(zu alt für eine Antwort)
elektroherd an 220v
a.j.wenth
2006-09-15 07:15:25 UTC
hallo
ist zwar kein "klassisches" heimwerkerthema- aber da bei uns die
kuechenrenovierung ansteht, und bevor mir die einschlaegigen verkaeufer
bloedsinn einreden, mache ich mich lieber im vorfeld schlau:
kann man eine handelsuebliche elektroherd/cerankochfeld kombination am
"normalen" 220v haushaltsstrom betreiben? eigener stromkreis mit
absicherung ist vorhanden.
380v-kraftstrom (bei uns nennt man ihn wohl "starkstrom") ist nicht
verfuegbar!
noch mal zur beruhigung: ich will das keineswegs selber erledigen,
sondern legiglich im vorfeld geruestet sein...
rgds
ajw
Heiko Hergemöller
2006-09-15 07:36:23 UTC
Hallo ajw!
Post by a.j.wenth
hallo
ist zwar kein "klassisches" heimwerkerthema- aber da bei uns die
kuechenrenovierung ansteht, und bevor mir die einschlaegigen verkaeufer
Ist ja kein Thema. Obwohl Kücheneinrichtung besser -aufbau wohl doch ein
Heimwerkerthema ist...
Post by a.j.wenth
kann man eine handelsuebliche elektroherd/cerankochfeld kombination am
"normalen" 220v haushaltsstrom betreiben? eigener stromkreis mit
absicherung ist vorhanden.
Sowohl das Ceran-Feld als auch der Elektroherd arbeiten mit jeweils 230V.
Es werden nicht zwingend 400V-Drehstrom benötigt.

Nur eins sollst Du wissen:
- Der Elektroherd braucht 230V
- Das Ceranfeld braucht 2x230V

Die Leistung für jedes Gerät müßte angegeben sein. Und dann kannst Du
ausrechnen, wieviel Strom die Geräte benötigen!

Alle Geräte kannst Du an einer Sicherung (16A) NIEMALS zeitgleich
betreiben! Bedenke, daß bei einer dreiphasigen Einspeisung der Herd mit
3x16A abgesichert wird. Es ist daher nicht ratsam, alle Verbraucher
(Elektroherd, Ceranfeld) an eine Sicherung zu packen! Du wirst nicht
glücklich, wenn Du nen leckeren Auflauf machst und dann noch ne Supper
vorher kochen willst. Dann fliegt die Sicherung mit aller konstanz...
Post by a.j.wenth
380v-kraftstrom (bei uns nennt man ihn wohl "starkstrom") ist nicht
verfuegbar!
P.S.: mittlerleise sind's nicht mehr 380V, sondern im Zuge der europäischen
Harmonisierung der Netze, 400V bzw. 230V.

Gibt es nicht die Möglichkeit, die Leitung nachzuziehen? Ist auf jeden Fall
die bessere Lösung!
Post by a.j.wenth
noch mal zur beruhigung: ich will das keineswegs selber erledigen,
sondern legiglich im vorfeld geruestet sein...
Wie gesagt, es geht, aber Du solltest Deine Vorgehensweise gründlich
überlegen! Es ist nicht ratsam! Es ist bei weitem NICHT kompfortabel,
permanent zur Haupt-/Unterverteilung zu rennen und die Sicherung wieder
einzuschalten. Ein einfaches Austauschen der 16A-Sicherung gegen eine
höhere ist sogar unzulässig (vorrausgesetzt, es liegt 'nur' eine Leitung
mit 3x1,5mm²-Querschnitt).

Besser und sinnvoller ist es, eine Leitung (5x2,5mm²) für den Herd
nachzuinstallieren!

