Discussion:
Gartenpumpe läuft nicht an
(zu alt für eine Antwort)
Tim Franke
2017-05-06 14:26:07 UTC
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Hallo,

meine Gartenpumpe ALKO HWA1300F stand den Winter über entleert
im Heizungsraum. Heute wollte ich sie in Betrieb nehmen.
Nach Wiederbefüllung und Anschluß an Strom vernahm ich jedoch nur ein
Brummen, ohne dass die Pumpe anläuft.
Hat sich da mechanisch etwas festgesetzt?
Gibt es einen "Hausfrauentrick" dieses Hemmnis von außen zu überwinden.
(Demonatage des Pumpengehäuses wird schwierig, da eine der 6
Imbus-Schrauben wegen schwergängigkeit schon rundgelutscht ist.)

Gruss,
Tim
Jo Warner
2017-05-06 14:48:46 UTC
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Raw Message
Post by Tim Franke
Hallo,
meine Gartenpumpe ALKO HWA1300F stand den Winter über entleert
im Heizungsraum. Heute wollte ich sie in Betrieb nehmen.
Nach Wiederbefüllung und Anschluß an Strom vernahm ich jedoch nur ein
Brummen, ohne dass die Pumpe anläuft.
Hat sich da mechanisch etwas festgesetzt?
Gibt es einen "Hausfrauentrick" dieses Hemmnis von außen zu überwinden.
(Demonatage des Pumpengehäuses wird schwierig, da eine der 6
Imbus-Schrauben wegen schwergängigkeit schon rundgelutscht ist.)
Die Rotorwelle hängt fest. Kenne ich von Heizungspumpen nach dem Sommer.
Die haben hinten am Motorgehäuse einen Stopfen. Dreht man den raus,
guckt man auf die Welle, und die hat einen breiten Schlitz. Großen
Schlitzschraubendreher drauf, kurz drehen, läuft. Guck mal, ob die Alko
motorseitig auch sowas hat.
Hans Wein
2017-05-06 15:12:10 UTC
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Post by Tim Franke
Hallo,
meine Gartenpumpe ALKO HWA1300F stand den Winter über entleert
im Heizungsraum. Heute wollte ich sie in Betrieb nehmen.
Nach Wiederbefüllung und Anschluß an Strom vernahm ich jedoch nur ein
Brummen, ohne dass die Pumpe anläuft.
Hat sich da mechanisch etwas festgesetzt?
So wird es sein. Es war ein Fehler, sie trocken zu überwintern.
Wahrscheinlich ist es die Wellendichtung, die festsitzt, was wegen dem
geringen Anlaufdrehmoment der bei diesen Pumpen verwendeten Motoren
fatal ist.
Post by Tim Franke
Gibt es einen "Hausfrauentrick" dieses Hemmnis von außen zu überwinden.
(Demonatage des Pumpengehäuses wird schwierig, da eine der 6
Imbus-Schrauben wegen schwergängigkeit schon rundgelutscht ist.)
Eigentlich sollte auch dieser Pumpentyp ein Lüfterrad am hinteren Ende
des Motors haben, das durch einen abschraubbaren Deckel geschützt wird.
Schau mal, ob du da dran kommst und drehen kannst.

Hans
Tim Franke
2017-05-06 16:34:26 UTC
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Post by Hans Wein
Eigentlich sollte auch dieser Pumpentyp ein Lüfterrad am hinteren Ende
des Motors haben, das durch einen abschraubbaren Deckel geschützt wird.
Schau mal, ob du da dran kommst und drehen kannst.
Ja, genau so war es. Der Deckel hat sogar ein zentrisches Loch, so dass
ich von aussen an das geschlitze Wellenende herankomme.
Habe es aber auch nicht gedreht bekommen. Also Pumpengehäuse abgemacht
und mit einer Knarre am anderen Wellenende gedreht. Das ging.
Gehäuse wieder drauf. Nun ging es auch lüfterseitig mit Schraubenzieher
zu drehen.
Leider läuft die Pumpe immer noch nicht an. Auch nicht mit
gleichzeitiger Unterstützung durch den Schraubenzieher während des Brummens.

