Discussion:
E-Umrüstung Fahrrad
(zu alt für eine Antwort)
Andreas Neumann
2017-06-03 09:46:48 UTC
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Raw Message
Hallo,

nachdem ich auf die Anfrage in drf zwar 15 Antworten bekam, aber davon
gerade mal eine einzige peripher mit meinen Fragen zu tun hatte, jetzt
nochmal hier.
Immerhin bekam ich dort mehrere Diagnosen und ärztliche Ratschläge, meinen
nächsten Arztbesuch kann ich mir sparen und gleich drf konsultieren :-/


Jetzt also:
ich möchte demnächst mein Normalo-Radl (einfaches aber hochwertiges
Herrenrad, kein $Buzzword-/$Bullshitbingo-Spezialteil) mit
Shimano-3x9-Schaltung und Scheibenbremsen elektrifizieren.
Da alle befragten Händler damit lieber kein Geld verdienen möchten, darf ich
das selbermachen. Mein Erfahrungsschatz dazu ist gleich null, das was ich
mir im Netz bisher angelesen habe lässt mich zu handelsüblichem Umbausatz
mit 250W-Hinterradmotor tendieren.
Das technische Verständnis und -Geschick dafür traue ich mir zu, habe aber
bisher so gut wie nichts an Fahrrädern geschraubt. Gut, vor Jahren habe ich
mal am Motorrad neu eingespeicht, das zählt wohl in die Gewichtsklasse.

Ich bin Wenigfahrer und möchte "nur" etwas Unterstützung bzw. Entlastung
für's gerne mal beleidigte Knie.

Hat hierzu jemand Erfahrungswerte, Empfehlungen, Tipps? Auf was muss ich
besonders achten, um was mache ich besser den großen Bogen?

Danke schon mal.
Frank Möller
2017-06-03 11:00:38 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Neumann
nachdem ich auf die Anfrage in drf zwar 15 Antworten bekam, aber davon
gerade mal eine einzige peripher mit meinen Fragen zu tun hatte,
Das ist eine verzerrte Darstellung.
Post by Andreas Neumann
jetzt nochmal hier.
Wenn Dir nicht gefällt, was ich dazu sagte, kannst Du ja gerne nachfragen,
siehe unten.
Post by Andreas Neumann
Immerhin bekam ich dort mehrere Diagnosen und ärztliche Ratschläge, meinen
nächsten Arztbesuch kann ich mir sparen und gleich drf konsultieren :-/
Der E-Mofa-Haß in d.r.f ist so ausgeprägt, daß diejenigen, die dem
genußvoll fröhnen, nicht bereit sind, ihre Scheuklappen beiseitezulegen.

Hint: Sowas kann man ignorieren/filtern.

Ob man Dir hier irgendeinen billigen/einfachen Bausatz zum Selberpfriemeln
empfehlen kann, wage ich jedoch zu bezweifeln. Ich sehe schlicht nichts,
was da über Frickelkram hinausginge und ernsthaft in Frage käme. Das gilt
insbesondere in Anbetracht der Tatsache, daß E-Mofas fertig, neu, komplett
und mit Gewährleistung so ab ca. 600 - 700 Öro zu haben sind.
Post by Andreas Neumann
ich möchte demnächst mein Normalo-Radl (einfaches Herrenrad, kein
$Buzzword-/$Bullshitbingo-Spezialteil) mit Shimano-3x9-Schaltung und
Scheibenbremsen elektrifizieren.
Da alle befragten Händler damit lieber kein Geld verdienen möchten...
Vermutlich wirst Du das, was die verlangen müßten, um damit tatsächlich
Geld zu verdienen, nie im Leben bezahlen wollen.
Post by Andreas Neumann
... darf ich das selbermachen.
Nicht verzagen, selber wagen - im Prinzip bin ich ja ein großer Fan davon,
aber bei so einem Projekt würde ich tunlichst die Finger davon lassen und
etwas Fertiges kaufen.

AFAIS wird man mit einer Bastellösung in _diesem_ Bereich nur teurer
und/oder qualitativ schlechter wegkommen können als mit einem fertigen
E-Mofa in geeigneter Preisklasse und Ausführung, an dem schließlich
etliche Leute getüftelt haben.
Post by Andreas Neumann
Mein Erfahrungsschatz dazu ist gleich null, das was ich
mir im Netz bisher angelesen habe lässt mich zu handelsüblichem
250W-Hinterradmotor tendieren.
Das technische Verständnis und -Geschick dafür traue ich mir zu, habe aber
bisher so gut wie nichts an Fahrrädern geschraubt. ...
Dann gilt das oben gesagte IMO umso mehr.

--
Gerald Oppen
2017-06-03 11:36:04 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Neumann
Hallo,
nachdem ich auf die Anfrage in drf zwar 15 Antworten bekam, aber davon
gerade mal eine einzige peripher mit meinen Fragen zu tun hatte, jetzt
nochmal hier.
Immerhin bekam ich dort mehrere Diagnosen und ärztliche Ratschläge, meinen
nächsten Arztbesuch kann ich mir sparen und gleich drf konsultieren :-/
ich möchte demnächst mein Normalo-Radl (einfaches aber hochwertiges
Herrenrad, kein $Buzzword-/$Bullshitbingo-Spezialteil) mit
Shimano-3x9-Schaltung und Scheibenbremsen elektrifizieren.
Da alle befragten Händler damit lieber kein Geld verdienen möchten, darf ich
das selbermachen. Mein Erfahrungsschatz dazu ist gleich null, das was ich
mir im Netz bisher angelesen habe lässt mich zu handelsüblichem Umbausatz
mit 250W-Hinterradmotor tendieren.
Das technische Verständnis und -Geschick dafür traue ich mir zu, habe aber
bisher so gut wie nichts an Fahrrädern geschraubt. Gut, vor Jahren habe ich
mal am Motorrad neu eingespeicht, das zählt wohl in die Gewichtsklasse.
Ich bin Wenigfahrer und möchte "nur" etwas Unterstützung bzw. Entlastung
für's gerne mal beleidigte Knie.
Hat hierzu jemand Erfahrungswerte, Empfehlungen, Tipps? Auf was muss ich
besonders achten, um was mache ich besser den großen Bogen?
Danke schon mal.
Würde auch ehr bezweifeln dass das Sinn macht.
Dein Fahrrad ist vermutlich nicht dafür vorgesehen und hat vermutlich
auch schon etwas Verschleißerscheinungen.
Da wird man viel anfassen und anpassen müssen und doch nicht zu einem
optimal abgestimmten Ergebniss kommen.

Gerald
Bodo Mysliwietz
2017-06-03 11:40:17 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Neumann
Da alle befragten Händler damit lieber kein Geld verdienen möchten, darf ich
das selbermachen.
Welche Region?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Thomas Wagner
2017-06-03 12:27:10 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Neumann
ich möchte demnächst mein Normalo-Radl (einfaches aber hochwertiges
Herrenrad, kein $Buzzword-/$Bullshitbingo-Spezialteil) mit
Shimano-3x9-Schaltung und Scheibenbremsen elektrifizieren.....
.......Hat hierzu jemand Erfahrungswerte, Empfehlungen, Tipps? Auf was muss ich
besonders achten, um was mache ich besser den großen Bogen?
Moin Andreas!
Habe vor einigen Jahren ein Dreirad (Fahrrad) auf Elektro umgebaut.
Bei mir war es ein Schachner Austria)Radnabenmotor.
Inzwischen gibt es das auch als Mittelmotor.
Bedingung ist aber bei Einbau in die Radnabe, verstärkte Speichen
müssen rein. Die Firma Schachner verkauft auch die passenden Speichen.
Auf ihrer Webseite werben sie auch damit, den Umbau auf E.-Bike für
alle Fahrradtypen zu übernehmen. Das dürfte aber sicher ziemlich teuer
werden. Wegen deines Fahrrades kannst du dort anfragen, ob das möglich
ist mit ihren Motoren. In Austria gibt es noch weitere E-Bike
Hersteller. KTM z.B.
Problematisch könnte es beim Radnabenmotor (vorn) werden, da du
Nabenbremsen hast. Kannst ja per Mail fragen, ob die das passende für
dich haben. In Austria gelten übrigens andere Gesetze für die E-Bikes.
Die kennen aber natürlich auch unsere Gesetze für E-Bikes.

Bei mir funktionierte der Radnabenmotor im Vorderrad recht gut.
Mit einem kleinen Trick musste ich auch nicht erst treten, um in Gang
zu kommen. Das ist bei uns natürlich untersagt.:-)
Falls du mehr wissen willst, per PM.
Gruss, Thomas
Johann Mayerwieser
2017-06-03 13:57:34 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Wagner
Bei mir funktionierte der Radnabenmotor im Vorderrad recht gut.
Mit einem kleinen Trick musste ich auch nicht erst treten, um in Gang zu
kommen. Das ist bei uns natürlich untersagt.
Wenn du nur das Anfahren meinst, die Anfahr- und Schiebehilfe bis 6 km/h
ist AFAIK in Deutschland schon lang erlaubt.
Thomas Wagner
2017-06-04 08:34:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Thomas Wagner
Bei mir funktionierte der Radnabenmotor im Vorderrad recht gut.
Mit einem kleinen Trick musste ich auch nicht erst treten, um in Gang zu
kommen. Das ist bei uns natürlich untersagt.
Wenn du nur das Anfahren meinst, die Anfahr- und Schiebehilfe bis 6 km/h
ist AFAIK in Deutschland schon lang erlaubt.
Da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt.
Meinte anfahren und Vollgas geben, ohne die mühsame Trterei.:-)

Die dafür zuständige Magnet-Mimik am vorderen Kettenblatt konnte man
durch einen gelösten Westernstecker am Display außer Gefecht setzen.

