Discussion:
IEM selbst machen
(zu alt für eine Antwort)
Michael Spohn
2017-04-25 18:34:17 UTC
Permalink
Raw Message
F'Up2 de.rec.heimwerken gesetzt...

Moin,

hat jemand von Euch schon mal selbst In-Ear-Monitore gebaut?

Was bevorzugt ihr? Feste aus Gießharz oder welche aus Silikon?

Und die wichtigste Frage: Welche Bezugsquelle gibt es für *günstige*
Zweikomponenten-Silikon-Masse, die man sich auch dauerhaft ins Ohr
stecken darf? :-)

Bei A->Z gibt es "Custom Molded Earplugs" für mindestens 22 €. Damit
habe ich mir mal einen individuellen Lärmschutz gemacht. Ging auch gut,
aber für evtl. mehrere fällige Versuche, um DIY-In-Ear-Monitore
auszuprobieren, ist mir das dann doch etwas zu teuer!

Kann man Abformsilikon aus dem Dentalbereich verwenden, oder ist das
wiederum zu weich? Kritisch ist vielleicht auch die viel geringere
Verarbeitungszeit.

Bin gespannt auf Eure Erfahrungen.

Gruß
Michael
Mike Grantz
2017-04-25 18:55:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Spohn
Und die wichtigste Frage: Welche Bezugsquelle gibt es für *günstige*
Zweikomponenten-Silikon-Masse, die man sich auch dauerhaft ins Ohr
stecken darf? :-)
Da sich hier alle angehenden Hörgeräteakustiker tummeln und sie sich für
ihre Parties ständig selbst irgendwelche Geräte basteln, schlage ich
einfach mal vor, in einem Hörgeräteladen zu fragen, denn er/sie war
garantiert auch hier feiern.
Falk Duebbert
2017-04-25 19:47:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Spohn
hat jemand von Euch schon mal selbst In-Ear-Monitore gebaut?
Was bevorzugt ihr? Feste aus Gießharz oder welche aus Silikon?
Ich habe mal versucht einen Ohr-Abdruck mit Sugru zu machen. Nun ja...

An die UE-4 kommen sie nich ganz heran.

Falk d.
Michael Spohn
2017-04-25 20:05:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Falk Duebbert
Post by Michael Spohn
hat jemand von Euch schon mal selbst In-Ear-Monitore gebaut?
Was bevorzugt ihr? Feste aus Gießharz oder welche aus Silikon?
Ich habe mal versucht einen Ohr-Abdruck mit Sugru zu machen. Nun ja...
An die UE-4 kommen sie nich ganz heran.
Naja, die selbst gemachten Hörschutzstöpsel funktionieren schon sehr
gut. In die Masse würde ich gerne testweise mal ein altes In-Ear-Set
reindrücken, aber für einen einzigen Test mehr als 20 € zu bezahlen, das
ist mir zu viel ...

Sugru wäre ne Idee. Da bekommt man für deutlich mehr fürs Geld.
Allerdings braucht Sugru erstens recht lange zum Aushärten, und ich weiß
zweitens nicht, ob es anfangs weich genug ist, so dass man es auch gut
ins Ohr bekommt. Mit dem anfangs sehr weichen Zeugs von Ahead ging das
nämlich einwandfrei. Das war wie ein weiches Kaugummi, und durch
2-K-Technik härtet das auch in vertretbarer Zeit aus. 10 Minuten ist gut...
Georg Wieser
2017-04-25 20:29:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Spohn
F'Up2 de.rec.heimwerken gesetzt...
Moin,
hat jemand von Euch schon mal selbst In-Ear-Monitore gebaut?
Sehe ich das richtig? Du spricht von "Kopfhörern"?
Post by Michael Spohn
Was bevorzugt ihr? Feste aus Gießharz oder welche aus Silikon?
Gibt's die nicht fertig? Mit so "dauerelastischem" Material?
Frank Hucklenbroich
2017-04-26 09:02:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Michael Spohn
F'Up2 de.rec.heimwerken gesetzt...
Moin,
hat jemand von Euch schon mal selbst In-Ear-Monitore gebaut?
Sehe ich das richtig? Du spricht von "Kopfhörern"?
Ja, aber solche die in der Ohrmuschel getragen werden. Die sollen da
möglichst gut hineinpassen, da sie so gleichzeitig auch als Schallschutz
dienen - sowas tragen Musiker auf der Bühne. So hören sie möglichst wenig
vom lauten Bühnensound, sondern genau die Mischung in ihrem "Kopfhörer" die
sie haben möchten. Der Sänger möchte natürlich sich selbst hören und die
Musik, der Bassist möchte vor allem die Drums in seinem Mix hören u.s.w. -
jeder bekommt da seinen eigenen Mix auf die Ohren. Früher hat man das mit
Monitoren (Lautsprecherboxen) gemacht, aber da hören dann ja auch immer
alle anderen auf der Bühne etwas mit, und es wird schnell relativ laut.

