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Naturholz ölen Eßtisch
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Georg Wieser
2017-06-04 19:22:34 UTC
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Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.

Lackieren mag ich nicht.

Ölen klingt gut.

Olivenöl?

Die einen sagen so, die anderen so...
"härtet" nicht, stinkt....
Andere sind begeistert?

Kokosöl/Fett

scheint zu klappen. Wie macht man das? Palmin leicht erwärmen,
dann einmassieren und nach ein paar Minuten einziehen abreiben?
Wie oft wiederholen?

Motoröl (frisch)

Ist mir wegen Eßtisch unsympathisch. "Härtet" vermutlich ebenfalls niemals.

andere günstige Öle?

Jemand ne Idee?


Spezialöle zu Apothekerpreisen speziell zur Holzpflege
aus dem Baumarkt 150ml zu 10 Euro oder so lassen wir jetzt
mal bitte weg.


Zweite Frage, da es sich in der Mehrzahl um Weichhölzer handelt fände
ich eine leichte rot/brauntönung nicht schlecht. Mit was färbt man Kokosöl?
HC Ahlmann
2017-06-04 19:52:51 UTC
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Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Sonnenblumenöl ziert unsere Küchenplatte aus Birke, sonst ist Leinöl
verbreitet, das härtet auch aus.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Ina Koys
2017-06-05 08:37:27 UTC
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Post by HC Ahlmann
Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Sonnenblumenöl ziert unsere Küchenplatte aus Birke, sonst ist Leinöl
verbreitet, das härtet auch aus.
Das hab ich an dem im Sommer immer draußen stehenden Tisch auch
verstrichen. Trotzdem bekommt er Risse (Tischlerplatte). Möglicherweise
hätte ich die Platte auch von unten streichen müssen, aber das hab mich
mir bisher gespart. Hol ich demnächst vielleicht noch nach. Aktuell
jedenfalls wölbt sich die Platte nach oben.
Aber auch von oben kann ich machen was ich will, nach spätestens 2
Jahren wird der Anstrich unansehnlich, egal, was ich der Platte
verpasse. Aber Leinöl muss ich wenigstens nicht abschleifen...

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de
Siegfried Jedath
2017-06-05 08:55:49 UTC
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Post by Ina Koys
Post by HC Ahlmann
Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Sonnenblumenöl ziert unsere Küchenplatte aus Birke, sonst ist Leinöl
verbreitet, das härtet auch aus.
Das hab ich an dem im Sommer immer draußen stehenden Tisch auch
verstrichen. Trotzdem bekommt er Risse (Tischlerplatte). Möglicherweise
hätte ich die Platte auch von unten streichen müssen, aber das hab mich
mir bisher gespart. Hol ich demnächst vielleicht noch nach. Aktuell
jedenfalls wölbt sich die Platte nach oben.
Aber auch von oben kann ich machen was ich will, nach spätestens 2
Jahren wird der Anstrich unansehnlich, egal, was ich der Platte
verpasse. Aber Leinöl muss ich wenigstens nicht abschleifen...
Ina
Ab-schleifen, Ina, ist in seltenen Fällen nötig.
An-schleifen sollte man aber immer. ;-)
Und ja, hättest auch die Unterseite streichen sollen. Auf der Oberseite
entsteht durch den Anstrich Spannung und so wölbt sie sich.
Selbst bei beidseitig lackierten Türen erlebt: Eine Seite 2x klar
lackiert, andere Seite volle Behandlung deckend weiss. Die Wölbung war
deutlich zu sehen wenn man die Tür schloss. War nix zu machen.

Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
Ina Koys
2017-06-05 09:52:57 UTC
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Post by Siegfried Jedath
Post by Ina Koys
Post by HC Ahlmann
Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Sonnenblumenöl ziert unsere Küchenplatte aus Birke, sonst ist Leinöl
verbreitet, das härtet auch aus.
Das hab ich an dem im Sommer immer draußen stehenden Tisch auch
verstrichen. Trotzdem bekommt er Risse (Tischlerplatte).
Möglicherweise hätte ich die Platte auch von unten streichen müssen,
aber das hab mich mir bisher gespart. Hol ich demnächst vielleicht
noch nach. Aktuell jedenfalls wölbt sich die Platte nach oben.
Aber auch von oben kann ich machen was ich will, nach spätestens 2
Jahren wird der Anstrich unansehnlich, egal, was ich der Platte
verpasse. Aber Leinöl muss ich wenigstens nicht abschleifen...
Ab-schleifen, Ina, ist in seltenen Fällen nötig.
Dieser seltene Fall ist z.B. das Entfernen von Bootslack (der nicht
geschützt hat), um ihn durch Öl auszutauschen. Oder?
Post by Siegfried Jedath
An-schleifen sollte man aber immer. ;-)
Und ja, hättest auch die Unterseite streichen sollen.
Weiß zwar noch nicht wie, aber ich versuch das im Sommer nachzuholen.

Ina
--
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Siegfried Jedath
2017-06-05 17:55:58 UTC
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Post by Ina Koys
Post by Siegfried Jedath
Ab-schleifen, Ina, ist in seltenen Fällen nötig.
Dieser seltene Fall ist z.B. das Entfernen von Bootslack (der nicht
geschützt hat), um ihn durch Öl auszutauschen. Oder?
Hätte ich mir eigentlich denken können, dass eine erfahrene Heimwerkerin
einen Grund hat.

Schönen Rest-Pfingstmontag noch, Ina.

Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
Ina Koys
2017-06-08 20:00:29 UTC
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Post by Siegfried Jedath
Post by Ina Koys
Post by Siegfried Jedath
Ab-schleifen, Ina, ist in seltenen Fällen nötig.
Dieser seltene Fall ist z.B. das Entfernen von Bootslack (der nicht
geschützt hat), um ihn durch Öl auszutauschen. Oder?
Hätte ich mir eigentlich denken können, dass eine erfahrene Heimwerkerin
einen Grund hat.
Schönen Rest-Pfingstmontag noch, Ina.
Danke, auch wenner jetzt gut vorbei ist.

I*MitArbeitVersautManSichDasGanzeLeben*na
--
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Martin Gerdes
2017-06-06 21:31:24 UTC
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Post by Siegfried Jedath
Ab-schleifen, Ina, ist in seltenen Fällen nötig.
An-schleifen sollte man aber immer. ;-)
Und ja, hättest auch die Unterseite streichen sollen. Auf der Oberseite
entsteht durch den Anstrich Spannung und so wölbt sie sich.
Selbst bei beidseitig lackierten Türen erlebt: Eine Seite 2x klar
lackiert, andere Seite volle Behandlung deckend weiss. Die Wölbung war
deutlich zu sehen wenn man die Tür schloss. War nix zu machen.
Die weiß lackierte Seite ist hohl geworden?

Auch wenn Du schreibst, daß da nichts zu machen gewesen sei, dürftest Du
vermutlich schon irgendwas gemacht haben, um die Tür wieder gerade zu
kriegen (und sei es, daß Du den ganzen schönen Anstrich wieder
heruntergeholt hast). Oder hat man damals das Türblatt ausgewechselt?
Siegfried Jedath
2017-06-07 14:48:51 UTC
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Post by Martin Gerdes
Post by Siegfried Jedath
Ab-schleifen, Ina, ist in seltenen Fällen nötig.
An-schleifen sollte man aber immer. ;-)
Und ja, hättest auch die Unterseite streichen sollen. Auf der Oberseite
entsteht durch den Anstrich Spannung und so wölbt sie sich.
Selbst bei beidseitig lackierten Türen erlebt: Eine Seite 2x klar
lackiert, andere Seite volle Behandlung deckend weiss. Die Wölbung war
deutlich zu sehen wenn man die Tür schloss. War nix zu machen.
Die weiß lackierte Seite ist hohl geworden?
Auch wenn Du schreibst, daß da nichts zu machen gewesen sei, dürftest Du
vermutlich schon irgendwas gemacht haben, um die Tür wieder gerade zu
kriegen (und sei es, daß Du den ganzen schönen Anstrich wieder
heruntergeholt hast). Oder hat man damals das Türblatt ausgewechselt?
Hi,
der Kunde hat begriffen und akzeptiert das ich es nicht Schuld war.
Die Küchentür, auf die gleiche Weise bearbeitet, hat nicht so reagiert.
So viel ich weiss, hat der Schreiner die Tür dann ein paar Tage in eine
Presse (?) gepackt. Bei späteren Arbeiten bei der Familie ist mir nix
mehr aufgefallen. Als ich von der Presse hörte, hätte ich Risse im Lack
erwartet ....... Nix.
Aber sieht man Mal: 2 Farbschichten mehr......

Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
h***@googlemail.com
2017-06-07 16:44:39 UTC
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Post by Siegfried Jedath
Post by Martin Gerdes
Post by Siegfried Jedath
Ab-schleifen, Ina, ist in seltenen Fällen nötig.
An-schleifen sollte man aber immer. ;-)
Und ja, hättest auch die Unterseite streichen sollen. Auf der Oberseite
entsteht durch den Anstrich Spannung und so wölbt sie sich.
Selbst bei beidseitig lackierten Türen erlebt: Eine Seite 2x klar
lackiert, andere Seite volle Behandlung deckend weiss. Die Wölbung war
deutlich zu sehen wenn man die Tür schloss. War nix zu machen.
Die weiß lackierte Seite ist hohl geworden?
Auch wenn Du schreibst, daß da nichts zu machen gewesen sei, dürftest Du
vermutlich schon irgendwas gemacht haben, um die Tür wieder gerade zu
kriegen (und sei es, daß Du den ganzen schönen Anstrich wieder
heruntergeholt hast). Oder hat man damals das Türblatt ausgewechselt?
der Kunde hat begriffen und akzeptiert das ich es nicht Schuld war.
Türblätter aus Massivholz haben Füllungen und die müssen sich
bewegen können, der rel. Raumluftfeuchte entsprechend.
Du hattest mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Lack, evtl. mit
Acryldispersion, verwendet, der mindestens eine Füllung
in den Nuten vollständig verklebt hatte, daher nachfolgende
Schüsselung. Sehr häufiger Anstrichfehler - FR
Siegfried Jedath
2017-06-07 18:45:58 UTC
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Raw Message
Post by h***@googlemail.com
Post by Siegfried Jedath
Post by Martin Gerdes
Auch wenn Du schreibst, daß da nichts zu machen gewesen sei, dürftest Du
vermutlich schon irgendwas gemacht haben, um die Tür wieder gerade zu
kriegen (und sei es, daß Du den ganzen schönen Anstrich wieder
heruntergeholt hast). Oder hat man damals das Türblatt ausgewechselt?
der Kunde hat begriffen und akzeptiert das ich es nicht Schuld war.
Türblätter aus Massivholz haben Füllungen und die müssen sich
bewegen können, der rel. Raumluftfeuchte entsprechend.
Hi,
das ist Theorie. Sorry.
Kein Kunde nimmt mir eine Tür ab, wo an einer weiss lackierten Tür auch
noch die allerkleinste Ritze oder Spalte zu sehen ist.