MfG

Heiko Hergemöller
----
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Steffen H.
2006-09-15 07:46:08 UTC
Post by a.j.wenth
hallo
ist zwar kein "klassisches" heimwerkerthema- aber da bei uns die
kuechenrenovierung ansteht, und bevor mir die einschlaegigen verkaeufer
kann man eine handelsuebliche elektroherd/cerankochfeld kombination am
"normalen" 220v haushaltsstrom betreiben? eigener stromkreis mit
absicherung ist vorhanden.
geht! vorrausgesetzt das kabel vom Zähler zur anschlußstelle ist dick genung
Post by a.j.wenth
380v-kraftstrom (bei uns nennt man ihn wohl "starkstrom") ist nicht
verfuegbar!
bis du sicher das "starkstrom" nicht vorhanden ist?
wenn dus eh machen läßt wird der mensch das feststellen können

steffen
--
Gruß aus der Eifel
(EMail: Nichts rauskürzen)
Sevo Stille
2006-09-15 07:51:32 UTC
Post by Heiko Hergemöller
Besser und sinnvoller ist es, eine Leitung (5x2,5mm²) für den Herd
nachzuinstallieren!
Erforderlich ist, Adern für 7x2,5mm² (bzw. 4x2,5mm² für Ln und PE sowie
1x6mm² für N) oder drei Leitungen a 3x2,5mm² nachzuinstallieren - bei
5x2,5mm² und drei a 16A abgesicherten L würde der nur eine vorhandene N
mit nur 2,5mm² Querschnitt in einer Wechselstrominstallation mit 48A
massiv überbelastet!

Gruß Sevo
Thomas Mager
2006-09-15 07:38:24 UTC
Post by a.j.wenth
hallo
ist zwar kein "klassisches" heimwerkerthema- aber da bei uns die
kuechenrenovierung ansteht, und bevor mir die einschlaegigen verkaeufer
kann man eine handelsuebliche elektroherd/cerankochfeld kombination am
"normalen" 220v haushaltsstrom betreiben? eigener stromkreis mit
absicherung ist vorhanden.
380v-kraftstrom (bei uns nennt man ihn wohl "starkstrom") ist nicht
verfuegbar!
1) JA, am Herdanschluss sind i.d.R. Bruecken um L1,L2,L3 auf eine Phase
zu legen.
2) Mit einem 16A Anschluss (3.6kW) gibt (kann) es Schwierigkeiten
(geben), wenn alle Platten und der Ofen aktiv sind.
3) Besser ist ein 25A Anschluss (5.7kW). Also in Vorfeld neue Leitung
ziehen lassen.

Ciao
--
Thomas
Sevo Stille
2006-09-15 07:56:54 UTC
Post by Steffen H.
geht! vorrausgesetzt das kabel vom Zähler zur anschlußstelle ist dick genung
Geht in der Regel nicht - die Hersteller der Herde verlangen i.d.R. eine
Absicherung mit maximal 16-24A pro Außenleiter, egal wie dick das Kabel
ist.

Gruß Sevo
Hans-Juergen Lukaschik
2006-09-15 08:35:38 UTC
Hallo Anton,

Am Fri, 15 Sep 2006 09:15:25 +0200, schrieb "a.j.wenth"
Post by a.j.wenth
kann man eine handelsuebliche elektroherd/cerankochfeld kombination am
"normalen" 220v haushaltsstrom betreiben? eigener stromkreis mit
absicherung ist vorhanden.
In der Regel geht das. Es müssen nur die Brücken am Herdanschluß
entsprechend gesetzt sein.
Aber was nennst du Absicherung?
Bei 230 V an einer Zuleitung von 3 x 1,5 qmm und einer Sicherung
von 16 A kannst du im Höchstfall 3680 W betreiben.
Dabei habe ich jetzt die Leitungslänge und deren Widerstand
vernachlässigt.
Wenn jetzt der Herd eine Gesamtleistung von 10kW hat, müsste die
Sicherung schon 45 A haben.
Das ist mit einer Zuleitung von 3 x 1,5 qmm aber nicht mehr
machbar und auch nicht zulässig.
Du hättest also die Wahl zwischen einer Zuleitung mit 3 x 6 qmm
bis 40 A, und 3 x 10 qmm bis 63 A bei Verwendung eines Kabels.
Bei Einzeladern in Rohrleitungen erhöht es sich etwas, aber so
aus dem Bauch heraus würde ich bei 3 x 6 qmm nicht mehr als 45 A
annehmen.

Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn du bei einer Absicherung
mit 16 A immer nur zwei Abnehmer gleichzeitig benutzt, also
entweder zwei Platten oder eine Platte und den Backofen.
Davon würde ich aber dringend abraten, weil sowas in der Praxis
garantiert schief geht.

MfG Hans-Jürgen
--
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http://www.gruppenaufsicht.de * Update 05.08.2006
Hans-Juergen Lukaschik
2006-09-15 08:44:07 UTC
Hallo Thomas,

Am Fri, 15 Sep 2006 09:38:24 +0200, schrieb Thomas Mager
Post by Thomas Mager
3) Besser ist ein 25A Anschluss (5.7kW). Also in Vorfeld neue Leitung
ziehen lassen.
25 A dürften bei modernen Herden nicht mehr ausreichend sein.
Ich gehe Pi mal Daumen von 2kW pro Brennstelle aus, also 10 kW
bei vier Platten und dem Backofen.

MfG Hans-Jürgen
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a.j.wenth
2006-09-15 08:43:35 UTC
Post by Thomas Mager
1) JA, am Herdanschluss sind i.d.R. Bruecken um L1,L2,L3 auf eine Phase
zu legen.
2) Mit einem 16A Anschluss (3.6kW) gibt (kann) es Schwierigkeiten
(geben), wenn alle Platten und der Ofen aktiv sind.
...was erfahrungsgemaess aber offensichtlich die letzten 25 jahre nicht
vorgekommen ist, da in dieser zeit die sicherung noch nie "geflogen" ist!
Post by Thomas Mager
3) Besser ist ein 25A Anschluss (5.7kW). Also in Vorfeld neue Leitung
ziehen lassen.
...dazu eine prinzipielle frage: das ganze spielt sich in einem
einfamilienhaus ab (bj.1983)- muesste der "starkstrom" schon von
"aussen" eingespeist werden, oder wird der durch irgendeine spezielle
schaltung erst im verteilerkasten im haus direkt generiert?
ersteres waere wohl nur mit unverhaeltnismaessig grossem aufwand zu
aendern...
...und gibt's fuer "starkstrom" nicht einen eigenen zaehler im
verteilerkasten?
Post by Thomas Mager
Ciao
...und ich bitte die "dummen" fragen zu entschuldigen- ich verspreche,
mich die naechsten 25 jahre wieder ruhig zu verhalten...

rgds
ajw
Hans-Juergen Lukaschik
2006-09-15 08:47:13 UTC
Hallo Anton,

Am Fri, 15 Sep 2006 09:15:25 +0200, schrieb "a.j.wenth"
Post by a.j.wenth
noch mal zur beruhigung: ich will das keineswegs selber erledigen,
sondern legiglich im vorfeld geruestet sein...
Eine Frage noch: Womit habt ihr denn bisher den Herd betrieben?

MfG Hans-Jürgen
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Hans-Juergen Lukaschik
2006-09-15 08:57:23 UTC
Hallo Anton,

Am Fri, 15 Sep 2006 10:43:35 +0200, schrieb "a.j.wenth"
Post by a.j.wenth
Post by Thomas Mager
2) Mit einem 16A Anschluss (3.6kW) gibt (kann) es Schwierigkeiten
(geben), wenn alle Platten und der Ofen aktiv sind.
...was erfahrungsgemaess aber offensichtlich die letzten 25 jahre nicht
vorgekommen ist, da in dieser zeit die sicherung noch nie "geflogen" ist!
Eine Sicherung fliegt auch nicht sofort raus, wenn zu hoher
Strom fließt. Wenn das aber öfter passiert ist, möchte ich nicht
wissen, in welchem Zustand sich die Zuleitung befindet.

MfG Hans-Jürgen
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Heiko Hergemöller
2006-09-15 09:07:35 UTC
Post by Sevo Stille
Post by Heiko Hergemöller
Besser und sinnvoller ist es, eine Leitung (5x2,5mm²) für den Herd
nachzuinstallieren!
Erforderlich ist, Adern für 7x2,5mm² (bzw. 4x2,5mm² für Ln und PE sowie
1x6mm² für N) oder drei Leitungen a 3x2,5mm² nachzuinstallieren - bei
5x2,5mm² und drei a 16A abgesicherten L würde der nur eine vorhandene N
mit nur 2,5mm² Querschnitt in einer Wechselstrominstallation mit 48A
massiv überbelastet!
Das stimmt, wenn Du die drei Anschlüsse über eine Phase holst. Sinnvoller
ist es, die Belastung auf alle drei Phasen aufzuteilen. Daraus resultiert
dann ,vorrausgesetzt gleiche Last, keinen Strom auf dem Neutralleiter!

