Discussion:
Garage ans Haus anbauen
(zu alt für eine Antwort)
John Reimers
2017-07-29 16:39:34 UTC
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Raw Message
Naja, nicht wirklich meine Heimwerker-Größenordnung, ist auch mehr eine
Erfahrungsfrage:

Ich würde gern an mein EFH eine Garage bauen (lassen). An das Haus
bedeutet aber nicht wirklich mit dem Haus verbunden, sondern optisch am
Haus. Ein Durchgang von der Garage ins Haus ist nicht vorgesehen und
architektobisch auch nicht möglich. Das Haus hatt ein WDVS, das ich gern
intakt gehalten hätte.

Nach erfolgter Recherche im Netz habe ich nichts gefunden, das ich
wirklich sympatisch finde: Blechgarage? Örks. Betongarage? Hält wohl nur
25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll mich möglichst überleben.
Holzgarage: Wenn Sie Außenputz bekommen kann, wäre das okay.
Gemauerte Garage? Ziemlich teuer.

In die Garage soll tatsächlich ein Auto (im Winter ein MX-5 und ein
Roller, im Sommer die jeweils gerade genutzte 4-Rad-Kiste) , sie wird
also kein Abstellplatz für Grill, Gartengerät oder Brennholz. Sie wird
unbeheizt sein, gerade dahersollte sie ja wohl gut belüftet sein, was
ich bei Blech- und Betonquadern kritisch sehe. Also doch eher etwas wie
ein verkleideter Carport mit (bitte automatischem) Sektionaltor? Da
könnte man zumindest Lüftungsöffnungen angemessener Größe vorsehen.
Was mir bei der Carportvariante gefiele: Keine Fundamentplatte, also
einfacher reversibel.

Falls das eine Rolle spielt: Ich bin nicht beliebig flexibel bei der
Länge, absolutes Maximum ist 6,08 m Außenmaß. Breite flexibler,
Theoretisch bis 5,80 Außenmaß, optisch wohl lieber so 3, wobei das
wahrscheinlich innen zu eng wird (je nach Materialwahl und damit Wanddicke).

Erfahrungsberichte mit den unterschiedlichen Materialien werden gern
aufgenommen.

Gruß, John.
Kai-Martin
2017-07-29 17:09:54 UTC
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Raw Message
Betongarage? Hält wohl nur 25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll
mich möglichst überleben.
Gehst Du davon aus, dass die Mauern dauerhaft feucht sind?
In die Garage soll tatsächlich ein Auto (im Winter ein MX-5 und ein
Roller, im Sommer die jeweils gerade genutzte 4-Rad-Kiste) , sie
wird also kein Abstellplatz für Grill, Gartengerät oder Brennholz.
So wie es im Moment aussieht, wird der Automarkt im angepeilten
Zeitraum von Benzin/Diesel auf Strom umstellen. Kann sein, dass Du
jetzt noch nicht vorhast, eine Elektrokarre zu kaufen. Das könnte sich
aber recht schnell ändern, wenn sich Preise verschieben und/oder
Benziner nicht mehr in die Innenstädte gelassen werden. Also würde ich
in irgendeiner Weise die Möglichkeit für einen dicken Stromanschluss
zumindest nicht baulich erschweren.

---<)kaimartin(>---
John Reimers
2017-07-29 17:33:19 UTC
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Raw Message
Post by Kai-Martin
Betongarage? Hält wohl nur 25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll
mich möglichst überleben.
Gehst Du davon aus, dass die Mauern dauerhaft feucht sind?
Nein. Ich hatte mich über diese doch arg begrenzte Lebensdauer auch
gewundert, gerade weil ich dachte, nichts hielte länger als Beton.
Offenbar wird der Beton bei Garagen rissig, weil dünn oder schlecht
bewehrt - keine Ahnung.
Post by Kai-Martin
Kann sein, dass Du
jetzt noch nicht vorhast, eine Elektrokarre zu kaufen. Das könnte sich
aber recht schnell ändern, wenn sich Preise verschieben und/oder
Benziner nicht mehr in die Innenstädte gelassen werden. Also würde ich
in irgendeiner Weise die Möglichkeit für einen dicken Stromanschluss
zumindest nicht baulich erschweren.
Gutes Argument. Im Carport liegt aus diesem Grund auch schon Drehstrom.
Das jeweils genutzte Fahrzeug wird dort stehen. Die Garage darf stromlos
sein, denn sie beherbergt den dann irgendwann mit H-Kennzeichen
versehenen MX-5. Wenn tatsächlich E-Auto, dann muss der MX-5 halt auch
im Sommer in die Garage.