Außerdem hatte ich eine höhere Akkuspannung benutzt, damit wurde das
E-Bike schneller in der Höchstgeschwindigkeit. Das sollte man
allerdings nicht übertreiben, sonst ist die Elektronik schnell
Schrott.
Gruss, Thomas
Alexander Goetzenstein
2017-06-04 09:20:16 UTC
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Raw Message
Hallo,
Post by Thomas Wagner
Außerdem hatte ich eine höhere Akkuspannung benutzt, damit wurde das
E-Bike schneller in der Höchstgeschwindigkeit.
dann hast Du sicher ausführliche Erfahrung auch hinsichtlich des
Geräusches: wie hört sich das an, und wie laut ist es in etwa?
Surrt es, singt es, schlagen Hunde an, springen Passanten zur Seite? ;-)
Oder hört man es gar nicht, auch bei Stille im Wald?
--
Gruß
Alex
Thomas Wagner
2017-06-04 09:46:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Goetzenstein
dann hast Du sicher ausführliche Erfahrung auch hinsichtlich des
Geräusches: wie hört sich das an, und wie laut ist es in etwa?
Surrt es, singt es, schlagen Hunde an, springen Passanten zur Seite? ;-)
Oder hört man es gar nicht, auch bei Stille im Wald?
Würde es als leises surren bezeichnen. Ist je nach Geschwindigkeit zu
hören, aber nicht laut.
Fußgänger musst du aber meistens erst mit der Klingel auf dich
aufmerksam machen.

Ich hatte damals leider noch keine Lion Accus.
mein NimH Accupack (selbstgebaut) war schon eine Innovation.
Lion Accus sind aber um Welten besser.
Gruss, Thomas
Thomas Wagner
2017-06-04 09:59:38 UTC
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Raw Message
Hier ist noch ein Link für einen Lion Accupack:
https://www.alibaba.com/product-detail/rechargeable-silver-fish-10Ah-36V-48V_60639968642.html?spm=a2700.8239084.sideutm.4.ZvmtAm

Davon zwei Stück. Schon bist du den meisten anderen E-Bikes
in der Reichweite überlegen.
Oder den Zweiten als Ersatzaccu nutzen.
Lion-Accus sind teuer, aber man gönnt sich ja sonst auch alles.:-)

Gruss, Thomas
Ludger Averborg
2017-06-04 13:21:25 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 04 Jun 2017 11:59:38 +0200, Thomas Wagner
Post by Thomas Wagner
https://www.alibaba.com/product-detail/rechargeable-silver-fish-10Ah-36V-48V_60639968642.html?spm=a2700.8239084.sideutm.4.ZvmtAm
Davon zwei Stück. Schon bist du den meisten anderen E-Bikes
in der Reichweite überlegen.
Oder den Zweiten als Ersatzaccu nutzen.
Lion-Accus sind teuer,
das ist ein guter Grund, nicht mehr zu kaufen als nötig
Post by Thomas Wagner
aber man gönnt sich ja sonst auch alles.:-)
Das ist ein Grund, der ganz bewusst den Bereich der
Rationalität verlässt. Der Kopf sagt nein, der Bauch sagt
ja. Der Kopf ist der Klügere. Der Klügere gibt nach.
OK, man könnte es vielleicht psychosomatisch rechtfertigen.

Ich hab mein Ebike noch nie leergefahren (40 km laut Angabe)
: 25 km/h auf nicht asphaltierten Fahradwegen zu fahren ist
mir viel zu anstrengend, man konzentriert sich dann nur noch
aufs fahren und hat keine Zeit mehr, die Umgebung
wahrzunehmen und zu genießen. Im Schnitt kommen dann eher 12
km/h raus für genussvolles Fahren, entsprechend höher wird
dann die Reichweite. Und mehr als 4...5 h mag ich auch nicht
mehr im Sattel sitzen, ich bin ja keine 17 mehr (GÖ - UE
(200 km) in 14 h -09:00 bis 23:00- in einem Rutsch).

OK, das muss jeder nach dem abschätzen, was er wirklich
braucht.

l.
Thomas Wagner
2017-06-05 12:30:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Sun, 04 Jun 2017 11:59:38 +0200, Thomas Wagner
Post by Thomas Wagner
https://www.alibaba.com/product-detail/rechargeable-silver-fish-10Ah-36V-48V_60639968642.html?spm=a2700.8239084.sideutm.4.ZvmtAm
Davon zwei Stück. Schon bist du den meisten anderen E-Bikes
in der Reichweite überlegen.
Oder den Zweiten als Ersatzaccu nutzen.
Ich hab mein Ebike noch nie leergefahren (40 km laut Angabe)
: 25 km/h auf nicht asphaltierten Fahradwegen zu fahren ist
mir viel zu anstrengend....
Moin moin!
Da das Fahren mit Motor nicht sehr anstrengend ist,
fährt man eher weitere Strecken als ohne Motorunterstützung.

Zumindest bei älteren Fahrern. Gibt es auf der Strecke mehrere
Steigungen, wird das mit der in der Hochglanzbroschüre angegeben
Reichweite nicht klappen. Wenn man dann einen gleichen Accu dabei hat,
ist der Nachhauseweg jedenfalls gesichert.

Bei meinem E-Bike hatte ich einen sehr bequemen Sattel und vor allem
eine gefederte Sattelstütze (AIRWINGS EVOLUTION).
Hatte auch erst gedacht, die Dinger sind nur was für "Weicheier".
Es war für mich erstaunlich, wieviel Fahrkomfort ich plötzlich hatte.
Damit wird sogar Kopfsteinpflaster halbwegs erträglich.
Für die "harten Kerle" ist das natürlich nichts.

Das war für mich übrigens genauso eine Überraschung, wie der Wechsel
von Schaltung auf Automatikgetriebe beim Auto.
Gruss, Thomas
Thorsten Klein
2017-06-09 14:02:30 UTC
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Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Sun, 04 Jun 2017 11:59:38 +0200, Thomas Wagner
Post by Thomas Wagner
Oder den Zweiten als Ersatzaccu nutzen.
Lion-Accus sind teuer,
das ist ein guter Grund, nicht mehr zu kaufen als nötig
Akkus kann man nie genug haben. Konnte noch nie behaupten, ich hätte
ausreichend Akku-Power. Der Preis und das Problem, die überzähligen
Akkus irgendwie zu transportieren schränken das einzigst ein.
Wenn Geld kein Problem wäre, würde ich mir einen Speedped mit 1.5 kWh
Akku kaufen. Aber das ist dann doch ein wenig zu teuer.
Post by Ludger Averborg
Ich hab mein Ebike noch nie leergefahren (40 km laut Angabe)
Du meinst, den Akku....
Die Reichweitenangabe kann man sonstwohin werfen. Die wird immer nur in
geringster Stufe angegeben und nicht in normaler Geschwindigkeit mit
Bergfahrten.
60 km wäre eine Reichweite, mit der ich leben könnte. Aber nur, ohne mit
Elektronen geizen zu müssen.
Post by Ludger Averborg
: 25 km/h auf nicht asphaltierten Fahradwegen zu fahren ist
mir viel zu anstrengend,
Ja, so langsam zu schleichen fänd ich auch extrem anstrengend.
Post by Ludger Averborg
Und mehr als 4...5 h mag ich auch nicht
mehr im Sattel sitzen, ich bin ja keine 17 mehr (GÖ - UE
(200 km) in 14 h -09:00 bis 23:00- in einem Rutsch).
In einem Rutsch? Also ohne Pause?
Anschliessend kannst Du eine Hodenoperation ohne Betäubung machen ;-)
Thorsten Klein
2017-06-09 13:49:50 UTC
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Post by Thomas Wagner
Da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt.
Meinte anfahren und Vollgas geben, ohne die mühsame Trterei.:-)
Beim Anfahren den Reifen aufpumpen ist in der Tat mühsam :-)
Johann Mayerwieser
2017-06-03 13:55:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Neumann
ich möchte demnächst mein Normalo-Radl (einfaches aber hochwertiges
Herrenrad, kein $Buzzword-/$Bullshitbingo-Spezialteil) mit
Shimano-3x9-Schaltung und Scheibenbremsen elektrifizieren.
https://go-e.bike/

http://www.add-e.at

http://www.2rad-pv.at/elektro-antriebe

Da sollte schon was dabei sein, wobei die ersten beiden für dich sicher
nicht uninteressant sein sollten.
DonCaron
2017-06-03 14:54:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Da sollte schon was dabei sein, wobei die ersten beiden für dich sicher
nicht uninteressant sein sollten.
na ja, reibrolle ,davin halte ich nichts. Was ich mal gesehen habe, auch
bei Conrad, ist ein Mittelmotorumbausatz, wird ins Tretlager eingebaut
(Der E-Motor liegt natürlich außerhalb) kost waren irgentwo zwischen 700
und 800 Euro, weiß nicht mehr genau, komplettbausatz. das teuerste wird
wie immer der Akku sein.
--
DonCaron
Johann Mayerwieser
2017-06-03 16:27:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by DonCaron
na ja, reibrolle ,davin halte ich nichts. Was ich mal gesehen habe, auch
bei Conrad, ist ein Mittelmotorumbausatz, wird ins Tretlager eingebaut
(Der E-Motor liegt natürlich außerhalb) kost waren irgentwo zwischen 700
und 800 Euro, weiß nicht mehr genau, komplettbausatz. das teuerste wird
wie immer der Akku sein.
Ich bin mir nicht sicher, aber so viel ich mitbekommen habe, ist bei
Mittelmotor keine Kettenblattschaltung möglich. DA wäre ein
Hinterradmotor billiger.