Die Tür hatte keine Füllungen. Sie war beidseitig glatt.
Die Tür war zu leicht um massiv zu sein. :-)
Post by h***@googlemail.com
Du hattest mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Lack, evtl. mit
Acryldispersion, verwendet, der mindestens eine Füllung
in den Nuten vollständig verklebt hatte, daher nachfolgende
Schüsselung. Sehr häufiger Anstrichfehler - FR
Ah, komm, nu ist aber gut. Da hängt eine neue unbehandelte Tür in den
Stahlzargen und du hast den Auftrag, flurseitig Natur/seidenmatt.
Zimmerseitig, weiss, seidenglänzend/weiss.
Flurseite= Grundierung: Lack 1x verdünnt. 1x unverdünnt. Natürlich gut
geschliffen.
Zimmerseite= Grundierung/ ganzflächig abziehen mit Ölspachtel/ Vorlack /
Lack. Natürlich gut geschliffen.
Und nix Wasserlack!!!
Und mit Pinsel lackiert! Da kommt noch was drauf. Und man hat keine
Apfelsinenstruktur. Selbst im Gegenlicht nicht!!!
Ich hab das noch gelernt!!!!!!!

So, genug der Selbstbeweihräucherung.

Ich weiss wirklich nicht warum die sich verzogen hat. Letzens passiert,
als ich einen Regalboden versehentlich nur von einer Seite mit
Acryllack-klar gestrichen habe. Wisst schon, son Schwerlast-Regal, Böden
aus Span.
Ist abgeschlossen und schon länger her. Also was solls.

Gruss
Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
Thomas Prufer
2017-06-08 05:35:33 UTC
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Post by Siegfried Jedath
Ich weiss wirklich nicht warum die sich verzogen hat. Letzens passiert,
als ich einen Regalboden versehentlich nur von einer Seite mit
Acryllack-klar gestrichen habe. Wisst schon, son Schwerlast-Regal, Böden
aus Span.
"Weil sowas passiert."

Kirschbaumfurnierte Platten, Nitrolack. Beim Ausladen stehend an die Wand
gestellt, mehrere tief. Am nächsten Tag beim Einbau sind Schatten drauf, wo die
Sonne hinkam waren die Böden gebleicht, wo eine weiter Platte davorstand nicht.
UV-Schäden innerhalb eine Tages?

Oder die Schrankwand die sich wand wie ein Schnitzel in der Pfanne. Türen über
Nacht geschüsselt, nix schließt mehr.

Irgendwann stellte sich heraus, dass die Klimaanlage nagelneu war, und die
Ersteller die Regelung nicht im Griff hatten, und die Anlage ein paarmal über
Nacht Vollanschlag "saukalt staubtrocken" fuhr...


Thomas Prufer
h***@googlemail.com
2017-06-08 21:34:29 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Prufer
Post by Siegfried Jedath
Ich weiss wirklich nicht warum die sich verzogen hat. Letzens passiert,
als ich einen Regalboden versehentlich nur von einer Seite mit
Acryllack-klar gestrichen habe. Wisst schon, son Schwerlast-Regal, Böden
aus Span.
"Weil sowas passiert."
Kirschbaumfurnierte Platten, Nitrolack. Beim Ausladen stehend an die Wand
gestellt, mehrere tief. Am nächsten Tag beim Einbau sind Schatten drauf, wo die
Sonne hinkam waren die Böden gebleicht, wo eine weiter Platte davorstand nicht.
UV-Schäden innerhalb eine Tages?
Oder die Schrankwand die sich wand wie ein Schnitzel in der Pfanne. Türen über
Nacht geschüsselt, nix schließt mehr.
Irgendwann stellte sich heraus, dass die Klimaanlage nagelneu war, und die
Ersteller die Regelung nicht im Griff hatten, und die Anlage ein paarmal über
Nacht Vollanschlag "saukalt staubtrocken" fuhr...
Man erlebt die seltsamsten Dinge - ich war in einem
süddeutschen Schloß, ein Albtraum, vier Flügel um einen
Innenhof, bröckelnder Außenputz, aber teure Autos davor.
In einem Flügel hatte man mit der Sanierung im EG und 1. OG
begonnen und es war zu merken: Hier wurde geklotzt, nicht gespart.
Reklamiert wurden im Eßzimmer dunkle Flecken im neuen
Stabparkett Massiv-Eiche. Als Grund konnte ein in einer
Schrankwand eingebauter Geschirrspüler ausgemacht werden:
Beim Einfüllen zu Boden gegangenes stark alkalisches
Spülmittel war für die Verfärbungen ursächlich, sog.
Räuchereffekt.
Am Rande: Der hochadlige Besitzer des Schlosses betrieb
ein Unternehmen für Anlageberatung und hatte ihm anvertraute
Gelder einfach für die Renovierung abgezweigt, die Pastete
kam irgendwann hoch und er suizidierte in seinem Büro.

FR
Bodo Mysliwietz
2017-06-05 10:42:43 UTC
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Post by Ina Koys
Post by HC Ahlmann
Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Sonnenblumenöl ziert unsere Küchenplatte aus Birke, sonst ist Leinöl
verbreitet, das härtet auch aus.
Das hab ich an dem im Sommer immer draußen stehenden Tisch auch
verstrichen. Trotzdem bekommt er Risse (Tischlerplatte). Möglicherweise
hätte ich die Platte auch von unten streichen müssen, aber das hab mich
mir bisher gespart. Hol ich demnächst vielleicht noch nach. Aktuell
jedenfalls wölbt sich die Platte nach oben.
Und mein Bauchgefühl sagt mir das sich sich auch bei allseitigem
Doppelanstrich wölben wird.