Hat jemand noch eine Idee?

Gruss,
Tim
Ned Kelly
2017-05-06 16:47:04 UTC
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Post by Tim Franke
Hat jemand noch eine Idee?
Ist im Kabelanschlußkästchen der Pumpe
ein Kondensator, der defekt sein könnte?
--
Ciao, Ned.
Bernd Lammer
2017-05-06 17:03:54 UTC
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Raw Message
Post by Tim Franke
Ja, genau so war es. Der Deckel hat sogar ein zentrisches Loch, so dass
ich von aussen an das geschlitze Wellenende herankomme.
Habe es aber auch nicht gedreht bekommen. Also Pumpengehäuse abgemacht
und mit einer Knarre am anderen Wellenende gedreht. Das ging.
Gehäuse wieder drauf. Nun ging es auch lüfterseitig mit Schraubenzieher
zu drehen.
Leider läuft die Pumpe immer noch nicht an. Auch nicht mit
gleichzeitiger Unterstützung durch den Schraubenzieher während des Brummens.
Hat jemand noch eine Idee?
Wenn sich die Pumpe so schwer drehen ließ, dass du eine Knarre zum Lösen
brauchtest, nehme ich an, dass sie sich nun auch nicht sehr leicht
drehen lässt. Ich würde sagen, dass die Pumpe undicht ist, Wasser
eingedrungen ist und über den Winter Korrosion die Lager beschädigt hat.
Ich würde den Motor so weit zerlegen, um das feststellen oder
ausschließen zu können.

Ein defekter Kondensator kann es auch sein, aber normalerweise läuft die
Pumpe damit sobald man ihr beim Anlaufen geholfen hat. Mal im
Anschlussgehäuse nachzusehen, ob der Kondensator völlig zerstört
(aufgeplatzt) ist, ist aber relativ einfach, weshalb es nicht verkehrt
ist, das nun als nächstes zu kontrollieren.
--
Bernd
Tim Franke
2017-05-06 17:10:44 UTC
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Raw Message
Danke für die weiteren Ideen. Werde morgen Kondensator prüfen und
versuchen, die Pumpe weiter zu zerlegen.
Tim Franke
2017-05-08 19:06:55 UTC
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Raw Message
Post by Tim Franke
Danke für die weiteren Ideen. Werde morgen Kondensator prüfen und
versuchen, die Pumpe weiter zu zerlegen.
Kondensator sah unauffällig aus.
Habe das Pumpengehäuse entfernt und am Pumpenrad mehrfach gedreht. Beim
Anlaufen per Strom stockte es noch manchmal und ich musste nachhelfen.
Nach mehreren Startern ging es auch spürbar leichter von Hand zu drehen.
Dann lief die Pumpe auch immer von selbst an.

Hoffe, das bleibt jetzt so. Vielen Dank an alle Tipps.
Werde es in der nächsten Wintersaison dann mal nicht entleeren sondern
nur warm stellen.

Gruss,
Tim
Bernd Lammer
2017-05-08 22:42:52 UTC
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Raw Message
Post by Tim Franke
Hoffe, das bleibt jetzt so. Vielen Dank an alle Tipps.
Werde es in der nächsten Wintersaison dann mal nicht entleeren sondern
nur warm stellen.
Bei den Symptomen würde ich nicht mehr davon ausgehen, dass die Pumpe
noch lange läuft. Ich würde sie aber auch weiter benutzen, denn
Totgesagte leben schließlich länger :-)
--
Bernd
Uwe St?ckel
2017-05-09 06:51:32 UTC
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Post by Tim Franke
Werde es in der nächsten Wintersaison dann mal nicht entleeren sondern
nur warm stellen.
Ich vermute, es ist der Pumpe recht egal, ob sie entleert wird oder
nicht. Wenn die Welle festgammeln mächte, dann macht die das einfach.
Kenne das auch von Brunnenpumpen, die im Sumpf hängen, aber nie laufen.
Wenn die immer mal wieder kurz anlaufen, halten diese Pumpen dann meist
sehr lange.