Wie gesagt, http://Prophete.de hat recht gute Komponenten. Vielleicht
kommst am besten weg, wenn du dir z.B. dieses kaufst:
<https://www.prophete.de/de/shop/e-bikes/prophete-e-bike-alu-trekking-28-
navigator-7-6-51527-0111>
und die Komponenten umbaust.
Ludger Averborg
2017-06-03 17:06:41 UTC
Permalink
Raw Message
On 3 Jun 2017 16:27:10 GMT, Johann Mayerwieser
Post by Johann Mayerwieser
Post by DonCaron
na ja, reibrolle ,davin halte ich nichts. Was ich mal gesehen habe, auch
bei Conrad, ist ein Mittelmotorumbausatz, wird ins Tretlager eingebaut
(Der E-Motor liegt natürlich außerhalb) kost waren irgentwo zwischen 700
und 800 Euro, weiß nicht mehr genau, komplettbausatz. das teuerste wird
wie immer der Akku sein.
Ich bin mir nicht sicher, aber so viel ich mitbekommen habe, ist bei
Mittelmotor keine Kettenblattschaltung möglich. DA wäre ein
Hinterradmotor billiger.
Wie gesagt, http://Prophete.de hat recht gute Komponenten. Vielleicht
<https://www.prophete.de/de/shop/e-bikes/prophete-e-bike-alu-trekking-28-
navigator-7-6-51527-0111>
und die Komponenten umbaust.
Jetzt ist es nur das Knie. Aber wenn du bisschen weiter
denkst, bist du irgendwann sehr dankbar, wenn du ein
(Damen)Rad mit tiefem Einstieg hast.

l.
DonCaron
2017-06-03 18:50:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
Jetzt ist es nur das Knie. Aber wenn du bisschen weiter
denkst, bist du irgendwann sehr dankbar, wenn du ein
(Damen)Rad mit tiefem Einstieg hast
bezahlste mit einem Rad was weniger steif ist
--
DonCaron
Wolfgang Kynast
2017-06-03 19:16:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by DonCaron
Post by Ludger Averborg
Jetzt ist es nur das Knie. Aber wenn du bisschen weiter
denkst, bist du irgendwann sehr dankbar, wenn du ein
(Damen)Rad mit tiefem Einstieg hast
bezahlste mit einem Rad was weniger steif ist
Abnehmen könnte dein Problem mildern.
DonCaron
2017-06-03 20:08:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by DonCaron
Post by Ludger Averborg
Jetzt ist es nur das Knie. Aber wenn du bisschen weiter
denkst, bist du irgendwann sehr dankbar, wenn du ein
(Damen)Rad mit tiefem Einstieg hast
bezahlste mit einem Rad was weniger steif ist
Abnehmen könnte dein Problem mildern.
wieso mein?
--
DonCaron
Werner Schmidt
2017-06-03 20:19:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by DonCaron
Post by Ludger Averborg
Jetzt ist es nur das Knie. Aber wenn du bisschen weiter
denkst, bist du irgendwann sehr dankbar, wenn du ein
(Damen)Rad mit tiefem Einstieg hast
bezahlste mit einem Rad was weniger steif ist
Abnehmen könnte dein Problem mildern.
will er doch mit dem Rad erreichen ...

Gruß
Werner
Bodo Mysliwietz
2017-06-04 17:54:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Schmidt
Post by Wolfgang Kynast
Post by DonCaron
Post by Ludger Averborg
Jetzt ist es nur das Knie. Aber wenn du bisschen weiter
denkst, bist du irgendwann sehr dankbar, wenn du ein
(Damen)Rad mit tiefem Einstieg hast
bezahlste mit einem Rad was weniger steif ist
Abnehmen könnte dein Problem mildern.
will er doch mit dem Rad erreichen ...
Dann ist die Variante Fahrradpulling effektiver :D
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Ludger Averborg
2017-06-03 21:28:15 UTC
Permalink
Raw Message
On Sat, 3 Jun 2017 20:50:28 +0200, DonCaron
Post by DonCaron
Post by Ludger Averborg
Jetzt ist es nur das Knie. Aber wenn du bisschen weiter
denkst, bist du irgendwann sehr dankbar, wenn du ein
(Damen)Rad mit tiefem Einstieg hast
bezahlste mit einem Rad was weniger steif ist
Dafür musst du ja auch weniger in die Pedale treten.

Ich denke, wenn man eher sportiv radfahren will wir man wohl
auch auf Elektroantrieb verzichten. Das ist doch mehr was
für bequem durch die Gegend schaukeln.

l.
DonCaron
2017-06-04 06:53:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
Ich denke, wenn man eher sportiv radfahren will wir man wohl
auch auf Elektroantrieb verzichten.
du ahnst ja micht wie viele hier mit e-MTB durch die Gegend fahren,
ebenso an "Renn"rädern. ist erst auf den geschulten Blick zu erkenen.
--
DonCaron
Lutz Schulze
2017-06-05 07:02:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by DonCaron
Post by Ludger Averborg
Ich denke, wenn man eher sportiv radfahren will wir man wohl
auch auf Elektroantrieb verzichten.
du ahnst ja micht wie viele hier mit e-MTB durch die Gegend fahren,
ebenso an "Renn"rädern. ist erst auf den geschulten Blick zu erkenen.
Da habe ich auf sandigen Wegen an der Ostsee auch einige Ältere gesehen, die
sich dann ganz gepflegt langgelegt haben ...

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Robert Waldner
2017-06-05 21:34:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lutz Schulze
Post by DonCaron
Post by Ludger Averborg
Ich denke, wenn man eher sportiv radfahren will wir man wohl
auch auf Elektroantrieb verzichten.
du ahnst ja micht wie viele hier mit e-MTB durch die Gegend fahren,
ebenso an "Renn"rädern. ist erst auf den geschulten Blick zu erkenen.
Da habe ich auf sandigen Wegen an der Ostsee auch einige Ältere gesehen, die
sich dann ganz gepflegt langgelegt haben ...
Und ich heut am Donauradweg nahe Wien auch 2-3. Stueckweise Schotterpiste
(Baustelle), fast alle waren _extrem_ langsam und vorsichtig, nur ein paar
E-Bike-Fahrer(innen) nicht.
Ist wie beim Auto: Heckantrieb&loser Untergrund, geht halt schnell quer.

cheers,
&rw
--
-- "whatever-the-plural-of-penis"
-- "Marketing department"
-- - b***-net
Matthias Ruckenbauer
2017-06-10 09:19:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Robert Waldner
Post by Lutz Schulze
Da habe ich auf sandigen Wegen an der Ostsee auch einige Ältere
gesehen, die sich dann ganz gepflegt langgelegt haben ...
Und ich heut am Donauradweg nahe Wien auch 2-3. Stueckweise
Schotterpiste (Baustelle), fast alle waren _extrem_ langsam und
vorsichtig, nur ein paar E-Bike-Fahrer(innen) nicht.
Die bei Korneuburg? Ja, die ist hundig, wenn man nicht aufpasst. *g* Zum
Glück bin ich nur Spazier- und Ausflugsfahrer, da kommt es auf das Tempo
nicht so an.

Matthias
--
All personal mail please to
matthias.ruckenbauer(whirlpool)aon.at
I'm sorry for the inconveniences.
Thank you!
Robert Waldner
2017-06-17 20:10:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Ruckenbauer
Post by Robert Waldner
Post by Lutz Schulze
Da habe ich auf sandigen Wegen an der Ostsee auch einige Ältere
gesehen, die sich dann ganz gepflegt langgelegt haben ...
Und ich heut am Donauradweg nahe Wien auch 2-3. Stueckweise
Schotterpiste (Baustelle), fast alle waren _extrem_ langsam und
vorsichtig, nur ein paar E-Bike-Fahrer(innen) nicht.
Die bei Korneuburg? Ja, die ist hundig, wenn man nicht aufpasst. *g* Zum
Glück bin ich nur Spazier- und Ausflugsfahrer, da kommt es auf das Tempo
nicht so an.
Ja genau, Korneuburg.

cheers,
&r<kommt dort auch nur ausfluegelnd vorbei>w
--
-- Knuth is mainly useful as a threat. Glare at a misbehaving
-- computer, and stalk to the bookshelf and fetch the Knuth,
-- and it will shape right up. - Adam Thornton
Thorsten Klein
2017-06-09 14:09:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
Das ist doch mehr was
für bequem durch die Gegend schaukeln.
Ja, mit 45 km/h bequem durch die Gegend schaukeln. :-)
DonCaron
2017-06-03 18:49:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Ich bin mir nicht sicher, aber so viel ich mitbekommen habe, ist bei
Mittelmotor keine Kettenblattschaltung möglich. DA wäre ein
Hinterradmotor billiger.
Richtig, die haben dort nur ein kleines Kettenblatt, im Motor ist ne
übersetzng, hinten ist eine normale Kettenschaltung möglich (deswegen
das kleine Kettenblatt vorne)
Nachteil Hinteradmotor: Bei ner reifenpanne ist der Hinterradausbau
nicht einfach, ähnliches gilt für den Vorderradantrieb.
Preisunterschiede wird es nicht so viel geben, WIe schon geschrieben,
das Geld liegt im Akku.
Egal ob fertig gekauft oder umgerüstet, die Räder müssen sehr gute
Bremsen haben, nicht mal alle fertigen im billigen Segment haben das.
--
DonCaron
Jochen Kriegerowski
2017-06-03 19:10:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by DonCaron
Nachteil Hinteradmotor: Bei ner reifenpanne ist der Hinterradausbau
nicht einfach, ähnliches gilt für den Vorderradantrieb.
Dauert nur rund 10 Sekunden länger als ohne Motor, um die Steck-
verbindung zu lösen und nach ein Einbau wieder zusammenzustecken.
Evtl. nochmal 10 Sekunden zusätzlich falls Kabelbinder betroffen
sind. Kurz: Ausbau ist nicht komplizierter als z.B. der Vorder-
radausbau mit installiertem Nabendynamo.