Mit einem solchem Öl verhindert man das spontan auftropfendes Wasser
eindringt, man verhindert damit aber nicht die Diffusion ("Atmung") des
Holzes. Da gibt es von oben bei praller Sonne schnell Bratpfannentemp
während es von unten noch recht kühl ist. An der Oberseite dunstet
Wasser aus der Holzfaser aus ... Platte nun Krumm.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Ina Koys
2017-06-05 13:01:13 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Ina Koys
Post by HC Ahlmann
Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Sonnenblumenöl ziert unsere Küchenplatte aus Birke, sonst ist Leinöl
verbreitet, das härtet auch aus.
Das hab ich an dem im Sommer immer draußen stehenden Tisch auch
verstrichen. Trotzdem bekommt er Risse (Tischlerplatte).
Möglicherweise hätte ich die Platte auch von unten streichen müssen,
aber das hab mich mir bisher gespart. Hol ich demnächst vielleicht
noch nach. Aktuell jedenfalls wölbt sich die Platte nach oben.
Und mein Bauchgefühl sagt mir das sich sich auch bei allseitigem
Doppelanstrich wölben wird.
Die 15-jährige empirische Erfahrung mit dieser Platte sagt mir, dass das
Phänomen jetzt erstmalig sichtbar auftrat.

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de
Johann Mayerwieser
2017-06-05 15:29:30 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Ina Koys
Das hab ich an dem im Sommer immer draußen stehenden Tisch auch
verstrichen. Trotzdem bekommt er Risse (Tischlerplatte). Möglicherweise
hätte ich die Platte auch von unten streichen müssen, aber das hab mich
mir bisher gespart. Hol ich demnächst vielleicht noch nach. Aktuell
jedenfalls wölbt sich die Platte nach oben.
Und mein Bauchgefühl sagt mir das sich sich auch bei allseitigem
Doppelanstrich wölben wird.
Mit einem solchem Öl verhindert man das spontan auftropfendes Wasser
eindringt, man verhindert damit aber nicht die Diffusion ("Atmung") des
Holzes.
Meiner Ansicht nach wird sie erschwert. Dann scheint oben die Sonne
drauf, unten nicht. Der Feuchtegehalt wird von oben nach unten zunehmen,
damit dehnt sich das Holz unten mehr aus (oder schrumpft weniger). Das
muss im Endeffekt zur Schüssel werden.
Siegfried Jedath
2017-06-04 20:00:12 UTC
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Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Ölen klingt gut.
Olivenöl?
Die einen sagen so, die anderen so...
"härtet" nicht, stinkt....
Andere sind begeistert?
Kokosöl/Fett
..................................

Leinölfirnis oder Halböl (stark verdünntes Leinöl (Terpentin!!!!).
Firnis enthält Metallsalze zum schnelleren trocknen.
Bei Halböl macht das das Tepentin(ersatz)
Post by Georg Wieser
Zweite Frage, da es sich in der Mehrzahl um Weichhölzer handelt fände
ich eine leichte rot/brauntönung nicht schlecht. Mit was färbt man Kokosöl?
Trockenfarbe (in Terpentin anrühren).
Universal-, Lackabtönung. Die kleinen Fläschchen eben.

Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
Detlef Wirsing
2017-06-04 20:23:43 UTC
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Raw Message
Georg Wieser schrieb:

[...]
Post by Georg Wieser
Ölen klingt gut.
[...]
Post by Georg Wieser
Jemand ne Idee?
[...]

http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/00046786 - farblos

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Martin Klaiber
2017-06-04 21:06:55 UTC
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Post by Georg Wieser
Olivenöl?
Bloß nicht! Das härtet nie aus. Eine ehemalige Bekannte hat einen Tisch
satt mit Olivenöl behandelt, darauf klebt mit der Zeit alles fest, was
länger steht. Gläser, Tassen, Schüsseln... Bekommt man mit einem Ruck
wieder ab, ist dennoch lästig. Je wärmer es ist, umso klebriger fühlt
sich die Oberfläche an. Das liegt sicher auch daran, dass insgesamt
viel zu viel Öl aufgetragen wurde.
Post by Georg Wieser
Die einen sagen so, die anderen so...
"härtet" nicht, stinkt....
Stinken nicht, aber es härtet nicht aus.
Post by Georg Wieser
Andere sind begeistert?
Es kommt darauf an, wofür. Meine hölzernen Kochlöffel habe ich mit
Olivenöl behandelt, allerdings nur dünn. Dabei ging es mir nur darum,
dass sie sich nicht gleich mit Wasser vollsaugen und mit der Zeit
reissen. Olivenöl habe ich genommen, weil ich es in der Küche habe.
Es wäscht sich mit der Zeit aus, aber dann ölt man eben ab und zu
leicht nach.
Post by Georg Wieser
andere günstige Öle?
Der Klassiker ist Leinöl. Ich habe damit Schneidbretter behandelt.
Kann ich empfehlen. Wassertropfen bleiben darauf lange stehen, bevor
sie einziehen. Ganz wasserdicht ist die Oberfläche also nicht, aber
recht gut abweisend. Ich habe die Brettchen allerdings nur so dünn
mit Leinöl behandelt, dass sich die Oberfläche noch wie rohes Holz
anfühlt. Vielleicht wird die Oberfläche sogar wasserdicht, wenn man
mehr Öl aufträgt. Dazu kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.