Ist natürlich nicht sehr praktikabel, eine Gartenpumpe im Winter immer
mal wieder ganz kurz anzuwerfen (Dichtung läuft trocken), darum einfach
weiter benutzen, bis sie stirbt.

Viel Glück aus Düsseldorf,
Uwe
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern
Bodo Mysliwietz
2017-05-09 15:06:32 UTC
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Raw Message
Post by Tim Franke
Post by Tim Franke
Danke für die weiteren Ideen. Werde morgen Kondensator prüfen und
versuchen, die Pumpe weiter zu zerlegen.
Kondensator sah unauffällig aus.
Habe das Pumpengehäuse entfernt und am Pumpenrad mehrfach gedreht. Beim
Anlaufen per Strom stockte es noch manchmal und ich musste nachhelfen.
Nach mehreren Startern ging es auch spürbar leichter von Hand zu drehen.
Dann lief die Pumpe auch immer von selbst an.
Hoffe, das bleibt jetzt so. Vielen Dank an alle Tipps.
Werde es in der nächsten Wintersaison dann mal nicht entleeren sondern
nur warm stellen.
Glycerin zur Hand? Dann würde ich dieses einfüllen.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Dietrich Lotze
2017-05-09 17:57:00 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Glycerin zur Hand? Dann würde ich dieses einfüllen.
Ja, genau.
Kärcher empfiehlt dies für seine Hochdruckreiniger, wenn sie
"ruhiggestellt" werden sollen. Kärcher verkauft es als "Pflege und
Frostschutz-Set". Allerdings ist das Fläschchen mit Ethylen-Glykol
nicht alleine erhältlich und der ganze Set incl. "Hardware" relativ
teuer, daher verwende ich "Glysantin".
--
Dietrich Lotze
***@NOSPAM.online.de
(remove NOSPAM. if replying)
Bodo Mysliwietz
2017-05-09 18:34:28 UTC
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Raw Message
Post by Dietrich Lotze
Post by Bodo Mysliwietz
Glycerin zur Hand? Dann würde ich dieses einfüllen.
Ja, genau.
Kärcher empfiehlt dies für seine Hochdruckreiniger, wenn sie
"ruhiggestellt" werden sollen. Kärcher verkauft es als "Pflege und
Frostschutz-Set". Allerdings ist das Fläschchen mit Ethylen-Glykol
nicht alleine erhältlich und der ganze Set incl. "Hardware" relativ
teuer, daher verwende ich "Glysantin".
Glycerin ist nicht Glysantin (Ethylenglykol).
Bei Ethylenglykol muß man aufpassen, das ist rel. agressiv weshlab für
PKW-Motoren versch. Zusaätze enthalten sind.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Tim Franke
2017-05-10 17:03:55 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Glycerin zur Hand? Dann würde ich dieses einfüllen.
Wo und wieviel Glycerin sollte denn in die Pumpe?
Bodo Mysliwietz
2017-05-10 18:05:39 UTC
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Raw Message
Post by Tim Franke
Post by Bodo Mysliwietz
Glycerin zur Hand? Dann würde ich dieses einfüllen.
Wo und wieviel Glycerin sollte denn in die Pumpe?
Na da wo gepumpt wird und die Welle läuft ;-)