Gruß, John.
Jörg Barres
2017-07-29 17:58:50 UTC
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Raw Message
Post by John Reimers
Post by Kai-Martin
Betongarage? Hält wohl nur 25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll
mich möglichst überleben.
Gehst Du davon aus, dass die Mauern dauerhaft feucht sind?
Nein. Ich hatte mich über diese doch arg begrenzte Lebensdauer auch
gewundert, gerade weil ich dachte, nichts hielte länger als Beton.
Offenbar wird der Beton bei Garagen rissig, weil dünn oder schlecht
bewehrt - keine Ahnung.
Post by Kai-Martin
Kann sein, dass Du
jetzt noch nicht vorhast, eine Elektrokarre zu kaufen. Das könnte sich
aber recht schnell ändern, wenn sich Preise verschieben und/oder
Benziner nicht mehr in die Innenstädte gelassen werden. Also würde ich
in irgendeiner Weise die Möglichkeit für einen dicken Stromanschluss
zumindest nicht baulich erschweren.
Gutes Argument. Im Carport liegt aus diesem Grund auch schon Drehstrom.
Das jeweils genutzte Fahrzeug wird dort stehen. Die Garage darf stromlos
sein, denn sie beherbergt den dann irgendwann mit H-Kennzeichen
versehenen MX-5. Wenn tatsächlich E-Auto, dann muss der MX-5 halt auch
im Sommer in die Garage.
Gruß, John.
Hallo,

plan trotzdem, wenn möglich, eine anständige Steckdose ein. Und sei es
nur für Licht, und das Tor braucht ja auch Strom.

Denn gerade bei einem Oldtimer willst du ja vielleicht auch mal in den
Motorraum gucken, wenn er in der Garage steht. Da willst du gutes Licht
haben.

Falls du die Steckdose dann (wider erwarten) doch nicht brauchst, ja
mei, dann ist da halt ne Steckdose :-)

Jörg
Jürgen Exner
2017-07-29 18:02:35 UTC
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Raw Message
Post by John Reimers
Ich würde gern an mein EFH eine Garage bauen (lassen).
[...]
Nach erfolgter Recherche im Netz habe ich nichts gefunden, das ich
wirklich sympatisch finde: Blechgarage? Örks. Betongarage? Hält wohl nur
25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll mich möglichst überleben.
Wo hast du denn das gehoert? Die meisten Haeuser haben Betonfundamente.
Waere schlecht, wenn die nur 25 Jahre hielten....
Post by John Reimers
Holzgarage: Wenn Sie Außenputz bekommen kann, wäre das okay.
Gemauerte Garage? Ziemlich teuer.
Irgendwie verstehe ich deine Frage nur bedingt. Du solltest zuerst mal
zwischen Fertiggarage und an Ort und Stelle gebauter Garage
unterscheiden.
Und zweitens hat das Bauprinzip im allgemeinen nur wenig mit dem
auesseren Erscheinungsbild zu tun. Es ist z.B. heute durchaus ueblich,
dass eine Holzstaenderkonstruktion eine Aussenverkleidung aus z.B.
Feldsteinfurnier bekommt und sich optisch kaum von einer
jahrhundertealten Festungsmauer unterscheidet.