Das Ergebnis wird umso besser, je dünner die Schichten sind. Also
lieber viele dünne Aufträge als wenige "dicke". Nach einer Weile (die
genaue Zeit weiß ich nicht mehr, müsste ich nachschauen, IIRC einige
Minuten bis einige zehn Minuten) das Öl, das noch auf der Oberfläche
steht, mit einem Lappen wieder abnehmen. Das dünne Auftragen führt
dazu, dass das Öl tiefer in das Holz eindringt. Zwischen den Schichten
ausreichend lange aushärten lassen, IIRC war die Empfehlung mindestens
ein Tag Wartezeit. Je länger, desto besser, eine Woche schadet nicht,
wenn Du so viel Zeit hast. Das Öl vernetzt sich durch UV-Licht und
Luftsauerstoff. Wenn man zu früh neues Öl aufträgt, ist es darunter
noch weich.

Vorsicht: Der Lappen mit dem Leinöl kann sich selbst entzünden! Die
Empfehlung lautet, ihn in einer geschlossenen Blechdose aufzubewahren.
Post by Georg Wieser
Jemand ne Idee?
Schau mal im web. Da gibt es unzählige Seiten zu Leinöl als Holzschutz.
Post by Georg Wieser
Spezialöle zu Apothekerpreisen speziell zur Holzpflege
aus dem Baumarkt 150ml zu 10 Euro oder so lassen wir jetzt
mal bitte weg.
Ich vermute, diese Öle basieren größtenteils auch auf Leinöl. Siggi
erwähnte es schon. Ob pures Leinöl billiger ist, weiß ich nicht.

Man kann reines Leinöl auch kochen, dann härtet es auch schneller aus,
oder es mit Lösungsmitteln mischen oder vor dem Auftragen erwärmen,
dann zieht es besser ein. Fand ich beides unnötig. Das Wichtigste ist
einfach nur, dass man Zeit und Geduld hat und dünn arbeitet.
Post by Georg Wieser
Zweite Frage, da es sich in der Mehrzahl um Weichhölzer handelt fände
ich eine leichte rot/brauntönung nicht schlecht. Mit was färbt man Kokosöl?
Reines Leinöl färbt das Holz gelblich. Mache vielleicht vorher eine
Probebehandlung an einem Reststück. Dann bekommst Du auch ein Gefühl
für die Verarbeitung.

Gruß, Martin
Klaus Bartram
2017-06-04 21:39:52 UTC
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Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Hallo,

genau das haben wir auch gemacht und zwar mit

http://www.osmo.de/navigate.do?id=4544&name=TopOil&lang=de

kann ich eigentlich nur empfehlen. Sehr ergiebig und wir haben in jetzt
4 Jahren es nicht geschafft einen Fleck rein zu machen. Man konnte alles
wieder abwischen.

Gruss
Klaus
Heiner Hass
2017-06-05 00:32:48 UTC
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Raw Message
Post by Klaus Bartram
Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Hallo,
genau das haben wir auch gemacht und zwar mit
http://www.osmo.de/navigate.do?id=4544&name=TopOil&lang=de
kann ich eigentlich nur empfehlen. Sehr ergiebig und wir haben in jetzt
4 Jahren es nicht geschafft einen Fleck rein zu machen. Man konnte alles
wieder abwischen.
der Empfehlung kann ich mich nur anschliessen.

Gruß Heiner
Peter Büttner
2017-06-05 00:36:57 UTC
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Raw Message
Post by Georg Wieser
Brotzeit-Tisch aus hauptsächlich Weichhölzern soll imprägniert und somit
ein wenig gegen "Eß-Unfälle" und die daraus resultierenden Flecken
geschützt werden.
Lackieren mag ich nicht.
Ölen klingt gut.
Olivenöl?
[...]
Kokosöl/Fett
[...]
Motoröl (frisch)
Die härten alle nicht aus.
(Das anderswo erwähnte Sonnenblumenöl wird sehr klebrig, wie mir der
Fleck im Schrank unter der Flasche zeigt)
Post by Georg Wieser
Ist mir wegen Eßtisch unsympathisch. "Härtet" vermutlich ebenfalls niemals.
Auch das.
Post by Georg Wieser
andere günstige Öle?
Bereits genanntes Leinöl.

Walnussöl. Das 'stinkt' nicht so wie Leinöl (der Geruch verschwindet
aber eh mit der Zeit) und Walnussöl wird nicht gelb (AFAIR).
Das habe ich mal genommen um ein Ikea-Lattentischchen einzuölen.
Klappte gut, kein Geruch. Das Holz war schon braun, daher kann ich
zur Farbe bei hellem Holz nix sagen.

Von der Fettsäurezusammensetzung sollte Leinöl aber besser sein, da
sind ~50% a-Linolensäure, in Walnussöl erheblich weniger und dafür
viel Linolsäure - letztere macht 70% des Sonnenblumenöls aus, was
zur beschriebenen Klebrigkeit führen könnte. (Das ist eine auf meinem
Mist gewachsene Vermutung, müsste man recherchieren)
Post by Georg Wieser
[...]
Zweite Frage, da es sich in der Mehrzahl um Weichhölzer handelt fände
ich eine leichte rot/brauntönung nicht schlecht. Mit was färbt man Kokosöl?
Erst beizen? Hab ich früher (30J) öfter gemacht, fand ich immer gut. Das
waren aber meist noch Beizen vom Opa, also ~70er Jahre, dann hatte ich
noch neue gekauft, um Holzspielfiguren in rot und blau und so zu
beizen, die waren auch gut.
Da kann man erst den Farbton hinbekommen, und wenn es gefällt ölen.
Aber ich nehme an das eingezogene Beize nie mehr ab geht, kann man
also wahrscheinlich nur nach dunkler korrigieren.