Hab's noch nie gemacht. Hätte ich so ein Pumpe würde ich
80-Gewichtsprozent Glycerin, Rest Wasser ansetzen und möglichst
vorwärts/rückwärts durchdrehen.
Mit dem Gemisch wäre sie dann auch gleich bis -20 °C frostsicher. Zieht
das Gemisch noch etwas Feuchte aus der Luft sinkt der Gefrierpunk
nochmal deutlich.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Hans Wein
2017-05-10 19:13:54 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Tim Franke
Post by Bodo Mysliwietz
Glycerin zur Hand? Dann würde ich dieses einfüllen.
Wo und wieviel Glycerin sollte denn in die Pumpe?
Na da wo gepumpt wird und die Welle läuft ;-)
Normalerweise haben diese einstufigen Pumpen auf der Wasserseite gar
keine Lager, sondern nur die Gleitringdichtung, die Lagerung besorgen
die beiden Wälzlager im Motor. Leider wissen wir nicht genau, welche
Komponenten für das Festsetzen der Pumpe verantwortlich waren, aber je
länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich an die Dichtung
als Ursache.

Von daher gesehen macht es eigentlich wenig Sinn, die Pumpe mit
irgendwelchen Mitteln vor dem Überwintern zu konservieren. Ich würde
statt dessen eine kleine Wassermenge (ein viertel Liter sollte genügen)
einfüllen und die saug- und druckseitigen Anschlüsse mit Klebeband
verschließen, damit die Gleitringdichtung nicht austrocknet.

Hans
Jürgen Exner
2017-05-10 21:31:29 UTC
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Post by Hans Wein
Von daher gesehen macht es eigentlich wenig Sinn, die Pumpe mit
irgendwelchen Mitteln vor dem Überwintern zu konservieren. Ich würde
statt dessen eine kleine Wassermenge (ein viertel Liter sollte genügen)
einfüllen und die saug- und druckseitigen Anschlüsse mit Klebeband
verschließen, damit die Gleitringdichtung nicht austrocknet.
Solltest du die Absicht haben, die Pumpe durch Eis zu sprengen, dann ist
dies sicherlich ein erfolgversprechender Ansatz.
Allerdings hat der OP nichts davon geschrieben, dass er seine Pumpe
durch Eis sprengen will.

jue
Bernd Lammer
2017-05-10 23:54:13 UTC
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Raw Message
Post by Jürgen Exner
Allerdings hat der OP nichts davon geschrieben, dass er seine Pumpe
durch Eis sprengen will.
Das sollte man auch nicht annehmen, da Tim nicht schrieb, dass es in
seinem Heizungsraum im Winter friert :)
--
Bernd
Jürgen Exner
2017-05-11 00:10:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernd Lammer
Post by Jürgen Exner
Allerdings hat der OP nichts davon geschrieben, dass er seine Pumpe
durch Eis sprengen will.
Das sollte man auch nicht annehmen, da Tim nicht schrieb, dass es in
seinem Heizungsraum im Winter friert :)
Touché :-)
"Gartenpumpe" impliziert bei mir irgendwie automatisch "draussen".
Was hier ganz offensichtlich nicht der Fall ist.

jue
Hans Wein
2017-05-11 07:47:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jürgen Exner
Solltest du die Absicht haben, die Pumpe durch Eis zu sprengen, dann ist
dies sicherlich ein erfolgversprechender Ansatz.
Warum glaubst du wohl, dass ich nur von einer *kleinen* Menge
geschrieben habe? Wenn du das Teil bis Oberkante flutest, dann wird es
natürlich bei Frost knallen. Da sie aber gewöhlich ca. 1,5 - 2 Liter
Inhalt haben, wird ein Schluck Wasser, der unten im Gehäuse steht,
keinen Schaden verursachen.

Hans
Marc Haber
2017-05-11 14:15:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hans Wein
Post by Jürgen Exner
Solltest du die Absicht haben, die Pumpe durch Eis zu sprengen, dann ist
dies sicherlich ein erfolgversprechender Ansatz.
Warum glaubst du wohl, dass ich nur von einer *kleinen* Menge
geschrieben habe? Wenn du das Teil bis Oberkante flutest, dann wird es
natürlich bei Frost knallen. Da sie aber gewöhlich ca. 1,5 - 2 Liter
Inhalt haben, wird ein Schluck Wasser, der unten im Gehäuse steht,
keinen Schaden verursachen.
Mir hat es diesen Winter einen Regenmesser (im prinzip eine nach oben
offene Kunststoffröhre) gesprengt.