Zitat:
Eine solche Verbindung wird als Sternpunkt und dort angeschlossene Leiter
als Neutralleiter bezeichnet. Wenn die Widerstände unterschiedlich sind,
fließt im Neutralleiter nur der Strom, um den sich die Ströme in den
anderen Leitern, den Außenleitern, unterscheiden. Wenn wie bei
Drehstrommotoren die Widerstände gleich sind, so dass im Neutralleiter kein
Strom fließt, ist dieser überflüssig und entfällt.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom vom 15.09.2006)


Im Drehstromnetz werden auch nur die Außenleiter belastet. Der
Neutralleiter ist nur bei einer Schieflast von relevanz! Siehe hierzu
http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom !

Desweiteren hat der OP nicht geschrieben, daß das Haus über kein
Vierleitersystem verfügt. Dieses habe ich erst in einem anderen Beitrag
gelesen. (Habe daher mein Haus von 1973 als Grundlage genommen => TN-C-S
Netz)

MfG

Heiko Hergemöller
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Ragnar Bartuska
2006-09-15 09:08:19 UTC
Post by a.j.wenth
Post by Thomas Mager
1) JA, am Herdanschluss sind i.d.R. Bruecken um L1,L2,L3 auf eine Phase
zu legen.
2) Mit einem 16A Anschluss (3.6kW) gibt (kann) es Schwierigkeiten
(geben), wenn alle Platten und der Ofen aktiv sind.
...was erfahrungsgemaess aber offensichtlich die letzten 25 jahre nicht
vorgekommen ist, da in dieser zeit die sicherung noch nie "geflogen" ist!
Post by Thomas Mager
3) Besser ist ein 25A Anschluss (5.7kW). Also in Vorfeld neue Leitung
ziehen lassen.
...dazu eine prinzipielle frage: das ganze spielt sich in einem
einfamilienhaus ab (bj.1983)- muesste der "starkstrom" schon von
"aussen" eingespeist werden, oder wird der durch irgendeine spezielle
schaltung erst im verteilerkasten im haus direkt generiert?
ersteres waere wohl nur mit unverhaeltnismaessig grossem aufwand zu
aendern...
...und gibt's fuer "starkstrom" nicht einen eigenen zaehler im
verteilerkasten?
Normalerweise ist zuallermindest die Hauszuleitung bis zum
Hausanschlußkasten Drehstrom (denn davon reden wir hier, der
altmodische Ausdruck Kraftstrom paßt auch), es könnte nur sein, daß
die folgende Leitung nur 230V ist.
Wirf mal einen Blick auf deinen Stromzähler, dort steht entweder
Wechselstromzähler oder Drehstromzähler drauf.
Einen Wechselstromzähler in einem EFH dieses Baujahrs kann ich mir
sogar als gelernter Wiener fast nicht vorstellen. (Wien ist notorisch
bekannt für klein dimensionierte Hausanschlüsse).
Also: neue Leitung ist sowieso fällig (üblich ist für Elektroherde
an Wechselstrom AFAIK 3x4mm2 mit 25A, das müßte an sich bei einem
modernen Herd auch ausreichen, da durch die Temperaturregelung nicht
alle Platten immer voll heizen) oder, wesentlich sinnvoller, wenn ein
Drehstromzähler da ist, 5x2,5mm2 mit 3x16A.
Also: geh zum Zähler und schau mal was draufsteht.