Gruß
Jochen
DonCaron
2017-06-03 20:07:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jochen Kriegerowski
Dauert nur rund 10 Sekunden länger als ohne Motor, um die Steck-
verbindung zu lösen und nach ein Einbau wieder zusammenzustecken.
wurde mir halt gesagt, kann vielleicht unterschiedlich sein nach Typ.
Schon bei normalen Rädern mit vielen Gängen, nabenschaltung, ist das
nicht unbedingt einfach.
--
DonCaron
Gerald Oppen
2017-06-04 08:38:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jochen Kriegerowski
Post by DonCaron
Nachteil Hinteradmotor: Bei ner reifenpanne ist der Hinterradausbau
nicht einfach, ähnliches gilt für den Vorderradantrieb.
Dauert nur rund 10 Sekunden länger als ohne Motor, um die Steck-
verbindung zu lösen und nach ein Einbau wieder zusammenzustecken.
Evtl. nochmal 10 Sekunden zusätzlich falls Kabelbinder betroffen
Ziemlich praxisfremde Zeiten. Einer der so etwas im Akkord im
Arbeitsumfeld macht mag das hinhauen, für jemand der ein/zweimal pro
Saison ist die Zeit nach oben offen.


Gerald
Johann Mayerwieser
2017-06-03 21:38:45 UTC
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Raw Message
Post by DonCaron
Egal ob fertig gekauft oder umgerüstet, die Räder müssen sehr gute
Bremsen haben, nicht mal alle fertigen im billigen Segment haben das.
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du das
bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung geht bis
25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
Jochen Kriegerowski
2017-06-04 06:00:52 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du das
bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung geht bis
25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
Aber das Gewicht! Das Gewicht! Das wiegt doch 5 Kilo mehr!
Denkt denn niemand an das Gewicht?

...Tante Erna wiegt auch 5 Kilo mehr als Onkel Egon, und die
bekommt auch dauernd zu hören: "*Sie* brauchen aber *besonders*
gute Bremsen."

Gruß
Jochen
Marte Schwarz
2017-06-04 07:03:38 UTC
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Hallo,
....Tante Erna wiegt auch 5 Kilo mehr als Onkel Egon, und die
bekommt auch dauernd zu hören: "*Sie* brauchen aber *besonders*
gute Bremsen."
Echt? In welchem Laden?

Marte
Erwin Penn
2017-06-04 07:34:49 UTC
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Post by Andreas Neumann
Hallo,
....Tante Erna wiegt auch 5 Kilo mehr als Onkel Egon, und die
bekommt auch dauernd zu hören: "*Sie* brauchen aber *besonders*
gute Bremsen."
Echt? In welchem Laden?
Marte
..............Tante Emma?
--
Erwin
Alexander Goetzenstein
2017-06-04 09:31:00 UTC
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Raw Message
Hallo,
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Johann Mayerwieser
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du das
bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung geht bis
25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
nicht unbedingt.
Post by Jochen Kriegerowski
Aber das Gewicht! Das Gewicht! Das wiegt doch 5 Kilo mehr!
Denkt denn niemand an das Gewicht?
Das könnte schon etwas mehr sein, wenn ich mir mitunter so diese
klobigen Anbauten ansehe, die so manches elektrifizierte Rad mit sich
schleppt; Akkus sind generell nicht eben leicht. Aber das ist wohl
weniger der Punkt. Ich vermute mal, dass nicht eben Wenige -vor allem
Untrainierte- damit schon deutlich schneller fahren als sie es sonst
täten, und mitunter deutlich schneller als sie gucken (und reagieren)
können. Es sind eben längst nicht Alle jung und fit, und oft liegt genau
darin der Grund, weshalb man sich für so ein Gefährt entscheidet.

Andererseits sind mir wirklich ungenügende Bremsen schon lange nicht
mehr begegnet. Trotzdem lege ich aus eigener leibhaftiger Erfahrung
größten Wert auf beste Bremsen (auch ohne Elektro). Insofern finde ich
es nicht verwerflich, wenn Verkäufer hier etwas besseres an den Mann
bringen wollen. Hingegen wird Opa Pachulke mit 36 Gängen vielleicht
nicht allzu viel anfangen können...
--
Gruß
Alex
DonCaron
2017-06-04 06:50:01 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by DonCaron
Egal ob fertig gekauft oder umgerüstet, die Räder müssen sehr gute
Bremsen haben, nicht mal alle fertigen im billigen Segment haben das.
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du das
bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung geht bis
25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
die Qualität der Bremsen beim Padalec wurden bei test bemängelt,
zumindest bei denen aus Baumärkten un Kaufhäusern. Ist eben so das auch
ungeübte Fahrer mit der elektrounterstützung durch die Gegend brettern ;)
--
DonCaron
Gerald Oppen
2017-06-04 08:59:16 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by DonCaron
Egal ob fertig gekauft oder umgerüstet, die Räder müssen sehr gute
Bremsen haben, nicht mal alle fertigen im billigen Segment haben das.
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du das
bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung geht bis
25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt weiter
wenn man bremst. Bei Elektrounterstützung sollte man im Fehlerfall nicht
ausschließen dass der Motor weiter sein Drehmoment abgibt.

Gerald
Johann Mayerwieser
2017-06-04 11:04:40 UTC
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Raw Message
Post by Gerald Oppen
Post by Johann Mayerwieser
Post by DonCaron
Egal ob fertig gekauft oder umgerüstet, die Räder müssen sehr gute
Bremsen haben, nicht mal alle fertigen im billigen Segment haben das.
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du
das bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung geht
bis 25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt weiter
wenn man bremst. Bei Elektrounterstützung sollte man im Fehlerfall nicht
ausschließen dass der Motor weiter sein Drehmoment abgibt.
Zu diesem Zweck gibt es an den Bremshebeln Kontakte, die den Motor
ausschalten sobald man einen der Hebel auch nur ein Stückchen zieht.
Problem gelöst.
Gerald Oppen
2017-06-04 16:00:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Gerald Oppen
Post by Johann Mayerwieser
Post by DonCaron
Egal ob fertig gekauft oder umgerüstet, die Räder müssen sehr gute
Bremsen haben, nicht mal alle fertigen im billigen Segment haben das.
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du
das bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung geht
bis 25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt weiter
wenn man bremst. Bei Elektrounterstützung sollte man im Fehlerfall nicht
ausschließen dass der Motor weiter sein Drehmoment abgibt.
Zu diesem Zweck gibt es an den Bremshebeln Kontakte, die den Motor
ausschalten sobald man einen der Hebel auch nur ein Stückchen zieht.
Problem gelöst.
Was hast Du an "im Fehlerfall" nicht verstanden?

Gerald
Martin Klaiber
2017-06-07 11:04:21 UTC
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Raw Message
Post by Gerald Oppen
Post by Johann Mayerwieser
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du
das bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung
geht bis 25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch
ein Normaltempo.
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt
weiter wenn man bremst.
Auf einem normalen Fahrrad hat man diesen Fall auch, nämlich dann, wenn
man bergab fährt. Es wird ebenfalls weiter Energie zugeführt, auch wenn
man nicht tritt.

Ich kenne das Drehmoment dieser Pedelec-Motoren nicht, aber ich weiß,
dass sie auf etwa 250 Watt Dauerleistung limitiert sind. Das ist nicht
viel. Schau Dir zum Vergleich mal die Diagramme auf dieser Seite an:

<http://www.sudibe.de/technik_bremsen_leistung.html>

Wie Du siehst, können normale Fahrradbremsen diese Leistung problemlos
abführen. Und wenn das Rad erstmal blockiert ist, wird ja auch keine
Leistung mehr zugeführt, weil es keine Reibung zwischen Bremse und
Felge oder Bremsscheibe mehr gibt.
Post by Gerald Oppen
Bei Elektrounterstützung sollte man im Fehlerfall nicht ausschließen
dass der Motor weiter sein Drehmoment abgibt.
Die Bremskraft ist aber nicht das Problem. Jede einigermaßen aktuelle
Bremse schafft es, die Laufräder zu blockieren. Selbst vergleichsweise
filigrane Rennradbremsen schaffen das, und Profirennradfahrer können
kurzfristig mehrere Kilowatt Leistung aufbringen. Ich habe aber noch
nie davon gehört, dass es einer geschafft habe, damit die Bremskraft
einer Rennradbremse zu überwinden.