'nuff said.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Bodo Mysliwietz
2017-05-11 15:50:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marc Haber
Mir hat es diesen Winter einen Regenmesser (im prinzip eine nach oben
offene Kunststoffröhre) gesprengt.
Hat bei dem auch die Messwelle geklemmt?
SCNR
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Jürgen Exner
2017-05-06 16:32:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Tim Franke
meine Gartenpumpe ALKO HWA1300F stand den Winter über entleert
im Heizungsraum. Heute wollte ich sie in Betrieb nehmen.
Nach Wiederbefüllung und Anschluß an Strom vernahm ich jedoch nur ein
Brummen, ohne dass die Pumpe anläuft.
Hat sich da mechanisch etwas festgesetzt?
Moeglich
Post by Tim Franke
Gibt es einen "Hausfrauentrick" dieses Hemmnis von außen zu überwinden.
Dreh den Stecker mal um 180 Grad und steck ihn wieder ein.
Je nach Ausfuehrung des Motors kann das vielleicht schon helfen.

jue
Horst Scholz
2017-05-09 07:19:36 UTC
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Post by Tim Franke
Hallo,
meine Gartenpumpe ALKO HWA1300F stand den Winter über entleert
im Heizungsraum. Heute wollte ich sie in Betrieb nehmen.
Nach Wiederbefüllung und Anschluß an Strom vernahm ich jedoch nur ein
Brummen, ohne dass die Pumpe anläuft.
Hat sich da mechanisch etwas festgesetzt?
Gibt es einen "Hausfrauentrick" dieses Hemmnis von außen zu überwinden.
(Demonatage des Pumpengehäuses wird schwierig, da eine der 6
Imbus-Schrauben wegen schwergängigkeit schon rundgelutscht ist.)
Kundenrezensionen

Pro:

Der Großteil der Kunden bewertet den Hauswasserautomat positiv. Viele
loben die hochwertige Verarbeitung und das gute
Preisleistungsverhältnis. Die Pumpleistung sei sehr gut und der Druck
werde konstant aufrecht erhalten. Einige Bewerter benutzen das Gerät
bereits im Langzeitbetrieb und sind nach wie vor sehr zufrieden mit der
Leistung.

Aufgrund des guten Preises lohne es sich auch manche
Kunststoffverschraubungen durch Messingteile zu ersetzen, wie manche
Kunden in ihrer Rezension schreiben. Ein Bewerter schreibt, dass ein 7
Meter Ansaugschlauch für diesen Hauswasserautomat ideal ist.

Kontra:

Manche Käufer bewerten das Produkt negativ mit nur einem Stern oder drei
Sternen. Ein Käufer schreibt, die Pumpe habe nur drei Tage lang Wasser
gefördert. Danach habe er alle am Ansaugkorb und an den Anschlüßen mit
hochwertigen Messingteilen ersetzt jedoch ohne Erfolg. Daraufhin
schickte er die Pumpe zurück. Ein anderer Bewerter berichtet, dass die
Pumpe nach 2 Monaten stehenblieb.

Er erhiehlt einen neuen Hauswasserautomat, bei dem jedoch das
Hydrocontrol-System nicht richtig funktionierte. Andere Kunden bemängeln
die vielen Teilen, die lediglich aus Kunststoff hergestellt sind.

Bei Amazon mehr Kundenrezensionen lesen

Fazit:

Dieser Hauswasserautomat hat zwar noch nicht sehr viele Bewertungen
erhalten, doch die meisten Kunden sind mit der Pumpe sehr zufrieden.
Dennoch erhält dieses Produkt durchschnittlich nur 3,9 von 5 Sternen.
Denn 30 Prozent der Bewerter schreiben lediglich eine Rezension mit
einem oder drei Sternen.