jue
jue
Georg Wieser
2017-07-29 18:06:42 UTC
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Raw Message
Post by John Reimers
Naja, nicht wirklich meine Heimwerker-Größenordnung, ist auch mehr eine
Ich würde gern an mein EFH eine Garage bauen (lassen). An das Haus
bedeutet aber nicht wirklich mit dem Haus verbunden, sondern optisch am
Haus. Ein Durchgang von der Garage ins Haus ist nicht vorgesehen und
architektobisch auch nicht möglich. Das Haus hatt ein WDVS, das ich gern
intakt gehalten hätte.
Nach erfolgter Recherche im Netz habe ich nichts gefunden, das ich
wirklich sympatisch finde: Blechgarage? Örks. Betongarage? Hält wohl nur
25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll mich möglichst überleben.
Holzgarage: Wenn Sie Außenputz bekommen kann, wäre das okay.
Gemauerte Garage? Ziemlich teuer.
In die Garage soll tatsächlich ein Auto (im Winter ein MX-5 und ein
Roller, im Sommer die jeweils gerade genutzte 4-Rad-Kiste) , sie wird
also kein Abstellplatz für Grill, Gartengerät oder Brennholz. Sie wird
unbeheizt sein, gerade dahersollte sie ja wohl gut belüftet sein, was
ich bei Blech- und Betonquadern kritisch sehe. Also doch eher etwas wie
ein verkleideter Carport mit (bitte automatischem) Sektionaltor? Da
könnte man zumindest Lüftungsöffnungen angemessener Größe vorsehen.
Was mir bei der Carportvariante gefiele: Keine Fundamentplatte, also
einfacher reversibel.
Falls das eine Rolle spielt: Ich bin nicht beliebig flexibel bei der
Länge, absolutes Maximum ist 6,08 m Außenmaß. Breite flexibler,
Theoretisch bis 5,80 Außenmaß, optisch wohl lieber so 3, wobei das
wahrscheinlich innen zu eng wird (je nach Materialwahl und damit Wanddicke).
Erfahrungsberichte mit den unterschiedlichen Materialien werden gern
aufgenommen.
Gruß, John.
Sprich erst mal mit der zuständigen Behörde!
So halb an der Grenze geht nicht. Entweder mit Mindestabstand oder auf
der Grenz. Letzteres nur, wenn noch keine andere Grenzbebauung da ist.
Klär erst mal was überhaupt erlaubt ist.

Danach kannste überlegen wie Du es technisch umsetzt.
John Reimers
2017-07-29 21:37:33 UTC
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Raw Message
Post by Georg Wieser
Sprich erst mal mit der zuständigen Behörde!
Warum sollte ich?
Post by Georg Wieser
So halb an der Grenze geht nicht.
Natürlich geht das.
Post by Georg Wieser
Entweder mit Mindestabstand oder auf
der Grenz.
Nein, so ist das nicht.
Post by Georg Wieser
Letzteres nur, wenn noch keine andere Grenzbebauung da ist.
Auch das ist unrichtig.
Post by Georg Wieser
Klär erst mal was überhaupt erlaubt ist.
Das weiß ich schon.
Post by Georg Wieser
Danach kannste überlegen wie Du es technisch umsetzt.
An dem Punkt bin ich jetzt.

Und jetzt zur Sache:
Standort ist Berlin. Die Berliner Bauordnung erlaubt die
genehmigungsfreie Errichtung einer Garage bis 30 qm. Diese muss
mitnichten entweder auf der Grundstücksgrenze oder mit drei Metern
Abstand erreichtet werden, sondern kann auch in der Zone errichtet
werden, die früher Abstandsfläche war. Und Grenzbebauung darf auch schon
vorhanden sein: 15 Meter insgesamt, maximal 9 mit einem Nachbarn.

Das bedeutet, dass ich auch eine knapp 6 m breite Doppelgarage stellen
könnte (die allerdings nicht verfahrensfrei), die dann an der
Grundstücksgrenze stünde. Will ich aber gar nicht. Ich kann aber sehr
wohl eine 4 m breite Garage hinstellen und die drei Meter zur
Grundstücksgrenze damit unterschreiten. Wird allerdings dann gerechnet
wie Grenzbebauung, zählt also zu den 15 m Maximallänge.

Gruß, John.
Georg Wieser
2017-07-30 09:11:18 UTC
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Post by John Reimers
Standort ist Berlin.
Andere Länder, andere Sitten.

Unsere Bauordnung untersagt sinnvollerweise solche Blindschläuche, wie
sie entstehen, wenn man eine Garage rund nen Meter neben die Grenze z.B.
dem Nachbarn seiner Garage stellt....

Aber gut, Berlin hat auch BER....

Egal.