Der limitierende Faktor bei Fahrradbremsen ist die Bremsleistung, also
letztlich die Wärme, die das System auf Dauer abführen muss. Das ist
bei einem Pedelec-Motor aber ebenfalls kein Problem, erstens weil er
vergleichsweise schwach ist, und zweitens, weil sich die Bremsanlage
nicht weiter aufheizt, wenn der Motor erstmal steht.

Gruß, Martin
Frank Möller
2017-06-07 13:09:53 UTC
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Raw Message
Post by Martin Klaiber
Post by Gerald Oppen
Post by Johann Mayerwieser
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du
das bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung
geht bis 25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch
ein Normaltempo.
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt
weiter wenn man bremst.
Auf einem normalen Fahrrad hat man diesen Fall auch, nämlich dann, wenn
man bergab fährt. Es wird ebenfalls weiter Energie zugeführt, auch wenn
man nicht tritt.
Ich kenne das Drehmoment dieser Pedelec-Motoren nicht, aber ich weiß,
dass sie auf etwa 250 Watt Dauerleistung limitiert sind. Das ist nicht
<http://www.sudibe.de/technik_bremsen_leistung.html>
Wie Du siehst, können normale Fahrradbremsen diese Leistung problemlos
abführen.
Na ja, daß das keinewegs immer "problemlos" funktioniert (etwa bei Hitze,
heißem Straßenbelag, starkem Gefälle, langem Gefälle, hohem Systemgewicht
oder einer passenden Kombination aus diesen Faktoren), kann schon ich Dir
sagen. Ich fahre immerhin innenbelüftete Scheibenbremsen von Hope (die
besten, die man von der Stange weg zu kaufen bekommt); und auch die habe
ich durchaus schon zum Glühen und Wegschmieren gebracht.

Auch andere können von versagenden Bremsen berichten. Einen Bekannten hat
es in den Alpen fast das Leben gekostet.

Die Ursachen sind einerseits organische Beläge, die bei längerer Belastung
bei Hitze sukzessive bis zur Unbenutzbarkeit zu schmieren anfangen können.
Außerdem gibt es das Problem des Fadings, wenn das Gesamtbremssystem bei
längerer Belastung mehr Wärme produziert, als es kurzfristig wieder an die
Umgebungsluft abgeben kann. Letzteres passiert mit organischen und auch mit
gesinterten Belägen.

Mit Felgenbremsen wiederum hat man unter den passenden Umständen platzende
Reifen. BTST.

Man bremst halt nicht immer nur einmal kräftig bis zum Stillstand. Und
längere Gefällestrecken können unter entsprechenden Umständen dann schon
mal problematisch werden.

_Das_ dürfte bei Pedelcs und deren üblicher Verwendung aber nicht die Crux
sein, sondern AFAIS vielmehr der Umstand, daß deren Benutzer sich nicht
entsprechend mit diesen Geräten vertrautmachen.

Die üben schon auf normalen Radln keine Voll- und Notbremssituationen. Das
muß man aber ganz gezielt tun, um im Falle des Notfalls im Streß halbwegs
vernünftig reagieren zu können und nicht automagisch auf der Fresse zu
landen.

Und bei Pedelcs kommen dann noch das höhere Gewicht des Radls selber sowie
der andere Schwerpunkt dazu. Und schon ziehen die Leute damit selbst in
einfachen Situationen dann die "Ganzkörperbremse".

--
Martin Klaiber
2017-06-07 15:51:11 UTC
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Raw Message
Post by Frank Möller
Post by Martin Klaiber
Ich kenne das Drehmoment dieser Pedelec-Motoren nicht, aber ich weiß,
dass sie auf etwa 250 Watt Dauerleistung limitiert sind. Das ist nicht
<http://www.sudibe.de/technik_bremsen_leistung.html>
Wie Du siehst, können normale Fahrradbremsen diese Leistung problemlos
abführen.
Na ja, daß das keinewegs immer "problemlos" funktioniert (etwa bei Hitze,
heißem Straßenbelag, starkem Gefälle, langem Gefälle, hohem Systemgewicht
oder einer passenden Kombination aus diesen Faktoren), kann schon ich Dir
sagen.
Meine Formulierung "können ... diese Leistung problemlos abführen" bezog
sich auf die 250 Watt des Pedelec-Motors, nicht auf die Verhältnisse in
den Bergen. Sorry, falls das missverständlich formuliert war.
Post by Frank Möller
Mit Felgenbremsen wiederum hat man unter den passenden Umständen platzende
Reifen. BTST.
Ich habe auch Felgenbremsen am Reiserad. Das geht schon. Man darf bergab
eben nicht Dauerbremsen, wie in dem verlinkten Text auch erwähnt.

Meine längste Abfahrt war vom Timmelsjoch Richtung St. Leonhard/Meran,
ca. 50 km weit nur bergab, schätzungsweise 2000 Höhenmeter:

<Loading Image...>

Was sich verlockend anhört, ist in der Praxis sehr anstrengend. Immer
nur vor den Kurven scharf bremsen, dazwischen laufen lassen, dabei wird
man erschreckend schnell, und das Ganze etwa eine Stunde lang. Man muss
hochkonzentriert sein, immer den richtigen Bremszeitpunkt zu finden.
Dazu Autos vor und hinter einem, Schotter auf der Straße, usw. Als ich
endlich unten war, war ich völlig verkrampft und erschöpft. Schön war
es trotzdem, quasi aus dem Winter in den Frühling gefahren. Am Gipfel
lag noch Schnee, Temperaturen um Null Grad, unten blühte es und es war
frühlingshaft mild.
Post by Frank Möller
Man bremst halt nicht immer nur einmal kräftig bis zum Stillstand. Und
längere Gefällestrecken können unter entsprechenden Umständen dann schon
mal problematisch werden.
In den Bergen ja. Beim Pedelec sehe ich da kein Problem. Den Motor
mit einer kräftigen Bremsung zu blockieren, müsste jede einigermaßen
aktuelle Fahrradbremse m.E. problemlos schaffen. Und wenn der Motor
erstmal steht, erhitzt sich die Bremsanlage auch nicht weiter. Das
wollte ich sagen. Sorry, falls mein Vergleich mit den Abfahrten mehr
verwirrt als geholfen hat.
Post by Frank Möller
_Das_ dürfte bei Pedelcs und deren üblicher Verwendung aber nicht die Crux
sein, sondern AFAIS vielmehr der Umstand, daß deren Benutzer sich nicht
entsprechend mit diesen Geräten vertrautmachen.
Die üben schon auf normalen Radln keine Voll- und Notbremssituationen. Das
muß man aber ganz gezielt tun, um im Falle des Notfalls im Streß halbwegs
vernünftig reagieren zu können und nicht automagisch auf der Fresse zu
landen.
Ack. Das sehe ich auch als Hauptproblem der Pedelecs.

Gruß, Martin
Frank Möller
2017-06-07 16:59:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Klaiber
Post by Frank Möller
Post by Martin Klaiber
Ich kenne das Drehmoment dieser Pedelec-Motoren nicht, aber ich weiß,
dass sie auf etwa 250 Watt Dauerleistung limitiert sind. Das ist nicht
<http://www.sudibe.de/technik_bremsen_leistung.html>
Wie Du siehst, können normale Fahrradbremsen diese Leistung problemlos
abführen.
Na ja, daß das keinewegs immer "problemlos" funktioniert (etwa bei Hitze,
heißem Straßenbelag, starkem Gefälle, langem Gefälle, hohem Systemgewicht
oder einer passenden Kombination aus diesen Faktoren), kann schon ich Dir
sagen.
Meine Formulierung "können ... diese Leistung problemlos abführen" bezog
sich auf die 250 Watt des Pedelec-Motors, nicht auf die Verhältnisse in
den Bergen. Sorry, falls das missverständlich formuliert war.
Post by Frank Möller
Mit Felgenbremsen wiederum hat man unter den passenden Umständen platzende
Reifen. BTST.
Ich habe auch Felgenbremsen am Reiserad. Das geht schon. Man darf bergab
eben nicht Dauerbremsen, wie in dem verlinkten Text auch erwähnt.
Nur muß man u. U. beim Intervallbremsen die Intervalle so kurz gestalten,
daß die genannten Probleme auftreten können (schneller Belag, kurvenreich,
keine Auslaufzonen, steiles Gefälle, große Hitze usw.). Das knallt
ordentlich, wenn's den Reifen zerlegt.