sg Ragnar
Bodo Moeller
2006-09-15 09:16:07 UTC
Post by a.j.wenth
kann man eine handelsuebliche elektroherd/cerankochfeld kombination am
Post by a.j.wenth
"normalen" 220v haushaltsstrom betreiben? eigener stromkreis mit
absicherung ist vorhanden.
380v-kraftstrom (bei uns nennt man ihn wohl "starkstrom") ist nicht
verfuegbar!
1) JA, am Herdanschluss sind i.d.R. Bruecken um L1,L2,L3 auf eine Phase
zu legen.
2) Mit einem 16A Anschluss (3.6kW) gibt (kann) es Schwierigkeiten
(geben), wenn alle Platten und der Ofen aktiv sind.
3) Besser ist ein 25A Anschluss (5.7kW). Also in Vorfeld neue Leitung
ziehen lassen.
Nach den Technischen Anschlußbedingungen der Versorger und
Netzbetreiber (TAB2000) dürften es höchstens 20 A sein, denn eine
höhere Leistung als 4,6 kW erfordert getrennte Phasen:

10.2.3 Elektrowärmegeräte

Stromkreise für Elektrowärmegeräte mit einer Nennleistung von
mehr als 4,6 kW, z. B. Elektroherde, Durchlauferhitzer oder
Warmwasserspeicher, werden vom Planer oder Errichter als
Drehstromkreise ausgelegt.
Heiko Hergemöller
2006-09-15 09:17:08 UTC
Post by a.j.wenth
...dazu eine prinzipielle frage: das ganze spielt sich in einem
einfamilienhaus ab (bj.1983)- muesste der "starkstrom" schon von
"aussen" eingespeist werden, oder wird der durch irgendeine spezielle
schaltung erst im verteilerkasten im haus direkt generiert?
Dieses liegt daran, wie Dein EVU bei Dir einspeist. In der Regel speist der
EVU ein Vierleiternetz ein (TT oder TN-C). Da hast Du dann "Starkstrom".
Im Verteilerkasten kann er nicht/nur mit unverhältnismäßig großen Mitteln
generiert werden (z.B.: nur mit einem Frequenzumformer, der aus 230V~ 400V
Drehstrom erzeugt).

Siehe hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom .

Erkennen, ob Du ein Vierleiter- oder Zweileitersystem hast, kannst Du an
Deinem Zähler. Dort müßte folgendes zu finden sein: 3x230/400V oder
Drehstromzähler. Hat Deine Installation einen RCD (früher FI)
(Fehlerstromschutzschalter)? Was steht dort drauf?
Evtl. wäre es sinnvoll mal ein Bild von Deiner Hauptverteilung zu sehen.
Post by a.j.wenth
ersteres waere wohl nur mit unverhaeltnismaessig grossem aufwand zu
aendern...
siehe oben ;-)
Post by a.j.wenth
...und gibt's fuer "starkstrom" nicht einen eigenen zaehler im
verteilerkasten?
Nicht unbedingt.
Post by a.j.wenth
...und ich bitte die "dummen" fragen zu entschuldigen- ich verspreche,
mich die naechsten 25 jahre wieder ruhig zu verhalten...
Es gibt keine "dumme" Fragen! Nur dumme Antworten!

MfG

Heiko Hergemöller
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http://www.techniker-abc.de ==> Forum rund um die Automatisierungstechnik
Mario G.
2006-09-15 12:22:51 UTC
Post by Sevo Stille
Post by Heiko Hergemöller
Besser und sinnvoller ist es, eine Leitung (5x2,5mm²) für den Herd
nachzuinstallieren!
Erforderlich ist, Adern für 7x2,5mm² (bzw. 4x2,5mm² für Ln und PE sowie
1x6mm² für N) oder drei Leitungen a 3x2,5mm² nachzuinstallieren - bei
5x2,5mm² und drei a 16A abgesicherten L würde der nur eine vorhandene N
mit nur 2,5mm² Querschnitt in einer Wechselstrominstallation mit 48A
massiv überbelastet!
Gruß Sevo
drei Sicherungen und ein Neutralleiter sind nicht zulässig, wenn in
Fehlerfall nicht ALLE 3 Sicherungen abschalten!
bastian
2006-09-15 13:58:55 UTC
Post by Hans-Juergen Lukaschik
Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn du bei einer Absicherung
mit 16 A immer nur zwei Abnehmer gleichzeitig benutzt, also
entweder zwei Platten oder eine Platte und den Backofen.
Davon würde ich aber dringend abraten, weil sowas in der Praxis
garantiert schief geht.
Das geht garantiert nicht schief, bei Tausenden von Herden geht das,
weil der Herd, wenn er nach dem Schaltbild auf der Rückseite richtig
angeschlossen wird,
automatisch auf 3,6 oder 4,4 KW verriegelt ist.