Palmöl gibt es in sehr rot, das ist glaub ich Carotin, ist das
farbstabil im Licht?

Peter
DonCaron
2017-06-05 07:16:28 UTC
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Post by Georg Wieser
Ölen klingt gut.
Olivenöl?
ideal wäre hartöl (so teuer isses nicht)
Leinölfirnis geht vom Preis
Leinöl dringt ein, verestert schnell
--
DonCaron
Johann Mayerwieser
2017-06-05 07:31:21 UTC
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Post by Georg Wieser
Ölen klingt gut.
Olivenöl?
ideal wäre hartöl (so teuer isses nicht) Leinölfirnis geht vom Preis
Leinöl dringt ein, verestert schnell
Leinöl ist schon vollkommen verestert, wenn du es kaufst. Fette (und
Leinöl ist wie alle Öle ebenfalls ein Fett), sind Ester.

Leinöl härtet durch das Oxidieren der ungesättigten Fettsäuren aus.
DonCaron
2017-06-05 12:00:49 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Post by Georg Wieser
Ölen klingt gut.
Olivenöl?
ideal wäre hartöl (so teuer isses nicht) Leinölfirnis geht vom Preis
Leinöl dringt ein, verestert schnell
Leinöl ist schon vollkommen verestert, wenn du es kaufst. Fette (und
Leinöl ist wie alle Öle ebenfalls ein Fett), sind Ester.
Leinöl härtet durch das Oxidieren der ungesättigten Fettsäuren aus.
danke für die richtigstellung, hatte das falsch im Kopf
--
DonCaron
Ina Koys
2017-06-05 08:39:24 UTC
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Post by DonCaron
ideal wäre hartöl (so teuer isses nicht)
Hat sich auf der Küchenplatte bewährt. Geht sowas auch außen?

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de
Thomas Krenzel .
2017-06-05 10:35:36 UTC
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Post by Ina Koys
Post by DonCaron
ideal wäre hartöl (so teuer isses nicht)
Hat sich auf der Küchenplatte bewährt. Geht sowas auch außen?
Ja warum denn nicht?

Klar geht das. Nur musst Du dich davon verabschieden das es dann 2 Jahre
hält wenn Du es nur einmal behandelst.

Hartöl oder Bootslack (ich hab das mal mit Biopin Bootsöl gemacht) kann
mehrfach aufgetragen werden und wird nach ausreichender Trocknung (oder
Härtung oder was auch immer) so schön wie eine klarlackierte Oberfläche.
Muss man nur sorgfältig genug machen, dann hält das auch jahrelang.

Also nach jedem Anstrich den Überschuss wieder entfernen und dann
richtig aushärten lassen nach Anleitung.

Nur sind Hartöl und Bootslack eher nicht geeignet um Speisen
zuzubereiten denke ich, weil da Sikkative drin sind.

Tolle Einführung dazu vom Restaurator:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLT-G9Mm08BprglT_sRCn0HgmHP2pT21kA

Grüße
Thomas
Ina Koys
2017-06-05 13:02:12 UTC
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Post by Thomas Krenzel .
Nur sind Hartöl und Bootslack eher nicht geeignet um Speisen
zuzubereiten
Direkt auf der Platte wird das auch nicht stattfinden.

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de
DonCaron
2017-06-05 18:08:45 UTC
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Post by Ina Koys
Post by Thomas Krenzel .
Nur sind Hartöl und Bootslack eher nicht geeignet um Speisen
zuzubereiten
Direkt auf der Platte wird das auch nicht stattfinden.
warum nicht?
--
DonCaron
Ina Koys
2017-06-09 16:15:38 UTC
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Post by DonCaron
Post by Ina Koys
Post by Thomas Krenzel .
Nur sind Hartöl und Bootslack eher nicht geeignet um Speisen
zuzubereiten
Direkt auf der Platte wird das auch nicht stattfinden.
warum nicht?
Weil wir so nobel sind Geschirr zu verwenden!

Ina,
piekfein
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de
Georg Wieser
2017-06-05 18:16:42 UTC
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Post by Ina Koys
Post by Thomas Krenzel .
Nur sind Hartöl und Bootslack eher nicht geeignet um Speisen
zuzubereiten
Direkt auf der Platte wird das auch nicht stattfinden.
Ina
Wer weiß, wer weiß :-) Je später der Abend.....
DonCaron
2017-06-05 18:07:56 UTC
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Post by Thomas Krenzel .
Nur sind Hartöl und Bootslack eher nicht geeignet um Speisen
zuzubereiten denke ich, weil da Sikkative drin sind.
glaub das ist ein Himmelweiter Unterschied.
Leinöl wird unter Luftabschluss verkocht, wodurch eine anpolymerisierte
Form des Öls, genannt „Hartöl“
--
DonCaron
Siegfried Jedath
2017-06-05 18:45:40 UTC
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Post by DonCaron
Post by Thomas Krenzel .
Nur sind Hartöl und Bootslack eher nicht geeignet um Speisen
zuzubereiten denke ich, weil da Sikkative drin sind.
glaub das ist ein Himmelweiter Unterschied.
Leinöl wird unter Luftabschluss verkocht, wodurch eine anpolymerisierte
Form des Öls, genannt „Hartöl“
Oder man stellt es, mit oder ohne Lichteinfluss (farbliche Veränderung)
über Monate auf den Speicher/ Dachboden. Das ergibt dann Standöl. ;-)
Daraus wurden dann Öl-Lacke hergestellt. Sehr schwierig zu verarbeiten.