Kauf Dir ein paar Paletten Betonsteine und ein paar Sack Zement und lad
zwei Freude ein. Am ersten Wochenende steht der Rohbau, am zweiten
machst Du den "Dachstuhl" für das Schleppdach. Der Bau übersteht Deine
Erben.....
Jo Warner
2017-07-30 10:31:26 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Unsere Bauordnung untersagt sinnvollerweise solche Blindschläuche, wie
sie entstehen, wenn man eine Garage rund nen Meter neben die Grenze z.B.
dem Nachbarn seiner Garage stellt....
So unsinnig sind diese Schläuche gar nicht. Boden befestigen, flach
geneigtes Schleppdach drüber, Tür davor und schon hast du regensicheren
Parkplatz für Fahrräder, Rasenmäher, Mülltonne etc.
Ludger Averborg
2017-07-30 11:48:01 UTC
Permalink
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On Sun, 30 Jul 2017 11:11:18 +0200, Georg Wieser
Post by Georg Wieser
Post by John Reimers
Standort ist Berlin.
Andere Länder, andere Sitten.
Unsere Bauordnung untersagt sinnvollerweise solche Blindschläuche, wie
sie entstehen, wenn man eine Garage rund nen Meter neben die Grenze z.B.
dem Nachbarn seiner Garage stellt....
Aber gut, Berlin hat auch BER....
Egal.
Kauf Dir ein paar Paletten Betonsteine und ein paar Sack Zement und lad
zwei Freude ein. Am ersten Wochenende steht der Rohbau,
Auf ein Fundament würde ich da aber nicht verzichten wollen
(wenn die Erben Freude an gemauerten Wänden haben sollen)

Mein Statiker wollte unter dem Dachstuhl, also am oberen
Ende des Mauerwerks noch einen Ringanker, der Zugkräfte
aufnimmt (mit denen sich Mauerwerk ja schwer tut)
Post by Georg Wieser
am zweiten
machst Du den "Dachstuhl" für das Schleppdach.
Und vergiss nicht, unter den "Dachstuhl" etwas Feuerfestes
zu machen, wenn es als Garage genutzt werden soll. Ich hab
da solche "Sauerkrautplatten" genommen.
Post by Georg Wieser
Der Bau übersteht Deine
Erben.....
l.
Georg Wieser
2017-07-30 14:04:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Sun, 30 Jul 2017 11:11:18 +0200, Georg Wieser
Post by Georg Wieser
Post by John Reimers
Standort ist Berlin.
Andere Länder, andere Sitten.
Unsere Bauordnung untersagt sinnvollerweise solche Blindschläuche, wie
sie entstehen, wenn man eine Garage rund nen Meter neben die Grenze z.B.
dem Nachbarn seiner Garage stellt....
Aber gut, Berlin hat auch BER....
Egal.
Kauf Dir ein paar Paletten Betonsteine und ein paar Sack Zement und lad
zwei Freude ein. Am ersten Wochenende steht der Rohbau,
Auf ein Fundament würde ich da aber nicht verzichten wollen
(wenn die Erben Freude an gemauerten Wänden haben sollen)
Hab Doch geschrieben "ein paar Sack Zement" :-) Einen Boden will er
vermutlich ja auch haben....
Post by Ludger Averborg
Mein Statiker wollte unter dem Dachstuhl, also am oberen
Ende des Mauerwerks noch einen Ringanker, der Zugkräfte
aufnimmt (mit denen sich Mauerwerk ja schwer tut)
Bei einem relativ flachen Schleppdach halten die sich arg in Grenzen.
Da werden die Kräfte fast ausnahmslos nach unten abgeleitet.
Post by Ludger Averborg
Post by Georg Wieser
am zweiten
machst Du den "Dachstuhl" für das Schleppdach.
Und vergiss nicht, unter den "Dachstuhl" etwas Feuerfestes
zu machen, wenn es als Garage genutzt werden soll. Ich hab
da solche "Sauerkrautplatten" genommen.
Ist das mittlerweile Pflicht bei einer Garage?
Post by Ludger Averborg
Post by Georg Wieser
Der Bau übersteht Deine
Erben.....
l.
Ludger Averborg
2017-07-30 15:56:40 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 30 Jul 2017 16:04:15 +0200, Georg Wieser
Post by Georg Wieser
Post by Ludger Averborg
On Sun, 30 Jul 2017 11:11:18 +0200, Georg Wieser
Post by Georg Wieser
Post by John Reimers
Standort ist Berlin.
Andere Länder, andere Sitten.
Unsere Bauordnung untersagt sinnvollerweise solche Blindschläuche, wie
sie entstehen, wenn man eine Garage rund nen Meter neben die Grenze z.B.
dem Nachbarn seiner Garage stellt....
Aber gut, Berlin hat auch BER....
Egal.
Kauf Dir ein paar Paletten Betonsteine und ein paar Sack Zement und lad
zwei Freude ein. Am ersten Wochenende steht der Rohbau,
Auf ein Fundament würde ich da aber nicht verzichten wollen
(wenn die Erben Freude an gemauerten Wänden haben sollen)
Hab Doch geschrieben "ein paar Sack Zement" :-) Einen Boden will er
vermutlich ja auch haben....
Post by Ludger Averborg
Mein Statiker wollte unter dem Dachstuhl, also am oberen
Ende des Mauerwerks noch einen Ringanker, der Zugkräfte
aufnimmt (mit denen sich Mauerwerk ja schwer tut)
Bei einem relativ flachen Schleppdach halten die sich arg in Grenzen.
Da werden die Kräfte fast ausnahmslos nach unten abgeleitet.
Post by Ludger Averborg
Post by Georg Wieser
am zweiten
machst Du den "Dachstuhl" für das Schleppdach.
Und vergiss nicht, unter den "Dachstuhl" etwas Feuerfestes
zu machen, wenn es als Garage genutzt werden soll. Ich hab
da solche "Sauerkrautplatten" genommen.
Ist das mittlerweile Pflicht bei einer Garage?
Oder noch? Meine wurde 1974 baugenehmigt. Da musste es sein.