Glücklicherweise war der Proband just wenige Sekunden vorher am Fuße des
Gefälles angelangt. Da es den Vorderreifen zerrissen hat, wäre das sonst
ein kapitaler Tiefflug geworden.
Post by Martin Klaiber
Meine längste Abfahrt war vom Timmelsjoch Richtung St. Leonhard/Meran,
<https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:TimmelsjochSerpentinen.JPG>
Was sich verlockend anhört, ist in der Praxis sehr anstrengend. Immer
nur vor den Kurven scharf bremsen, dazwischen laufen lassen, dabei wird
man erschreckend schnell, und das Ganze etwa eine Stunde lang. Man muss
hochkonzentriert sein, immer den richtigen Bremszeitpunkt zu finden. ...
Ist klar. Dabei sind die Gefälle auf _solchen_ Straßen ja noch halbwegs
moderat. Wenn's mal an die 20 % oder mehr hat, ist es halt eher nix mehr
mit laufen lassen bis zur nächsten Kurve.
Post by Martin Klaiber
Post by Frank Möller
Man bremst halt nicht immer nur einmal kräftig bis zum Stillstand. Und
längere Gefällestrecken können unter entsprechenden Umständen dann schon
mal problematisch werden.
In den Bergen ja. Beim Pedelec sehe ich da kein Problem. Den Motor
mit einer kräftigen Bremsung zu blockieren, müsste jede einigermaßen
aktuelle Fahrradbremse m.E. problemlos schaffen.
Ja, am Hinterrad. Bei einem Motor in der Vorderradnabe sieht das wieder
anders aus. Erstens will man da nicht blockieren, zweitens hat die Bremse
da schon mit dem normalen Bremsen mehr zu tun.
Post by Martin Klaiber
Und wenn der Motor erstmal steht, erhitzt sich die Bremsanlage auch nicht
weiter.
Das ganze Gefährt muß stehen, sodaß Bremsen nicht mehr nötig ist.

Der Hinweis, auf gute Bremsen zu achten, ist aber insgesamt schon richtig.
Was da üblicherweise für Gemüse verkauft wird, bräuchte eigentlich einen
Zwangshinweis der Art "max. zulässiges Fahrergewicht 70 kg, max. zulässiges
Gepäck: 1 Damenhandtasche mit 1 Lippenstift, max. zulässiges Gefälle 5 %,
max. zulässige Geschwindigkeit 22 km/h". ;->

--
Thorsten Klein
2017-06-09 14:26:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Klaiber
Was sich verlockend anhört, ist in der Praxis sehr anstrengend. Immer
nur vor den Kurven scharf bremsen, dazwischen laufen lassen, dabei wird
man erschreckend schnell, und das Ganze etwa eine Stunde lang. Man muss
hochkonzentriert sein, immer den richtigen Bremszeitpunkt zu finden.
Dazu Autos vor und hinter einem, Schotter auf der Straße, usw. Als ich
endlich unten war, war ich völlig verkrampft und erschöpft. Schön war
es trotzdem, quasi aus dem Winter in den Frühling gefahren. Am Gipfel
lag noch Schnee, Temperaturen um Null Grad, unten blühte es und es war
frühlingshaft mild.
Das glaube ich Dir. Viel entspannter ist da die Südrampe des
Berninapasses. Vom Scheitelpunkt bis Poschiavo gut 1 Hkm und Serpentinen
hat es nur am Anfang, dann geht es recht gerade mit meist grossen
Kurvenradien den Berg runter. Bin ich schon zweimal im Dunkeln gefahren
und konnte dank gutem Licht und der bequemen Strassenführung 50 km/h
erreichen. War etwa doppelt so schnell wie der Zug. Bei Serpentinen geht
das viel langsamer.
Post by Martin Klaiber
In den Bergen ja. Beim Pedelec sehe ich da kein Problem. Den Motor
mit einer kräftigen Bremsung zu blockieren, müsste jede einigermaßen
aktuelle Fahrradbremse m.E. problemlos schaffen. Und wenn der Motor
erstmal steht, erhitzt sich die Bremsanlage auch nicht weiter.
Nur wenn der Motor AUS ist und nicht blockiert. Sonst sitzt Du auf einer
Bombe.
Die Bremsanlage beinhaltet aber auch die Bremse - und die erhitzt sich
auch ohne Motor bei Beanspruchung. In den Bergen sieht man nicht umsonst
fast ausschliesslich Scheibenbremsen.
h***@googlemail.com
2017-06-18 15:29:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Martin Klaiber
In den Bergen ja. Beim Pedelec sehe ich da kein Problem. Den Motor
mit einer kräftigen Bremsung zu blockieren, müsste jede einigermaßen
aktuelle Fahrradbremse m.E. problemlos schaffen. Und wenn der Motor
erstmal steht, erhitzt sich die Bremsanlage auch nicht weiter.
Nur wenn der Motor AUS ist und nicht blockiert. Sonst sitzt Du auf einer
Bombe.
Die Bremsanlage beinhaltet aber auch die Bremse - und die erhitzt sich
auch ohne Motor bei Beanspruchung. In den Bergen sieht man nicht umsonst
fast ausschliesslich Scheibenbremsen.
Mir wurde das Fahrrad geklaut, nun habe ich ein neues, "Tokaido"
steht dran und "Made in Germany" (ich hab's mir nicht ausgesucht,
Werbegeschenk), vorne und hinten Scheibenbremsen, aber die
Bremsleistung ist ungenügend, deutlich schlechter als bei dem
Geklauten, das hatte Felgenbremsen - FR

Gerald Oppen
2017-06-10 22:25:06 UTC
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Raw Message
Post by Martin Klaiber
Post by Gerald Oppen
Post by Johann Mayerwieser
Alle Räder sollten sehr gute Bremsen haben, ich weiß nicht, warum du
das bei einem Elektrofahrrad so betonst. Die Elektrounterstützung
geht bis 25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch
ein Normaltempo.
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt
weiter wenn man bremst.
Auf einem normalen Fahrrad hat man diesen Fall auch, nämlich dann, wenn
man bergab fährt. Es wird ebenfalls weiter Energie zugeführt, auch wenn
man nicht tritt.
Es dürfte eine durchaus nennenswerte Zahl an Radfahrenden geben die noch
nie mit einem nennenswerten Berg konfrontiert waren. Unter diesen ist
dann auch das Augenmerk auf die Bremse nicht besonders groß. Da wird an
den Bremsen erst repariert wenn beide fast nicht mehr funktionieren.
Post by Martin Klaiber
Ich kenne das Drehmoment dieser Pedelec-Motoren nicht, aber ich weiß,
dass sie auf etwa 250 Watt Dauerleistung limitiert sind. Das ist nicht
Das kommt darauf an wo man das Beispiel aufhängt.
Bei Sicherheitsfragen muss man immer vom ungünstigsten Fall ausgehen.
Jemand der sein Pedelec nur elektrisch ohne Muskelkraft nutzt dürfte
kaum in der Lage sein 100W Dauerleistung aufzubringen.

Gerald
Thorsten Klein
2017-06-09 14:16:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gerald Oppen
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt weiter
wenn man bremst.
Bei einer Nabenschaltung nicht. Bei einer Kettenschaltung aber ist das
durchaus möglich (Zwecks umschalten in einen niedrigeren Gang, wenn man
anhalten muss). Natürlich nicht unbewusst.
Gerald Oppen
2017-06-10 09:48:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Gerald Oppen
Auf einem normalen Rad tritt man in der Regel aber nicht unbewußt
weiter wenn man bremst.
Bei einer Nabenschaltung nicht. Bei einer Kettenschaltung aber ist das
durchaus möglich (Zwecks umschalten in einen niedrigeren Gang, wenn man
anhalten muss). Natürlich nicht unbewusst.
Dann aber in der Regel praktisch ohne Last/Drehmoment.

Gerald
Thorsten Klein
2017-06-09 14:13:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Die Elektrounterstützung geht bis
25, das ist für einen nicht so besonders guten Fahrer auch ein
Normaltempo.
25 was?
Weiter oben im Thread gings jedenfalls um eMofas und die Dinger
unterstützen bis 45 km/h.
Marte Schwarz
2017-06-04 07:02:35 UTC
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Raw Message
Hallo zusammen,
Post by DonCaron
Post by Johann Mayerwieser
Ich bin mir nicht sicher, aber so viel ich mitbekommen habe, ist bei
Mittelmotor keine Kettenblattschaltung möglich. DA wäre ein
Hinterradmotor billiger.
Richtig, die haben dort nur ein kleines Kettenblatt, im Motor ist ne
übersetzng, hinten ist eine normale Kettenschaltung möglich (deswegen
das kleine Kettenblatt vorne)
ich denke da immer an die Abnutzung der Kette und Ritzel. Mit
Kettenschaltung läuft die Kette eben fast immer ein bisschen schräg und
wird deswegen deutlich mehr beansprucht, als bei einer Nabenschaltung.
Wenn jetzt auch noch der Motor an der Kette zieht, durch den
Zusatzantrieb deswegen auch schaltfauler gefahren wird... und dann auch
noch Spezialritzel... ich will nicht wissen, was das dann kostet...

Ich kenne einen E-Ing. der sein Bike vor vielen Jahren (lange bevor der
Hype hier losging) schon auf Vorderradantrieb umgerüstet hatte und an
sich ganz zufrieden damit ist. Auch das Rad seiner Frau hat er mit der
Anschaffung des Kinderradanhängers so nachgerüstet. Beide sind
eigentlich sehr zufrieden mit den Lösungen und das seit vielen Jahren.