Auch da wurden Sikkativebeigemischt. War, genau wie bei einfachem Leinöl
eine diffizile Angelegenheit. Da ging es um Promille. Zu wenig,
trocknete zu lange. Zu viel, trocknete gar nicht.
Und, die Metallsalze im Sikkativ waren/sind auch nicht ohne. Deshalb
werden im Innenbereich auch eher Nussöle und andere natürlichen, schnell
trocknenden Öle dem Leinöl zugesetzt.

Alles in allem braucht man für 'Ölfarben', richtig verarbeitet, viel
Zeit und Geduld.

Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
h***@googlemail.com
2017-06-07 12:35:28 UTC
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Post by Siegfried Jedath
Oder man stellt es, mit oder ohne Lichteinfluss (farbliche Veränderung)
über Monate auf den Speicher/ Dachboden. Das ergibt dann Standöl. ;-)
Daraus wurden dann Öl-Lacke hergestellt. Sehr schwierig zu verarbeiten.
Auch da wurden Sikkativebeigemischt. War, genau wie bei einfachem Leinöl
eine diffizile Angelegenheit. Da ging es um Promille. Zu wenig,
trocknete zu lange. Zu viel, trocknete gar nicht.
Und, die Metallsalze im Sikkativ waren/sind auch nicht ohne. Deshalb
werden im Innenbereich auch eher Nussöle und andere natürlichen, schnell
trocknenden Öle dem Leinöl zugesetzt.
Alles in allem braucht man für 'Ölfarben', richtig verarbeitet, viel
Zeit und Geduld.
Ein Trick, Leinölprodukte zu schneller Härtung zu bringen:
einrühren von ca. 15 % asiatischen, vorzugsweise japanischen
Holzöls, das extrem ungesättigt ist und schon kurz nach
dem Öffnen des Gebinde an der Oberfläche eine Haut bildet.

FR
Thomas Prufer
2017-06-06 07:47:19 UTC
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Post by Ina Koys
Hat sich auf der Küchenplatte bewährt. Geht sowas auch außen?
Ich werf noch ein Öl in den Ring: "Le Tonkinois". Hat ein befreundeter Schreiner
auf seiner Gartenbank ausprobiert, und war damit sehr zufrieden. Als Öl
prinzipiell leicht auszubessern, war lange haltbar, auch blaue-Beeren-fressende
Vögel waren kein Problem.

Die Verarbeitung geht mit Geduld und dünnen Schichten.

Leinölfirnis wird mir zu pappig, zumindest als Endanstrich. Ich hab den "Kremer
Leinöl Firnis Artikel Nr.: 73100 mit Mangan sikkativiert, kobaltfrei,
schnelltrocknend" verwendet. Der ist halt echt preiswert bei 5,50 der Liter.


Thomas Prufer
Jürgen Exner
2017-06-06 23:17:34 UTC
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Post by Thomas Prufer
Post by Ina Koys
Hat sich auf der Küchenplatte bewährt. Geht sowas auch außen?
Ich werf noch ein Öl in den Ring: "Le Tonkinois".
Das waere dann zumindest endlich mal ein "Bootslack" von dem hier
dauernd so freizuegig geredet wird.

jue
h***@googlemail.com
2017-06-07 12:42:38 UTC
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Post by Jürgen Exner
Post by Thomas Prufer
Post by Ina Koys
Hat sich auf der Küchenplatte bewährt. Geht sowas auch außen?
Ich werf noch ein Öl in den Ring: "Le Tonkinois".
Das waere dann zumindest endlich mal ein "Bootslack" von dem hier
dauernd so freizuegig geredet wird.
Einkomponentige Bootslacke und Öl-KH-Parkettsiegel enthalten
als Bindemittel polyurethanmodifizierte Sojaalkyde.
Solche Klarlacke kann man mit 15 % KH-Verdünner (Terpentin-Ersatz) niedrigvoskos einstellen und wie ein Öl verarbeiten, also
Holzoberflächen imprägnieren - FR
Georg Wieser
2017-06-06 18:55:28 UTC
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Am 04.06.2017 um 21:22 schrieb Georg Wieser:


Kurzer Update:

Gestern magels Anterantiven am Feiertag und dank entdecktem Vorrat im
Kühlschrank mit erwärmten Kokosfett eingerieben.

Erste Sahne!

Noch einmal in 2,3 Tagen und fertig!
frank paulsen
2017-06-06 19:12:09 UTC
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Post by Georg Wieser
Gestern magels Anterantiven am Feiertag und dank entdecktem Vorrat im
Kühlschrank mit erwärmten Kokosfett eingerieben.
Erste Sahne!
Noch einmal in 2,3 Tagen und fertig!
jau! und wenns nix wird, einfach duenn schokolade aufstreichen und mit
keksen belegen.
--
frobnicate foo
Siegfried Jedath
2017-06-07 06:41:52 UTC
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Post by Georg Wieser
Gestern magels Anterantiven am Feiertag und dank entdecktem Vorrat im
Kühlschrank mit erwärmten Kokosfett eingerieben.
Erste Sahne!
Noch einmal in 2,3 Tagen und fertig!
Bist du so'n Hyperaktiver? :-)
"eh, habe fertig ---" Nenene.

Das war ein grosser Fehler. Der Sommer steht noch bevor und damit auch
Hitze. Das Fett dringt tief ins Holz ein, wenn es anfängt zu bruzeln.
Alles was du später da drauf streichst, trocknet nicht oder wird
schrumpelig und platzt ab.