l.
Jo Warner
2017-07-30 15:27:36 UTC
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Post by Georg Wieser
Kauf Dir ein paar Paletten Betonsteine und ein paar Sack Zement und lad
zwei Freude ein. Am ersten Wochenende steht der Rohbau, am zweiten
machst Du den "Dachstuhl" für das Schleppdach. Der Bau übersteht Deine
Erben.....
Bessere Zeitplanung, vorausgesetzt die Bauzeichnung/Statik liegt vor:
Samstag Nr. 1 bewehrte Bodenplatte erstellen
Samstag Nr. 2 Rohbau/Wände hinstellen, ich würde großformatig
Gasbetonsteine nehmen, und Ringanker gießen
Samstag Nr. 3 Dachstuhl und regensichere Eindeckung erstellen

Sonntage habe ich ausgeklammert, das gibt Mecker in Wohngebieten.
Georg Wieser
2017-07-30 16:26:30 UTC
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Raw Message
Post by Jo Warner
Post by Georg Wieser
Kauf Dir ein paar Paletten Betonsteine und ein paar Sack Zement und
lad zwei Freude ein. Am ersten Wochenende steht der Rohbau, am zweiten
machst Du den "Dachstuhl" für das Schleppdach. Der Bau übersteht Deine
Erben.....
Samstag Nr. 1 bewehrte Bodenplatte erstellen
Samstag Nr. 2 Rohbau/Wände hinstellen, ich würde großformatig
Gasbetonsteine nehmen, und Ringanker gießen
Samstag Nr. 3 Dachstuhl und regensichere Eindeckung erstellen
Sonntage habe ich ausgeklammert, das gibt Mecker in Wohngebieten.
Gasbeton ist teuer und empfindlich.
Jo Warner
2017-07-30 17:55:03 UTC
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Raw Message
Post by Georg Wieser
Gasbeton ist teuer und empfindlich.
So teuer gegenüber betongefüllten Hohlblocksteinen ist Gasbeton auch
nicht, zumal er sich vom Heimwerker prima und schnell verarbeiten lässt,
was durch eingesparten Handwerkerlohn die Kostenseite optimiert.

Empfindlich? Na gut, mit 20 km/h in die Garage rein und Bremsen
vergessen öffnet die Gasbetongarage nach hinten.
Georg Wieser
2017-07-30 18:25:30 UTC
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Raw Message
Post by Jo Warner
Post by Georg Wieser
Gasbeton ist teuer und empfindlich.
So teuer gegenüber betongefüllten Hohlblocksteinen ist Gasbeton auch
nicht, zumal er sich vom Heimwerker prima und schnell verarbeiten lässt,
was durch eingesparten Handwerkerlohn die Kostenseite optimiert.
Empfindlich? Na gut, mit 20 km/h in die Garage rein und Bremsen
vergessen öffnet die Gasbetongarage nach hinten.
Du unterschätzt Gasbeton in *richtig* vermauerter Form!