Am Vorderrad hast Du eben viel weniger Stress mit der Schaltung etc.
Dafür sollte man sich die Gabel öfter genauer anschauen. Die eigentliche
Belastung der Gabel liegt aber tatsächlich kaum im Antrieb. Da reißen
selbst 500 W Antriebsleistung kaum was raus gegenüber der Bremskraft.
Und die wird ja durch die Motormasse im Vorderrad eher noch entlastet
gegenüber Mittelmotor oder Hecknabe.
Post by DonCaron
Egal ob fertig gekauft oder umgerüstet, die Räder müssen sehr gute
Bremsen haben, nicht mal alle fertigen im billigen Segment haben das.
Sagen wir' s mal so: Ein Rad aus dem Billigsegment wird wahrscheinlich
auch kaum einer umrüsten wollen. Das lohnt nicht wirklich. Was das
Gewicht betrifft, hat sich bisher ja auch keiner darum sorgen gemacht,
ob's die Bremse noch packt, nur weil er/sie 10 Kg zugenommen hatte,
oder? Das Problem sehe ich eher darin, dass mit e-bikes plötzlich die
Generation "100 kg plus" mit 25 km/h unterwegs ist. Die waren zuvor eher
mit 10 km/h unterwegs.
Was ich da an Unfällen mitbekommen hatte, lag aber nicht an den Bremsen.
Das waren eigentlich immer Kurven, die dann doch zu eng waren, nasses
Laub, Splitt... Da helfen noch schärfer ziehende Bremsen auch nicht
mehr. Da hilft nur Vernunft und angepasste Geschwindigkeit, an die
Witterung, an den Untergrund und nicht zuletzt an die eigenen physischen
und mentalen Möglichkeiten Speziell die letzteren werden da oft
überschätzt. Das ist aber ein Problem, das nicht nur auf E-Bikes
zutrifft. Motorräder und Autos gehören da auch dazu. Ich hab erst vor
kurzem zusehen müssen, wie eine Kellnerin einen älteren Herrn zum Auto
begleitet hatte... Wohl ein Stammgast. Der war kaum in der Lage selbst
ins Auto einzusteigen, geschweige denn, seinen Kopf über die Schulter zu
drehen... Das Motorgeräusch beim Ausparken hab ich noch im Ohr... Dem
will ich nicht begegnen, wenn es brenzlig wird.

Marte
DonCaron
2017-06-04 14:23:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
ich denke da immer an die Abnutzung der Kette und Ritzel. Mit
Kettenschaltung läuft die Kette eben fast immer ein bisschen schräg und
wird deswegen deutlich mehr beansprucht, als bei einer Nabenschaltung.
Wenn jetzt auch noch der Motor an der Kette zieht, durch den
Zusatzantrieb deswegen auch schaltfauler gefahren wird... und dann auch
noch Spezialritzel... ich will nicht wissen, was das dann kostet...
hast schon recht, das Ritsel am Motor ist ein normales Ritsel, kostet
ein paar Euros. Es sitzt dort wo normalerweise das mittlere Kettenblatt
ist. Schräglauf geht so.
Nabenschaltungen haben ne nach anzahl der Gänge in der Nabe ganz schöne
verluste (letztlich aber nicht der Rede wert) dann gibts noch eine
Automatiknabe die die Übersetzung drehmomentabhängig anpasst. Bin kein
Freund von so was, außer der Rohlofnabenschaltung (höchstpreissegment)
--
DonCaron
Thorsten Klein
2017-06-09 14:31:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Das Problem sehe ich eher darin, dass mit e-bikes plötzlich die
Generation "100 kg plus" mit 25 km/h unterwegs ist. Die waren zuvor eher
mit 10 km/h unterwegs.
Ne, ich würd sagen, mit 100 km/h.
Bodo Mysliwietz
2017-06-11 11:00:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Marte Schwarz
Das Problem sehe ich eher darin, dass mit e-bikes plötzlich die
Generation "100 kg plus" mit 25 km/h unterwegs ist. Die waren zuvor
eher mit 10 km/h unterwegs.
Ne, ich würd sagen, mit 100 km/h.
... mit der Wahrnehmung von 15km/h ...
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Thorsten Klein
2017-06-11 18:50:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
... mit der Wahrnehmung von 15km/h ...
Ne, ich wollte gesagt haben, dass diese Leute vorher Auto gefahren sind.
Andreas Oehler
2017-06-14 08:44:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Bodo Mysliwietz
... mit der Wahrnehmung von 15km/h ...
Ne, ich wollte gesagt haben, dass diese Leute vorher Auto gefahren sind.
Das wird immer wieder gerne behauptet. Ich kennen hingegen nur Umsteiger
vom Muskelkraft-Fahrrad in Richtung E-Mofa mit Pseudo-Kurbelantrieb.
Wieviel Menschen kennst Du konkret, die das Auto zugunsten eines Pedelec
abgeschafft haben?

Andreas

---
Diese E-Mail wurde von AVG auf Viren geprüft.
http://www.avg.com
Falk Dµebbert
2017-06-15 08:00:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Oehler
Post by Thorsten Klein
Ne, ich wollte gesagt haben, dass diese Leute vorher Auto gefahren sind.
Das wird immer wieder gerne behauptet. Ich kennen hingegen nur Umsteiger
vom Muskelkraft-Fahrrad in Richtung E-Mofa mit Pseudo-Kurbelantrieb.
Wieviel Menschen kennst Du konkret, die das Auto zugunsten eines Pedelec
abgeschafft haben?
Es dreht sich nicht um abschaffen sondern um gefahrene Kilometer und da
kenne ich einige, die zwar Schönwetter-Pedelecker sind, aber immerhin
fahren sie nun anteilig mit dem Pedelec zur Arbeit.

Leider greifen bei immer mehr Firmen Dress-Codes um sich bzw.
Abteilungen, die sich bislang vor Dress-Code, Non-Territorialem Büro und
open space drücken konnten, können das nun, wo die IT in der Cloud
verschwindet, nicht mehr.

Falk D.
Jochen Kriegerowski
2017-06-15 08:28:26 UTC
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Post by Falk Dµebbert
Leider greifen bei immer mehr Firmen Dress-Codes um sich bzw.
Abteilungen, die sich bislang vor Dress-Code, Non-Territorialem Büro und
open space drücken konnten, können das nun, wo die IT in der Cloud
verschwindet, nicht mehr.
Dann schau dir mal Radelvideos, vor allem aus Holland oder Skandinavien,
an: Der Anteil der Schlips-und-Anzug-Träger ist ziemlich hoch, und auch
in Deutschland scheint er zu steigen.

Und gerade für diese Klientel ist etwas "elektrischer Rückenwind" sehr
gut geeignet, um das Schwitzrisiko zu minimieren.

Gruß
Jochen
Falk Dµebbert
2017-06-15 12:15:03 UTC
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Post by Jochen Kriegerowski
Dann schau dir mal Radelvideos, vor allem aus Holland oder Skandinavien,
an: Der Anteil der Schlips-und-Anzug-Träger ist ziemlich hoch, und auch
in Deutschland scheint er zu steigen.
Gerade in Rotterdam fällt mir auf, dass der Anteil der Fahrradfahrer,
zurückgeht und (elektrische) Roller auf dem Vormarsch sind.
Allerdings liegt das mitunter daran, dass man nicht mehr in den
Hochhaussiedlungen am Stadtrand sondern gleich weiter draußen wohnt und
da ist selbst der niederländische ÖPNV schlecht aufgestellt.
Post by Jochen Kriegerowski
Und gerade für diese Klientel ist etwas "elektrischer Rückenwind" sehr
gut geeignet, um das Schwitzrisiko zu minimieren.
Ja. Das Problem der Haltbarkeit von Sommerware bleibt jedoch ungelöst.
Hosen für Kellner und Sicherheitsdienste sind zwar haltbarer, aber im
Sommer ungeeignet.

Falk D.
Thorsten Klein
2017-06-09 14:07:51 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Ich bin mir nicht sicher, aber so viel ich mitbekommen habe, ist bei
Mittelmotor keine Kettenblattschaltung möglich. DA wäre ein
Hinterradmotor billiger.
Ein Mittelmotor beansprucht die Kette enorm stark -> stärkerer
Verschleiss! Und Nabenmotoren können rekuperieren. Im Flachland
irrelevant, aber in den Bergen durchaus relevant.
Ich weiss nicht wie oft bei meinem alten Flyer die Kette ausgetauscht
werden musste. Nun habe ich eins mit Hinterradnabenmotor und die Kette
ist noch die erste.
Falk Dµebbert
2017-06-15 12:18:52 UTC
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Post by Thorsten Klein
Ein Mittelmotor beansprucht die Kette enorm stark -> stärkerer
Verschleiss! Und Nabenmotoren können rekuperieren. Im Flachland
irrelevant, aber in den Bergen durchaus relevant.
Nun ja. Da Shimano, Yamaha und Bosch 90% Marktanteile unter sich
ausmachen, dürfte der Fisch geputzt sein.
Post by Thorsten Klein
Ich weiss nicht wie oft bei meinem alten Flyer die Kette ausgetauscht
werden musste. Nun habe ich eins mit Hinterradnabenmotor und die Kette
ist noch die erste.
Eine Kette fällt mit 30,- in den Systemkosten kaum auf. Mein E-Bike hat
ein normales Kettenwechselinterval von OBisO.

Falk D.
Thomas Wagner
2017-06-04 09:38:55 UTC
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ich möchte demnächst mein Normalo-Radl...elektrifizieren....
Einen Lithium Ionen Accu für E-Bikes bekommst du relativ günstig bei
"Alibaba". z.B. 36v 13AH für US $130-180. Mindestabnahme 1 Stück.
Kannste dir schon mal anschauen. Dort gibt es auch noch jede Menge
andere Accus für E-Bikes
https://www.alibaba.com/product-detail/Factory-Hot-Sales-lithium-Accu-Ebike_60634778809.html

Von dem Nachrüstsatz mit Rolle am Reifen, habe ich auch nur negative
Statements gehört.