Und jetzt?

Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
Georg Wieser
2017-06-08 06:40:45 UTC
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Post by Siegfried Jedath
Post by Georg Wieser
Gestern magels Anterantiven am Feiertag und dank entdecktem Vorrat im
Kühlschrank mit erwärmten Kokosfett eingerieben.
Erste Sahne!
Noch einmal in 2,3 Tagen und fertig!
Bist du so'n Hyperaktiver? :-)
"eh, habe fertig ---" Nenene.
JA definitiv.
Post by Siegfried Jedath
Das war ein grosser Fehler. Der Sommer steht noch bevor und damit auch
Hitze. Das Fett dringt tief ins Holz ein, wenn es anfängt zu bruzeln.
Alles was du später da drauf streichst, trocknet nicht oder wird
schrumpelig und platzt ab.
Und jetzt?
Siggi
Ich gib Dir Bescheid, wenn das erste Sommerfest durch ist.

Ich will da eigentlich auch gar nix anderes mehr draufstreichen.
Vielleicht mal ein Stück schönen Schwarzwälder Schinken oder so...
Ich hoffe, daß sich das Schweineschmalz und das Kokosfett nicht beißen :-)

Ansonsten bekommt der die nächsten Tage noch mal ne Ladung Coconut und
im August oder so bekommst Du Bescheid, ob alles OK ist.

Erinner mich dran. Oder es kommt die Frage: "Wie bekomme ich das Kokosöl
aus dem Holz?" :-)

Wenn es auch nur *annähernd* so bleibt wie es ist, dann ist es für
meinen Anwendungszweck mehr als super.

Das Einzige, was jetzt vermutlich nicht mehr geht ist pigemntiertes Öl,
das wäre beim Erstauftrag verm. besser gewesen. Aber dann bleibt er halt
naturfarben... kein Stress.
Bodo Mysliwietz
2017-06-08 14:14:46 UTC
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Post by Georg Wieser
Erinner mich dran. Oder es kommt die Frage: "Wie bekomme ich das Kokosöl
aus dem Holz?" :-)
Vorab die Antwort: Bounty-Papier drum wickeln.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Georg Wieser
2017-06-08 17:48:49 UTC
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Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Erinner mich dran. Oder es kommt die Frage: "Wie bekomme ich das
Kokosöl aus dem Holz?" :-)
Vorab die Antwort: Bounty-Papier drum wickeln.
Ich dachte schon Schokolade drumgießen :-)
Bodo Mysliwietz
2017-06-10 14:04:04 UTC
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Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Erinner mich dran. Oder es kommt die Frage: "Wie bekomme ich das
Kokosöl aus dem Holz?" :-)
Vorab die Antwort: Bounty-Papier drum wickeln.
Ich dachte schon Schokolade drumgießen :-)
Shit, da war ich zu schnell.

Also:
- in kleine Blöcke schneiden
- Schokolade drum gießen
- Bountypapier* drum wickeln


*Aufdruck: Weight-Watcher Edition
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Georg Wieser
2017-06-10 17:09:43 UTC
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Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Erinner mich dran. Oder es kommt die Frage: "Wie bekomme ich das
Kokosöl aus dem Holz?" :-)
Vorab die Antwort: Bounty-Papier drum wickeln.
Ich dachte schon Schokolade drumgießen :-)
Shit, da war ich zu schnell.
- in kleine Blöcke schneiden
- Schokolade drum gießen
- Bountypapier* drum wickeln
*Aufdruck: Weight-Watcher Edition
laaaaaangsam im Mund zergehen lassen. Sättigt dauerhaft :-)
Bodo Mysliwietz
2017-06-11 11:22:26 UTC
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Post by Georg Wieser
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Erinner mich dran. Oder es kommt die Frage: "Wie bekomme ich das
Kokosöl aus dem Holz?" :-)
Vorab die Antwort: Bounty-Papier drum wickeln.
Ich dachte schon Schokolade drumgießen :-)
Shit, da war ich zu schnell.
- in kleine Blöcke schneiden
- Schokolade drum gießen
- Bountypapier* drum wickeln
*Aufdruck: Weight-Watcher Edition
laaaaaangsam im Mund zergehen lassen. Sättigt dauerhaft :-)
Hmmm, Georg. Wir sind zu langsam. Die URL zu ...

www.bounty.de ---> *W*iesers*W*eight*W*atcher.*Bounty*.*D*auer *E*ssen

... ist schon in der Hand von The Procter & Gamble Company (US)
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Georg Wieser
2017-06-11 11:54:18 UTC
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Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Georg Wieser
Erinner mich dran. Oder es kommt die Frage: "Wie bekomme ich das
Kokosöl aus dem Holz?" :-)
Vorab die Antwort: Bounty-Papier drum wickeln.
Ich dachte schon Schokolade drumgießen :-)
Shit, da war ich zu schnell.
- in kleine Blöcke schneiden
- Schokolade drum gießen
- Bountypapier* drum wickeln
*Aufdruck: Weight-Watcher Edition
laaaaaangsam im Mund zergehen lassen. Sättigt dauerhaft :-)
Hmmm, Georg. Wir sind zu langsam. Die URL zu ...
www.bounty.de ---> *W*iesers*W*eight*W*atcher.*Bounty*.*D*auer *E*ssen
... ist schon in der Hand von The Procter & Gamble Company (US)
shit :-)


Übrigens, hab den Tisch jetzt mal bei gefühlten 47C draußen gehabt.
Immer noch toll. Werde weiter berichten.

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