Dabei werden besonders häufig billige Kunststoffteile am
Hauswasserautomat bemängelt, die am besten durch hochwertige
Messingteile ausgetauscht werden sollten. Doch andere Bewerter hatten
auch Probleme mit defekten Geräten. Dem gegenüber stehen viele positive
Bewertungen.


Horst
Frank Müller
2017-05-09 08:09:59 UTC
Permalink
Raw Message
Dabei werden besonders häufig billige Kunststoffteile am Hauswasserautomat
bemängelt, die am besten durch hochwertige Messingteile ausgetauscht
werden sollten.
Kommt drauf an was man damit pumpen will. Ist es Brunnenwasser,
was vielleicht noch dazu etwas Nitratbelastet ist, würde ich eher
Messingteile gegen Kunststoff austauschen. Messing ist schon lange
nicht mehr hochwertig, wenn unbedingt Metall, dann eher Rotguß.

Frank
Hans Wein
2017-05-09 10:41:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Müller
Kommt drauf an was man damit pumpen will. Ist es Brunnenwasser,
was vielleicht noch dazu etwas Nitratbelastet ist, würde ich eher
Messingteile gegen Kunststoff austauschen. Messing ist schon lange
nicht mehr hochwertig, wenn unbedingt Metall, dann eher Rotguß.
Mich würde interessieren, wie du es begründest, dass ein schon seit
Jahrzehnten genormter Werkstoff wie Messing plötzlich schlechter
geworden sein soll.

Aber davon abgesehen ist es durchaus richtig, bei Gefahr von Korrosion
auf Bronzelegierungnen zu setzen. Mein Lehrbetrieb war vor langer Zeit
einer der großen Hersteller von Unterwasserpumpen, und je nach
Agressivität des Fördermediums wurden Lager, Lauf- und Leiträder aus
Messing, Rotguss, oder in schweren Fällen sogar aus Glockenbronze gefertigt.

Hans
Frank Müller
2017-05-09 11:35:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hans Wein
Post by Frank Müller
Kommt drauf an was man damit pumpen will. Ist es Brunnenwasser,
was vielleicht noch dazu etwas Nitratbelastet ist, würde ich eher
Messingteile gegen Kunststoff austauschen. Messing ist schon lange
nicht mehr hochwertig, wenn unbedingt Metall, dann eher Rotguß.
Mich würde interessieren, wie du es begründest, dass ein schon seit
Jahrzehnten genormter Werkstoff wie Messing plötzlich schlechter geworden
sein soll.
Das hängt mit der Herstellung zusammen, früher, so vor 20 Jahren
hat man die Messingteile, die es hier zu kaufen gab, meist durch
Gesenkschmieden hergestellt. Dafür brauchte man höherwertige
Legierungen und das Ergebnis war durch die Verdichtung beim
Pressen auch beständiger gegen Entzinkung.
Heute wird das was man im Baumarkt bekommt fast nur noch
durch Gießen hergestellt, da kann man alle möglichen Legierungen
verwenden. Messing ist da nicht gleich Messing...

Frank
Ludger Averborg
2017-05-09 11:56:30 UTC
Permalink
Raw Message
On Tue, 9 May 2017 12:41:06 +0200, Hans Wein
Post by Hans Wein
Post by Frank Müller
Kommt drauf an was man damit pumpen will. Ist es Brunnenwasser,
was vielleicht noch dazu etwas Nitratbelastet ist, würde ich eher
Messingteile gegen Kunststoff austauschen. Messing ist schon lange
nicht mehr hochwertig, wenn unbedingt Metall, dann eher Rotguß.
Mich würde interessieren, wie du es begründest, dass ein schon seit
Jahrzehnten genormter Werkstoff wie Messing plötzlich schlechter
geworden sein soll.
Vielleicht wie bei allen anderen Dingen, die nicht mehr
akzeptiert werden: durch Reduzieren irgendwelcher
Grenzwerte?
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.

l.
frank paulsen
2017-05-09 13:58:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.
das mit dem "glücklich und zufrieden" stimmt zumindest fuer die
auswirkungen des verbleiten benzines nicht: waehrend die restlichen
substanzen nur zur schaedigung der den substanzen ausgesetzen personen
fuehren, wirkt die durch latente bleivergiftung induzierte aggressivi-
taet und gewalttaetigkeit auch gegen dritte.