Vor allem kaufe dir die Einzelteile möglichst nicht gebraucht im Netz.
Da kaufst du meistens zweimal. Ist mir anfangs mit dem Nabenmotor
leider passiert.

Überlege gut, ob du dir die Arbeit auch wirklich zutraust.
Falls eher nicht, kaufe lieber fertiges E-Bike.
Wenn man sich das zutraut, macht es einen Höllenspaß.
Bei der von mir genannten Firma Schachner gibt es sogar ein Rennrad
mit E-Motor im Angebot. Rad mit Alurahmen auch.
Gruss, Thomas
DonCaron
2017-06-04 14:16:39 UTC
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Post by Thomas Wagner
Einen Lithium Ionen Accu für E-Bikes bekommst du relativ günstig bei
"Alibaba". z.B. 36v 13AH für US $130-180. Mindestabnahme 1 Stück.
einschließlich steuerung und Ladevorrichtung? könnte sonst sein das das
nicht taugt, wenn nicht alles zusammenpasst.
--
DonCaron
Thomas Wagner
2017-06-05 12:07:59 UTC
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Raw Message
Post by DonCaron
Post by Thomas Wagner
Einen Lithium Ionen Accu für E-Bikes bekommst du relativ günstig bei
"Alibaba". z.B. 36v 13AH für US $130-180. Mindestabnahme 1 Stück.
einschließlich steuerung und Ladevorrichtung? könnte sonst sein das das
nicht taugt, wenn nicht alles zusammenpasst.
Ladegerät haben die bei Aliba auch passend für die Lion Accus.

Die Steuerung muss natürlich komplett mit dem Motor
bei einem Anbieter von E-Bike Bausätzen erworben werden.
Ich plädiere sowieso für den Nabenmotor im Vorderrad.
Damit dürfte der halbwegs erfahrene Heimwerker die wenigsten
Schwierigkeiten haben.

Der Accu muß natürlich mit Art, Ah und Volt zu dem Bausatz passen.
Einige Erfahrung in Sachen Heimwerkeln sollten bei dem Projekt schon
vorhanden sein.
Gruss, Thomas
DonCaron
2017-06-05 18:02:22 UTC
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Post by Thomas Wagner
Ich plädiere sowieso für den Nabenmotor im Vorderrad.
Damit dürfte der halbwegs erfahrene Heimwerker die wenigsten
Schwierigkeiten haben.
Der Motor fürs Tretlager dürfte im prinzig genau so unproblematisch im
EInbau sein: Altes Tretlager entfernen, Halterung fit samt dem Antrieb
einschbauen fertig (ich habs noch nicht gemacht, scheint aber so zu
funktionieren
--
DonCaron
Falk Duebbert
2017-06-06 03:16:11 UTC
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Raw Message
Post by DonCaron
Post by Thomas Wagner
Ich plädiere sowieso für den Nabenmotor im Vorderrad.
Damit dürfte der halbwegs erfahrene Heimwerker die wenigsten
Schwierigkeiten haben.
Der Motor fürs Tretlager dürfte im prinzig genau so unproblematisch im
EInbau sein: Altes Tretlager entfernen, Halterung fit samt dem Antrieb
einschbauen fertig (ich habs noch nicht gemacht, scheint aber so zu
funktionieren
Bitte nicht die Drehmomentabstützung vergessen, sonst braucht man ein
sehr stabiles Akku-Kabel.

Falk D.
Falk Duebbert
2017-06-05 18:53:55 UTC
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Post by Andreas Neumann
Hallo,
nachdem ich auf die Anfrage in drf zwar 15 Antworten bekam, aber davon
gerade mal eine einzige peripher mit meinen Fragen zu tun hatte, jetzt
nochmal hier.
Ging das Thema dann auf Radwege oder Helme?
Post by Andreas Neumann
ich möchte demnächst mein Normalo-Radl (einfaches aber hochwertiges
Herrenrad, kein $Buzzword-/$Bullshitbingo-Spezialteil) mit
Shimano-3x9-Schaltung und Scheibenbremsen elektrifizieren.
Da alle befragten Händler damit lieber kein Geld verdienen möchten, darf ich
das selbermachen. Mein Erfahrungsschatz dazu ist gleich null, das was ich
mir im Netz bisher angelesen habe lässt mich zu handelsüblichem Umbausatz
mit 250W-Hinterradmotor tendieren.
Hinterradmotore sind eigentlich Schnee von gestern.
Das machen eigentlich nur noch zweifelhafte Chinesen.
Post by Andreas Neumann
Ich bin Wenigfahrer und möchte "nur" etwas Unterstützung bzw. Entlastung
für's gerne mal beleidigte Knie.
Hat hierzu jemand Erfahrungswerte, Empfehlungen, Tipps? Auf was muss ich
besonders achten, um was mache ich besser den großen Bogen?
Ich würde Dir den Pendix empfehlen. Das sind zwar 1,7 Kilo Euro auf den
Tisch eines guten Hauses, aber das Teil ist in einer Stunde eingebaut,
verändert weder Schwerpunkt noch Kinematik und macht in meinen Augen
deutlich mehr Sinn, als die ganzen Chinaböller auf ebay.de.

Bei anderen Systemen sind irgendwann Probleme mit den Hallsensoren,
Drehzahlstellern und so weiter vorprogrammiert und Du stellt die nächste
Frage in dse.

Ich selbst fahre ein Focus Bold² mit Shimano-Mittenmotor.

Falk D.
Thorsten Klein
2017-06-09 14:35:56 UTC
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Post by Falk Duebbert
Hinterradmotore sind eigentlich Schnee von gestern.
Das machen eigentlich nur noch zweifelhafte Chinesen.
Ne. Das ist aktueller Stand der Technik. Ich kenne kein eMofa mit
Vorderradmotor. Flyer Vollblut, Stromer, Stöckli, Speedped und
Specialized: alle hinten.
Falk Duebbert
2017-06-10 19:41:57 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Falk Duebbert
Hinterradmotore sind eigentlich Schnee von gestern.
Das machen eigentlich nur noch zweifelhafte Chinesen.
Ne. Das ist aktueller Stand der Technik.
Vor drei Jahren vielleicht.
Mittlerweile sind die meisten Marken mit Mittelmotoren am Start.

Specialized: seit anderthalb Jahren Mittelmotor
https://www.specialized.com/de/de/bikes/turbo

Alle "guten" Derby-Marken (Focus, Kalkhoff, Raleigh):
Mittelmotor

Cube:
Mittelmotor

...

Da ging vor zwei Jahren ein Ruck durch die Branche und die meisten
schweißen entweder Yamaha-, Bosch oder Shimano-Aufnahmen in die Rahmen.
Post by Thorsten Klein
Ich kenne kein eMofa mit
Vorderradmotor.
Flyer Vollblut,
Seit dem Akku-Rückruf in der Versenkung verschwunden. Liefertermine, als
würden die die Rahmen in der Schweiz von Hand dengeln.
Post by Thorsten Klein
Stromer, Stöckli, Speedped und
In Deutschland kaum Markanteile, weder über Hartje, ZEG noch über MCG
bestellbar.
Post by Thorsten Klein
Specialized: alle hinten.
Mitte.

Falk D.
Thorsten Klein
2017-06-11 19:24:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Falk Duebbert
Vor drei Jahren vielleicht.
Nein, heute. Mein aktuelles eBike ist von letzter Wintersaison.
Post by Falk Duebbert
Mittlerweile sind die meisten Marken mit Mittelmotoren am Start.
Nur die, die keine Ahnung haben, wie man es richtig macht.
Post by Falk Duebbert
Specialized: seit anderthalb Jahren Mittelmotor
Nein. Nicht das Modell, was ich meine.
https://www.specialized.com/us/en/bikes/turbo/urban/turbo
Das habe ich mir letztes Jahr noch angesehen. Ist es dann aber nicht
geworden wegen der idiotischen Probefahrtregelungen des Händlers.
Das war in CH, nicht in der US.
Post by Falk Duebbert
Mittelmotor
Ne, "gute" Marken verbauen Nabenmotor!
Mittelmotor ist gequirlte Scheisse! Habe 5 Jahre lang Mittelmotor
gefahren. Nie wieder! Geschätzt alle 250 km war die Kette hin. Jetzt
habe ich knapp 1.9 Mm und immer noch die erste Kette.
Bei der Suche nach einem neuen eBike letztes Jahr war die tatsache
Mittelmotor = Ausschlusskriterium. Und das werde ich auch weiterhin so
handhaben.
Post by Falk Duebbert
Post by Thorsten Klein
Flyer Vollblut,
Seit dem Akku-Rückruf in der Versenkung verschwunden. Liefertermine, als
würden die die Rahmen in der Schweiz von Hand dengeln.
Von dem Rückruf wusste ich bisher nichts. Aber Flyer hat es eh nie
begriffen, anständige eBikes zu bauen. Den Vollblut habe ich mal in
Fridrichshafen Probegefahren doch als Einzelmodell mit diesem Winzakku,
der gradmal für die Anfahrhilfe reicht, war eh nicht viel zu gewinnen.
Post by Falk Duebbert
Post by Thorsten Klein
Stromer, Stöckli, Speedped und
In Deutschland kaum Markanteile, weder über Hartje, ZEG noch über MCG
bestellbar.
Das sind aber die guten. Starker Motor mit einigermassen potentem Akku
Post by Falk Duebbert
Post by Thorsten Klein
Specialized: alle hinten.
Mitte.
Siehe oben.
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