bastian
Jürgen Exner
2006-09-15 14:10:02 UTC
Post by a.j.wenth
...dazu eine prinzipielle frage: das ganze spielt sich in einem
einfamilienhaus ab (bj.1983)- muesste der "starkstrom" schon von
"aussen" eingespeist werden, oder wird der durch irgendeine spezielle
schaltung erst im verteilerkasten im haus direkt generiert?
ersteres waere wohl nur mit unverhaeltnismaessig grossem aufwand zu
aendern...
Es wuerde mich _sehr_ ueberraschen, wenn ein Neubau von 1983 mit nur einer
Phase angeschlossen waere. Um es anders zu sagen: das kann ich mir
eigentlich nur in extremen Sonderfaellen vorstellen.

Hast du im Sicherungskasten drei dicke fette Vorsicherungen? Meistens
wirklich als Schmelzsicherungen waehrend die einzelnen
Verbraucherstromkreise durch Sicherungsautomaten abgesichert sind? Manchmal
auch als Panzersicherung bekannt? Dann hast du drei Phasen.
Post by a.j.wenth
...und gibt's fuer "starkstrom" nicht einen eigenen zaehler im
verteilerkasten?
Nein. Im Zaehlerkasten werden einfach die drei reinkommenden Phasen einzeln
auf die gebraeuchlichen Haushalts-Einphasen-Stromkreise mit 220V verteilt.

jue
a.j.wenth
2006-09-15 16:51:52 UTC
Post by Jürgen Exner
Es wuerde mich _sehr_ ueberraschen, wenn ein Neubau von 1983 mit nur einer
Phase angeschlossen waere. Um es anders zu sagen: das kann ich mir
eigentlich nur in extremen Sonderfaellen vorstellen.
Hast du im Sicherungskasten drei dicke fette Vorsicherungen? Meistens
wirklich als Schmelzsicherungen waehrend die einzelnen
Verbraucherstromkreise durch Sicherungsautomaten abgesichert sind? Manchmal
auch als Panzersicherung bekannt? Dann hast du drei Phasen.
hallo noch einmal
also in unserem verteilerkasten befinden sich nur ein fi und ca.10
sicherungsautomaten fuer die einzelnen stromkreise- keine dicken, fetten
schmelzsicherungen...
allerdings ist mir nun aufgefallen, dass genau die sicherung fuer den
elektroherd-stromkreis anders aussieht als die anderen (alle haben zwei
so buegel, die "runterfallen" koennen, nur die fuer den e-herd hat deren
drei....)
...nachdem der grundtenor der antworten auf meine anfrage aber war: es
wird wahrscheinlich funktionieren, ist aber weder stand der technik,
noch wirklich fachgerecht, gehe ich davon aus, dass, was 25 jahre
einwandfrei funktioniert hat, auch die naechsten 25 jahre keine probleme
machen sollte...

danke jedenfalls fuer die angeregte diskussion
rgds
ajw
Ernst Keller
2006-09-15 17:12:27 UTC
Post by Sevo Stille
Post by Steffen H.
geht! vorrausgesetzt das kabel vom Zähler zur anschlußstelle ist dick genung
Geht in der Regel nicht - die Hersteller der Herde verlangen i.d.R. eine
Absicherung mit maximal 16-24A pro Außenleiter, egal wie dick das Kabel
ist.
Kann ich mir nicht vorstellen, mein Induktionsfeld mit zwischen ca. 7kW und
11,4kW war für 230V vorgesehen(Drähte zusammengepresst und erst noch so blöde
beschriftet dass nicht klar war ob man die zusammengeklemmten Phasenleiter
auftrennen durfte um das Feld an 2 x 230V anzuschliessendas) das ergibt mehr
als 30A.

Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
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