(deshalb wird jetzt bei dir auch seltener eingebrochen, und das weniger
gewalttaetig, als noch vor ein paar jahrzehnten :)
--
frobnicate foo
Andreas Neumann
2017-05-09 15:10:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.
Bei "Dir" mag ich das gerne glauben. Aber sprich nicht von "wir" wenn Du
solchen Unsinn verbreitest.
Bodo Mysliwietz
2017-05-09 15:21:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Neumann
Post by Ludger Averborg
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.
Bei "Dir" mag ich das gerne glauben. Aber sprich nicht von "wir" wenn Du
solchen Unsinn verbreitest.
Wo hat er _Dich_ angesprochen?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Andreas Neumann
2017-05-09 15:28:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Andreas Neumann
Post by Ludger Averborg
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.
Bei "Dir" mag ich das gerne glauben. Aber sprich nicht von "wir" wenn Du
solchen Unsinn verbreitest.
Wo hat er _Dich_ angesprochen?
Soll ich jetzt erklären was "wir" bedeutet?
Wirklich nicht.
Bodo Mysliwietz
2017-05-09 16:05:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Neumann
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Andreas Neumann
Post by Ludger Averborg
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.
Bei "Dir" mag ich das gerne glauben. Aber sprich nicht von "wir" wenn Du
solchen Unsinn verbreitest.
Wo hat er _Dich_ angesprochen?
Soll ich jetzt erklären was "wir" bedeutet?
Wirklich nicht.
und warum hat er dann Unsinn geschrieben? ...OK, Hg-haltige
Zahnfüllungen gibt es heute noch.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Ludger Averborg
2017-05-09 15:47:34 UTC
Permalink
Raw Message
On Tue, 09 May 2017 17:10:16 +0200, Andreas Neumann
Post by Andreas Neumann
Post by Ludger Averborg
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.
Bei "Dir" mag ich das gerne glauben. Aber sprich nicht von "wir" wenn Du
solchen Unsinn verbreitest.
OK, ok.
Spreche ich eben von denen mit der Gnade der frühen Geburt.

l.
Wolfgang Kynast
2017-05-09 16:22:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Tue, 09 May 2017 17:10:16 +0200, Andreas Neumann
Post by Andreas Neumann
Post by Ludger Averborg
Wir haben ja lange Zeiten glücklich und zufrieden mit
Asbest, Karbolineum, Kernkraft, Röntgenuntersuchungen,
quecksilberhaltigen Batterien (und Zahnplomben),
bleihaltigem Benzin, lösemittelhaltigem Lack, cadmierte
Schrauben, und und und gelebt.
Bei "Dir" mag ich das gerne glauben. Aber sprich nicht von "wir" wenn Du
solchen Unsinn verbreitest.
OK, ok.
Spreche ich eben von denen mit der Gnade der frühen Geburt.
also von denen, die noch ohne so neumodische Fürze wie
Sicherheitsgurte oder Sturzhelme leben durften ...


Schöne Grüße,
Wolfgang

Vorsicht: Posting kann auch unmarkierte Witze, Ironie, Sarkasmus o.ä. enthalten!
Jo Warner
2017-05-09 12:25:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Hans Wein
Mich würde interessieren, wie du es begründest, dass ein schon seit
Jahrzehnten genormter Werkstoff wie Messing plötzlich schlechter
geworden sein soll.
Es kommt auf das Kristallgefüge an. Beispiel Spiralbohrer: Aus der
gleichen Legierung kannst du teure geschmiedete/gewalzte oder auch
billige no name-Bohrer machen. Billigmessing sieht durchgebrochen schon
unter einer Lupe wie Schotterstraße aus.
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