In-Ear-Monitor müssen möglichst gut ans eigene Ohr angepasst werden (das
macht in der Regel ein Hörgeräteakustiker), und wenn das profesionell
gemacht wird, kostet das relativ viel Geld.

Fertiglösungen von der Stange scheitern daran, daß sie nicht perfekt ins
eigene Ohr passen und ein fauler Kompromiß sind.

Grüße,

Frank
Georg Wieser
2017-04-26 16:29:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Georg Wieser
Post by Michael Spohn
F'Up2 de.rec.heimwerken gesetzt...
Moin,
hat jemand von Euch schon mal selbst In-Ear-Monitore gebaut?
Sehe ich das richtig? Du spricht von "Kopfhörern"?
Ja, aber solche die in der Ohrmuschel getragen werden. Die sollen da
möglichst gut hineinpassen, da sie so gleichzeitig auch als Schallschutz
dienen - sowas tragen Musiker auf der Bühne. So hören sie möglichst wenig
vom lauten Bühnensound, sondern genau die Mischung in ihrem "Kopfhörer" die
sie haben möchten. Der Sänger möchte natürlich sich selbst hören und die
Musik, der Bassist möchte vor allem die Drums in seinem Mix hören u.s.w. -
jeder bekommt da seinen eigenen Mix auf die Ohren. Früher hat man das mit
Monitoren (Lautsprecherboxen) gemacht, aber da hören dann ja auch immer
alle anderen auf der Bühne etwas mit, und es wird schnell relativ laut.
Monitorlautsprecher kannte ich... die durfte ich schon ab und zu
schleppen :-) (Ist laaaaange her) Monitor Ohrhörer sind mir neu.
Post by Frank Hucklenbroich
In-Ear-Monitor müssen möglichst gut ans eigene Ohr angepasst werden (das
macht in der Regel ein Hörgeräteakustiker), und wenn das profesionell
gemacht wird, kostet das relativ viel Geld.
OK.
Post by Frank Hucklenbroich
Fertiglösungen von der Stange scheitern daran, daß sie nicht perfekt ins
eigene Ohr passen und ein fauler Kompromiß sind.
Passt sich das Material nicht dem Ohr an? So wie die "Füllung" von
Skischuhen?
Frank Hucklenbroich
2017-04-27 07:41:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Monitorlautsprecher kannte ich... die durfte ich schon ab und zu
schleppen :-) (Ist laaaaange her) Monitor Ohrhörer sind mir neu.
Sind seit ca. 15 - 20 Jahren schwer im kommen, man ist damit flexibler als
mit Monitorboxen.
Post by Georg Wieser
Post by Frank Hucklenbroich
Fertiglösungen von der Stange scheitern daran, daß sie nicht perfekt ins
eigene Ohr passen und ein fauler Kompromiß sind.
Passt sich das Material nicht dem Ohr an? So wie die "Füllung" von
Skischuhen?
Nein, da wird ein Abdruck von der Ohrmuschel gemacht. Daraus wird dann das
Teil gegossen. Das passt dann haargenau.

Grüße,

Frank
Peter Eggebrecht
2017-04-27 14:41:13 UTC
Permalink
Raw Message
On Thu, 27 Apr 2017 09:41:13 +0200, Frank Hucklenbroich
Post by Frank Hucklenbroich
Nein, da wird ein Abdruck von der Ohrmuschel gemacht. Daraus wird dann das
Teil gegossen. Das passt dann haargenau.
Genau. ...... und kostet nicht die Welt und wenn du einen Tinnitus
dein Eigen nennst. ..ists quasi gratis. ...nur der Tinnitus nervt
etwas ..
--
--Peter
Loading...