähh, ich muss mich korrigieren:
Das oben angegebene ist der Heizwert pro *Kilogramm*, auf den Liter
umgerechnet sind wir bei etwa 10 kWh...

Gruß B.
MaWin
2014-12-04 10:46:08 UTC
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Raw Message
Post by Christian Müller
Pro1: Die Kosten (Verbrauch, Wartung, MTK) halten sich im gemütlichem Rahmen
Ja, Wartungskosten bei Fernheizung nahe 0, allerdings Grundgebühr hoch.
Post by Christian Müller
Pro2: Wahrscheinlich sinkt der Verbrauch
Warum ? Dafür gibt es keinerlei Grund. Sogar die Brauchwassererwärmung
wird in einem Speicher mit täglichen Verlusten fliessen, denn DLE bei
Fernwärme sind möglich, aber selten.
Post by Christian Müller
Pro3: Die Rohre dafür liegen bereits im Heizungsraum,
es entfällt das Öl-Bestellen, die Wartung und die MTK
Pro4: Falls dein Heizöltank den alten Vorschriften aber nicht den
neuen genügt, musst du beim Öl nachrüsten.

Contra1: Du kaufst Fernwärme zum aktuellen Preis, beim Öl kannst du
dich bei verschiedenen Anbietern auf Schnäppchenjagd machen und für
1 Jahr im Voraus einbunkern.

Contra2: Da die Grundgebühr bei Fernwärme hoch ist, lohnt sich
Einsparen, z.B. Dämmmassnahmen viel weniger.

Contra3: Falls du jetzt schon einen Brennwertkessel hast, spricht nichts
dagegen, den die nächsten 20 Jahre durchzubringen. Es geht selten etwas
so kaputt, daß ein ganz neues Gerät her muss.

Beispiel eines Bekannten: Ölkessel arbeitet seit 3 Jahren nicht mehr
richtig, Brauchwasserkessel ist zu warm, Zündung wurde getauscht.
Nach der letzten Wartung geht er öfters aus, Vorlauf zu niedrig,
keine Anzeige des Brauchwasserkessels mehr.
Heizungsmonteur empfiehlt komplette Neuanschaffung.

Also macht sich der Laie dran, sich seinen Ölkessel selber anzugucken.
a) steckt die Codierkarte für den Kessel nicht richtig drin, wie man
leicht durch die Info-Statusmeldungen erkennen kann.
b) ist ein Wannenstecker schief aufgesetzt, die letzten Pins haben
keinen Kontakt.
Kaum hat man diese beiden mechanischen Probleme behoben, läuft der
20 Jahre alte Kessel wieder wie eine Eins.
Verursacht wurden die Probleme durch unsachgemässes rumfummeln der
Heizungsmonteure bei den Wartungen. Vorsätzlich ?
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
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