Ich meinte auch nicht von der Stabilität. Ich dachte an Wasser plus
Frost z.B.
John Reimers
2017-07-30 17:56:24 UTC
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Raw Message
Post by Georg Wieser
Gasbeton ist teuer und empfindlich.
KS kostet 2/3 davon und würde nur für die Steine rund 500 EUR kosten.

Ich überlege, das eventuell als Pfostenkonstruktion mit Punktfundamenten
zu machen und statt Bodenplatte zu pflastern. Das ist einfacher
rückzubauen. Außerdem luftiger für das darin stehende Fahrzeug. Wie ist
Belüftung eigentlich in Beton garagen gelöst?

Gruß, John.
Jochen Kriegerowski
2017-07-31 05:31:25 UTC
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Post by Georg Wieser
Aber gut, Berlin hat auch BER....
Nein. BER ist Dahme-Spreewald (Lübben), also
Brandenburger Bauordnung.

Gruß
Jochen
HC Ahlmann
2017-07-29 18:51:03 UTC
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Post by John Reimers
Nach erfolgter Recherche im Netz habe ich nichts gefunden, das ich
wirklich sympatisch finde: Blechgarage? Örks. Betongarage? Hält wohl nur
25 Jahre - zu wenig,
Ich bezweifle, dass eine Betongarage (Fertiggarage) nur 25 Jahre hält,
ich kenne ältere.

Eine Blechgarage haben meine Eltern seit 1981, die außen einen körnigen
Spritzputz trägt, also nicht nach Blech aussieht (grottige
Wellblechgragen gibt's hier umme Ecke). Die Garage ist aus verzinktem
Blech und steht 4 km vom Nordseedeich entfernt, ist also auch
dauerhafter als 25 Jahre.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Ludger Averborg
2017-07-29 20:28:54 UTC
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Raw Message
On Sat, 29 Jul 2017 18:39:34 +0200, John Reimers
Post by John Reimers
Betongarage? Hält wohl nur
25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll mich möglichst überleben.
Unsere Betongarage ist jetzt 30 Jahre alt und macht nicht
den Eindruck, dass sie nicht mehr "hält".

l.
John Reimers
2017-07-29 21:46:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Sat, 29 Jul 2017 18:39:34 +0200, John Reimers
Post by John Reimers
Betongarage? Hält wohl nur
25 Jahre - zu wenig, hoffe ich, sie soll mich möglichst überleben.
Unsere Betongarage ist jetzt 30 Jahre alt und macht nicht
den Eindruck, dass sie nicht mehr "hält".
l.
Deine und die Einschätzung der anderen sich zu Beton geäußert habenden
Mitleser bestätigt ja nun eher, was ich selbst ursprünglich vermutete.
Die von mir zitierten 25 Jahre hatte ich von omicroner-garagen.de und
war der Ansicht, die würden selbst Betongaragen herstellen und
verticken. Machen die einfach nur grottenschlechte Garagen oder warum
sagen die selber, die würden nur 25 Jahre halten?

Verwirrt,
John.
MaWin
2017-07-31 06:52:27 UTC
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Raw Message
"John Reimers" <nutznetz-***@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:olidgh$1nr$***@dont-email.me...

http://www.tuev-sued.de/anlagen-bau-industrietechnik/technikfelder/anlagentechnik/getriebe-und-maschinenelemente

Wie gut, daß das die hiesigen Betonfertiggaragen nicht wissen - die stehen
schon 50 Jahre. Auch eine massiv gemauerte Garage hat ein Betonteildach mit
Flachdachabdichtung, meist aus Polymerbitumen, das zwar nach ca. 30 Jahren
(also ggf. deinen 25) neu gemacht werden muss, aber das sind
Wartungsarbeiten.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Bodo Mysliwietz
2017-07-31 13:04:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by MaWin
http://www.tuev-sued.de/anlagen-bau-industrietechnik/technikfelder/anlagentechnik/getriebe-und-maschinenelemente
Wie gut, daß das die hiesigen Betonfertiggaragen nicht wissen - die stehen
schon 50 Jahre.
Aber vielleicht weiß ja oben erwähnter Hersteller was für ein billigen
Beton er einsetzt.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
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